Beiträge von DerFrechdax

    Bei allem, was nicht ruhiges Vorlesen war, wollte er mit mischen oder hatte etwas dazu zu sagen. Insbesondere die Geräusche und Spielen von mir mit dem Kind haben ihn getriggert. (Aufregung, Unsicherheit, Protest)

    Ich kann mir da gerade nicht richtig vorstellen, wie das abgelaufen ist.

    Also, was zb das Bellen aufgelöst hat (Krabbeln? Rennen? Autospielgeräusche?) oder was genau getriggert hat.

    Wie sieht das aus, wenn dein Hund "mitmischen" will?

    Ich würde auf Eifersucht tippen.

    kann auch sein oder schutz trieb / verhalten weil er denkt dem rudel mitglied wird was angetan

    Ich denke eher Kontrolle der Situation. Würde ich nicht zulassen und unterbinden.

    Versuchen kann man das zb mit einer Schleckmatte, die er bearbeiten darf, wenn ihr bürstet.

    Das würde ich langsam aufbauen, also Schleckmatte für ihn hin, bei Bedarf ein Kindergitter dazwischen, kurz schließen. Nächstes Mal Schleckmatte hin, Gitter schließen, anderen Hund drei Striche bürsten, auflösen, wenn der Aussie noch brav ist. Langsam zeitlich ausdehnen.

    Wie ist das denn, wenn du einen anderen deiner Hunde streichelst oder was übst mit ihnen? Drängt er sich da auch dazwischen?

    Also in kurz: kann mir hier jemand eine gute und erprobte Lernstrategie nennen, mit welcher ich mir so schnell wie möglich eine mir neue Fremdsprache aneignen kann?

    Ich bin der Hinsetz- und Lerntyp. Also ganz old fashioned mit Buch, Vokabellisten am Klo und in der Küche, die man immer wieder durchliest und regelmäßig austauscht und überall Post-its auf Möbeln mit der anderssprachlichen Bezeichnung drauf (also am Türrahmen dann das serbische Wort für "Tür" am Fenster für Fenster, Kühlschrank, Spiegel, Teller, Tasse, Gabel etc pp).

    Dann, Filme in serbisch mit deutschen UT angucken (auf Netflix kannst du viele Sprachen auswählen).

    Die Kauderwelschbücher finde ich auch sehr gut, auch wenn man ein bisschen ein Gespür für die Mentalität und die Kultur hinter der Sprache entwickeln will.


    Ich hab jetzt mal "serbisch lernen" eingegeben und kam direkt zu ganz vielen Vorschlägen, u.a. Videos auf YT. Vielleicht ist da was dabei?

    https://www.google.com/search?ie=UTF-…serbisch+lernen

    Es gibt auch Menschen, die ihren Hund grundsätzlich lieber rechts führen.

    Ja, ich, weil links meistens die Straße ist, wo Autos und Radfahrer viel zu nah am Hund vorbeirauschen und in 99% der Fälle die Leute, die mir entgegenkommen, von mir aus gesehen links mir entgegenkommen. Also nehme ich den Hund immer rechts und weiche selbst nach rechts aus. Sehr selten führe ich links, nämlich dann, wenn wir nicht den rechten Gehsteig benutzen, sondern quasi "verkehrt" auf dem linken Gehsteig den Autos entgegen laufen. Und natürlich, wenn mein Hund sonst zu nah an jemand fremden wäre. Er kann beide Seiten neben mir laufen, kennt jeweils ein Kommando dazu.

    Radfahrer schleichen sich gern ohne Klingeln in einem Affenzahn von hinten an und rauschen dann an uns vorbei. Der Hit war, ich mit Pferd links geführt, der Hund lief rechts vor mir an der langen Flexi, und ich drehte mich wirklich immer sehr viel um und scanne die Umgebung. Plötzlich seh ich rechts von mir einen Schatten. Ruf schnell den Hund her, der Radfahrer sieht im letzten Moment die Gurtflexi und macht einen Schlenker um den verdutzten Hund herum. Und schon war er vorbei...

    Das hätte gewaltig in die Hose gehen können.


    Mit Tieren hast du halt wegen der Gefährdungshaftung immer erstmal den Schwarzen Peter. Ist einfach so, ähnlich wie beim Auto fahren. Dessen bin ich mir bewusst und versuche maximale Rücksicht auf andere zu nehmen und für andere mitzudenken. Letztlich ist man ja selbst auch derjenige, der davon profitiert, wenn Spaziergänger, Reiter, Gassigänger, Radfahrer und Jäger gut miteinander auskommen. Aber klar, Idioten gibt's überall.


    Und zum Ausgangsthema mit der Situation, dass die Frau plötzlich eine Stein werfen will, meine Hunde kommen so gut wie nie an Fremde hin. Egal, ob meine Hunde jetzt Leute mögen oder aktuell eher distanziert sind. Ganz selten hab ich meine Hunde bisher streicheln lassen, wenn Menschen sehr nett gefragt haben und der Hund das ok fand. Es kann so schnell das Blatt sich wenden und dann ist man der Dumme.

    Hatten wir hier nicht so einen Faden mal, wo ein Hund angelockt worden war und dann wurden rechtliche Schritte angedroht, weil die Frau sich bedroht gefühlt hatte? Und die Jacke wäre kaputt oder so? Irgendwie so ähnlich war das. Nene, da hab ich keine Lust drauf.

    Hi, mir scheint, du hast deinen Hund sauer gemacht und dem ganzen Futterthema eine sehr große Wertigkeit gegeben (die es bei einemLabbi eh schon hat)

    Das wird sehr lange dauern, bis das behoben wird und kann immer wieder getriggert werden, zb wenn ihr Nachwuchs habt und der krabbelt zum Napf.

    Ich würde das Setting verändern. Also die Näpfe umstellen, den Auslauf abbauen oder evtl woanders aufbauen, vielleicht mehr mit Türgittern arbeiten. Vielleicht ein paar räumliche Änderungen vornehmen.

    Und dann, Napf abstellen, umdrehen und ohne den Hund anzuschauen, den Raum verlassen. Tür(gitter) zu und warten, bis der Hund am Gitter erscheint und Bescheid gibt, dass er fertig ist. Und das für immer.

    Ich habe so angefangen, dass er versteht „Wenn sie in meiner Nähe ist, muss ich nicht weglaufen, sie hat sogar was Besseres“.

    Ich glaube, bei ihm kam an "Wenn sie in meiner Nähe ist, hab ich Stress, Konflikte, nie kann ich in Ruhe fertig essen, dauernd will sie was von mir." =)

    Wir haben nur paar kleinere Themen wie eben Futterneid noch.

    Das hat auch mit Vertrauen, Respekt und Gehorsam zu tun. Ich persönlich finde das jetzt kein sooo kleines Thema.

    Wie du richtig erkannt hast, muss man jederzeit in der Lage sein, dem Hund was potenziell Schädliches wegzunehmen.

    Ihr hattet bisher die verkehrte Strategie und habt am Existenziellen herumgeübt, was den Hund unter Stress gesetzt hat.

    Wenn etwas Ruhe eingekehrt ist rund um das eigentliche Futterthema kann man nochmal schauen, wie man das aufbaut mit dem Kauteil. Ist der Hund grundsätzlich satt und zufrieden, weil er seinen Napf in Ruhe leeren kann, hat man nochmal eine andere Ausgangsbasis für Trainings mit Abgabe von Kauteilen/Spielzeug oder Warten auf Freigabe.

    Da kann man auch erstmal draußen üben, dass er das Teil zb abgibt und danach fressen darf oder erst nach Freigabe frisst oder sogar erst (vorher sichtbar versteckt) suchen muss, bevor er es in Ruhe fressen darf. Schleppleine dabei nicht vergessen, entweder am Hund oder am Kauteil :pfeif: xD

    Wie empfindest du denn das, was hier jetzt so an neuer Information auf dich einprasselt? Kannst du dich damit anfreunden?

    Es kam ja schon raus, dass das Verhalten deines Junghundes nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern im Kontext mit eurem Verhalten gesehen werden muss. Das ist immer so, Mensch und Tier ist immer im Fluß, kommt ein neuer Mensch oder ein neues Tier dazu, muss sich das System neu austarieren, weil neue Dynamiken entstehen und sich manches verschiebt.


    Geht ihr denn in eine Hundeschule? Vielleicht täte es eurem Junghund gut, für ihn was Neues zu suchen, wo er neue Eindrücke sammelt und im Team mit euch neue Inhalte lernt. Sowas ist auch gut für die Bindung und das Vertrauensverhältnis.

    Ich mach oft getrennt was mit meinen Hunden, das tut beiden immer sehr gut. Besonders, wenn es sehr unterschiedliche Typen sind, haben beide davon etwas. Der eine hat Neues, das er lernen und erkunden kann, der andere seine Ruhe, die er braucht.

    Nur so als Gedankenanstoss :hugging_face: