Lasst das jetzt keine "Hund gegen Kind" Diskussion werden.
Meiner Meinung nach und auch von gesetzlicher Seite aus ist ein Kind höher zu bewerten als ein Hund, auch wenn das vielen hier nicht gefällt.
Komme ich an einem Kiga vorbei und mein Hund kann nicht mit Kindern, muss ich ausweichen oder umdrehen. Ich kann nicht verlangen, dass jetzt alle auf Seite springen, damit ich und mein Hund da unbehelligt durch kann.
Ja, es gibt auch unerzogene Kinder, und zu Hol- und Bringzeiten ist Chaos vor Schulen und Kigas. Das ist aber ja nun nichts Neues, hat vielerlei Gründe, und ja, ich bin auch nicht gebracht worden früher vor 40 Jahren, aber Zeiten ändern sich.
Als Hundehalter muss man immer zurückstecken bei Kindern, das ist einfach so, schon allein rechtlich und haftungstechnisch. Darüber kann man sich ärgern, man kann andere persönliche Werte haben, aber es ändert nichts daran, dass ich dran bin, wenn mein Hund ein Kind bedroht und die Eltern sich dranhängen.
Deshalb würde ich als Hundebesitzer immer schön den Ball flach halten und möglichst viel Rücksicht, Freundlichkeit und Respekt walten lassen. Eigentlich sollten das natürlich alle Seiten, aber ich fang halt bei mir an.