Beiträge von DerFrechdax

    Danke für deine Erklärung!

    Im Nachhinein fällt mir ein, ich hatte das damals auch einmal, dass da ein intakter Rüde an meine Schäferhündin hin wollte, der lief immer allein über die Dörfer. Und ich hatte damals noch meinen kastrierten Rüden dabei, der fand das ziemlich doof.

    Mir half mein taffes Auftreten und ich hab den weggebrüllt, auch mit Hilfe meiner Mum, die mit ihrer eigenen Hündin dabei war. So schnell locht ein Rüde dann auch wieder nicht ein xD Ich persönlich würde es halt nicht einsehen, meine Hündin aufschneiden zu lassen, nur weil andere ihre Hunde nicht kontrollieren können.


    Aber, natürlich ist das bei jedem anders, und du bist auch nicht uneingeschränkt belastbar, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Danke also, dass du deine Gedanken dazu geteilt hast mit uns :hugging_face: ich wünsche euch natürlich auch alles Gute für die OP und gute Genesung hinterher :nicken: lass dich nicht ärgern von mir/ uns :sweet:

    mein Schnucki wird ja am 2.April 16 Jahre 😍 und ich kriege gerade komische Gedanken im Kopp. Bis jetzt habe ich auch "normal" gefüttert und plötzlich denke ich das ich vielleicht Senior Futter füttern sollte um noch 6 Jahre mind rauszukitzeln 😏

    Für mich ist das so, dass alles, was jetzt kommt, Bonus ist. Da kriegt der Hund (in Maßen) das, was ihm schmeckt und worauf er Lust hat (und natürlich verträgt). Besonders mit dem Krankheitsverlauf, den ich weiter oben beschrieben habe im Hinterkopf.

    Bestimmt ist manches Seniorfutter gut, weil fettarm oder so, aber ich hab ehrlich gesagt bei keinem meiner Hunde sowas gefüttert. Die Schäferhündin wurde bis zuletzt gebarft, die Leohundine wurde mit Zusätzen etc bekocht, der Senior jetzt kriegt Dose mit gekochtem Gemüse, der Lockenkopf kriegt sein IBD Trofu.

    Jeder, wie er es braucht und verträgt. Seniorenfutter stand nie wirklich zur Debatte bei uns :ops:

    Fremdhundekontakte: Ja, ein Muss - aber nicht wahllos mit jedem, und immer nur nach Absprache

    Das kommt aber auf den eigenen Hund und den fremden an. Kann auch gewaltig in die Hose gehen, wenn du da zwei intakte Halbstarke hast oder einen Halter, der nicht erkennt, wenn sich eine ungute Dynamik anbahnt.

    Kann natürlich auch gut laufen und man und die Hunde finden Gefallen aneinander, so ging es uns letzte Woche mit einer netten jungen Hündin.


    Auf jeden Fall steckt da viel Potential für Konflikte drin, ich kann verstehen, wenn sich manche das nicht mehr geben wollen.

    Wie sind eure Erfahrungen mit Karsivan? Ab wann könnte man eine Veränderung feststellen können?

    Unser Senior hat leider Karsivan nicht vertragen. Er hat direkt am nächsten Tag schon nichts mehr fressen wollen. Nach zwei Wochen hab ich es abgesetzt. Ich dachte, es gibt vielleicht eine Gewöhnung, aber dem war nicht so. Er ist im Gegenteil sogar vermehrt unsauber geworden, hat oft reingepieselt nachts oder wenn wir mal kurz nicht da waren, und eben kaum mehr gefressen.

    Auch nach dem Absetzen hat er über eine Woche gebraucht, bis er wieder Appetit hatte. Nach dem Absetzen hatte er Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, die sind aber wieder weg.


    Jetzt nach der nächsten Librela läuft er wieder super, frisst gern und mit Appetit und das ist mir die Hauptsache.

    Sein Blutbild war leider nicht so gut, es zeigt, dass die schon vor zwei Jahren beginnende Niereninsuffizienz fortschreitet sowie dass er eine leichte Anämie entwickelt hat.

    Wir tun da jetzt nichts mehr zusätzlich, er bekommt ja eh Medikamente für Nieren und Herz und solange er keine Schmerzen hat und gute Lebensqualität lassen wir das so. Verhindern lässt es sich nicht. Allein Phosphatbinder soll ich jetzt mit unters Futter mischen, weil der Phosphatwert zu hoch ist im Blut, und eine homöopathische Nierenmischung von Heel hat sie mir noch empfohlen.

    Alt werden ist halt auch bei den Hunden nicht schön :tropf: Aber solang der Hund nicht leidet kann ich damit umgehen, das ist das wichtigste. Bald wird er 15, das ist älter, als jeder Hund, den ich vorher hatte, wurde :smiling_face_with_hearts:

    Ich lasse Bella kastrieren, weil ich unbedingt verhindern möchte, daß sie nochmal trächtig wird.

    Entschuldige, dass ich frage, aber besteht da eine Gefahr?

    Spoiler anzeigen

    Ich hatte zweimal Hündinnen. Wenn man nicht gerade einen intakten Rüden im Haushalt hat, der in einem unbeobachteten Moment die Tür aus den Angeln reißt und deckt, ist die Gefahr eines Deckaktes eher überschaubar.

    Im Grunde sind es zwei Mal im Jahr nur einige wenige Tage während der Standhitze, wo die Damen empfangsbereit wären.

    Für mich wogen damals die Nachteile einer Kastration (charakterlicher Reifestopp beim Junghund, Inkontinenz) wesentlich schwerer als die Gefahr eines ungewollten Deckaktes. In der Läufigkeit wurde halt an der Flexi geführt und entgegenkommende Rüdenbesitzer wurden schon von weitem gewarnt. Ich hatte da nie auch nur den Hauch eines Problems in der Richtung.

    Gesundheitliche Gründe sind natürlich was anderes.

    Just my 2 Cents :sweet:

    https://www.easy-dogs.net/rasseportrait-…pherd/#tab-id-4

    Schau mal, ein sehr interessanter und erhellender Text mMn.

    Besonders der Absatz mit dem fehlgeleiteten Hüteverhalten fand ich interessant.

    Zitat

    Hüteverhalten an anderen Hunden
    Aussies können an anderen Hunden Hüteverhalten zeigen, was häufig mit Zwicken und Kneifen verbunden ist. Die so bedrängten Hunde reagieren ängstlich oder ärgerlich, manche nehmen dieses Verhalten in Kauf und versuchen, Spiel- und Kontaktverhalten aufrechtzuerhalten.
    Hüteverhalten an anderen Hunden ist problematisch und sollte unterbrochen werden können. Bei der Unterbrechung muss berücksichtigt werden, dass der Aussie sehr frustriert sein wird. Die Belohnung für die Unterbrechung sollte dem Bedürfnis, bewegte Objekte zu belauern und schnell oder langsam zu verfolgen, unbedingt Rechnung tragen.

    Zitat

    Aussies sind kooperative Hunde und lernen gerne gemeinsam mit ihrer Bezugsperson. Die freudige Erwartung alleine führt schnell zu einem Anstieg des Erregungslevel zu Beginn von Trainingseinheiten. Das daraus resultierende Bellverhalten wird doppelt verstärkt:

    1. Die Beschäftigung beginnt
    2. Endlich bewegt sich etwas

    Das Erregungslevel steigt während der Interaktionen zwischen Hund und Mensch weiter an. Ein Symptom dafür ist – Bellen. Australian Shepherds haben meist einen „langen Bremsweg“, sie brauchen länger, um von einem hohen Erregungsniveau wieder herunter zu kommen. Werden Spiel und befriedigende Interaktionen abgebrochen, weil der Hund zu stark erregt ist, wird diesem Erregungsniveau noch Frustration hinzugefügt. Unter diesen Umständen kann der Hund sich nicht zügig entspannen. Besser ist es, das Erregungsniveau langsam sinken zu lassen. Anstatt die Interaktionen abzubrechen, werden sie im langsameren Tempo und mit weichen Bewegungen ausgeführt. Die Belohnung ist Futter, das auf den Boden gestreut (nicht geworfen!) wird. Zum Schluss kann der Hund dann mit einer Kleinigkeit zum Kauen auf seinen Ruheplatz gebracht werden. Ein solches Ritual führt zu einer immer schnelleren Entspannung und bereitet die Erholungsphase vor.

    Die häufigsten auslösenden Situationen für Bellen sind Begrüßungen mit der Bezugsperson, Eintreffen von Besuch, Hütearbeit, Spiel mit der Bezugsperson, Spiel mit anderen Hunden und Training im Hundesport. Aussies haben oft Schwierigkeiten, ihre Lautäußerungen von selbst zu beenden, einzelne Individuen bellen bis zur körperlichen Erschöpfung

    Was für eine Rasse sind eure anderen Hunde? Tibet Terrier?

    Spielplatz finde ich ganz gut, wenn... genug Abstand ist, dass der Hund entspannt zugucken kann, die Gefahr nicht besteht, dass er bedrängt wird und man die Situation nutzt, zu warten, bis der Hund sich wirklich entspannt. Also hinlegen, Kopf ablegen, ruhen.

    Für meinen ebenfalls mit Menschen eher unsicheren Hund ist es ein riesiger Unterschied, ob die Kinder oder allgemein Leute bei uns im Haus sind (kann Stress sein, muss gemanagt werden) oder ob die auf einen Spielplatz oder Fußballplatz oder allgemein örtlich woanders sich bewegen (eher uninteressant, wenn mindestens 10m Abstand).

    Deshalb könnte man da an der Impulskontrolle allgemein arbeiten mit abnehmendem Abstand.


    Ich denke, die Laute und Bewegungen haben den Hund allgemein ein bisschen aufgeregt, wie es für junge Hunde üblich ist. Die müssen das ja auch erst lernen, dass sie da nicht mitzumischen haben und wie sie das einschätzen müssen.

    Eine Alternative zum Hund im Auslauf wäre noch, den Hund anzuleinen mit Geschirr und Hausleine und entweder auf die Decke zu schicken (muss natürlich vorher trainiert werden), oder man lässt den Hund laufen und bleibt eng beim Kind und schickt ihn freundlich weg, wenn er Kontakt aufnehmen will.

    Das checken nicht territoriale Hunde denk ich ziemlich schnell, dass sie abgemeldet sind, wenn zb Besuch kommt oder Kinder im Haus rumwuseln.