Beiträge von DerFrechdax

    Ich war heute morgen bei meiner Freundin. Stand ist, dass die Versicherung den Fall abgeschlossen hat. Meine Freundin wollte mehr wissen, bekam aber aus Datenschutzgründen nur gesagt, dass ein Schmerzensgeld gezahlt wurde. Mehr nicht.

    Sie weiß aber immernoch nicht, ob es ein Biss war oder doch eine andere Verletzung, wie schwer es war und ob noch weitere Dinge auf sie zukommen.

    Hä, die eigene Versicherung sagt ihr nicht, ob sie geleistet hat oder nicht und auf welcher Grundlage?

    Hat sie keinen Versicherungsvertreter oder Ansprechpartner, der ihr Auskunft gibt?

    Nur weil ich Schilder aufstelle, bin ich nicht raus aus der Haftung. Ein Schild ersetzt keine vernünftige Hundehalterhaftpflicht! Ein Schild kann aber dazu führen, dass dem Gegenüber ein Mitverschulden angerechnet wird.

    Das hat hier auch nirgends gestanden. Natürlich hafte ich für Schaden durch meinen Hund, und natürlich sind meine beiden gut versichert.

    Für die Versicherung macht es aber evtl einen Unterschied, ob Ich "vorgewarnt" habe oder nicht.

    Eine Frage an diejenigen, die die Schilder als Vorbereitung sehen - damit sich niemand beim Betreten des Grundstücks erschreckt - schließt ihr das Gartentor nicht ab?

    Meistens schon, manchmal nicht. Zudem ist das Türchen aber nur sehr kompliziert von innen zu öffnen.

    Sowas liebe ich ja. Das fördert direkt mal die Hundeangst von Kindern, wenn Erwachsene wegen sowas so austicken.

    Ja, denk ich mir auch. Das war so eine sehr engagierte Helikoptermum, man kennt sich, aber sie kannte mich nicht :partying_face:

    Ich hab ihr auch gesagt, dass das wohl zum allgemeinen Lebensrisiko dazugehört, dass man mal vom Hund am Zaun angebellt wird, ist ja nicht so, dass unser Hund der einzige im Dorf ist.

    Weil sie aber so abgegangen ist und man nie weiss, was Leute einem dann für einen Strick draus drehen, sind jetzt halt Schilder dran.

    Bei mir war es auch der Hintergedanke der Haftung.

    Wenn da einer nichtsahnend reinkommt und von meinem Jungspund umgebombt wird, der zufällig gerade im Garten ist, möchte ich einfach sagen können, dass da vorn Schilder waren. Oft sperren wir auch von innen ab.

    Mit den Einbrechern, da hab ich mal im Stern ein Interview mit einem "geläuterten Berufseinbrecher" gelesen. Der hat gesagt, wo Hunde waren, ist er nie eingestiegen. Gab ja genug andere Häuser, wo eben kein Hund war.


    Hier laufen viel komische Gestalten herum, es kommt auch regelmäßig zu Einbrüchen. Das sind Banden, die über die Autobahn kommen, hier abfahren, einbrechen und über die Autobahn wieder abhauen. Die findest du nie mehr, so hat es die Polizei in der Zeitung geschildert.

    Da gibt es mir schon Sicherheit, dass ich zwei sehr wachsame Hunde hab, die im Fall der Fälle ordentlich Krach machen.

    Bei uns war es so, dass eine Frau sich furchtbar aufgeregt hat, weil ihr ca 8-10jähriger Sohn sich von einem einzelnen Beller erschrocken hatte. Die hat so einen Aufriss gemacht und die ganze Straße zusammengeschrien, da ist mir ganz anders geworden.

    Diese Frau hat sinngemäß argumentiert, ich soll Schilder hinmachen, dann hätten sie Bescheid gewusst (und einiges mehr, was ich hier nicht widergeben mag).

    Seitdem haben wir Schilder, wo auf freilaufende, wachende Hunde aufmerksam gemacht wird und dass man das Tor geschlossen halten soll.

    Beschwert hat sich seitdem niemand mehr :partying_face:

    Ich zitiere mit eurem Einverständnis einige Meinungen, wodurch die Diskussion in einem anderen Faden aufkam:

    Ich habe mich gestern mit drei Anwälten unterhalten (Bekannte) und dabei die Frage aufgebracht. Alle raten von Schildern an Türen ab. (Warum sollte man Einbrecher vorwarnen?)

    Find ich auch sinnvoll. Mach ja auch kein Schild an die Tür: Ach übrigens, wenden Sie am besten Ihr Gesicht ab, denn an diversen Stellen in meiner Wohnung gibt es Kameras - hier haben Sie die Positionen.

    Sinnvoll sind diese nur am Garten, auch da allerdings nur in Kombination mit entsprechendem Zaun und abgeschlossenem!!! Tor.

    Im Falle von Einbrechern werden eventuelle Anzeigen durch den Einbrecher wohl belächelt. Mehr nicht. Allerdings hat das ohnehin extremen Seltenheitswert. Wer erfolgreich nach dem Einbruch davon gekommen ist, aber gebissen wurde, wird halt auch nicht zum Arzt gehen und sagen "Ich bin da letztens bei einem eingestiegen und der Hund hat mich erwischt."

    Ich habe mich gestern mit drei Anwälten unterhalten (Bekannte) und dabei die Frage aufgebracht. Alle raten von Schildern an Türen ab. (Warum sollte man Einbrecher vorwarnen?)

    Find ich auch sinnvoll. Mach ja auch kein Schild an die Tür: Ach übrigens, wenden Sie am besten Ihr Gesicht ab, denn an diversen Stellen in meiner Wohnung gibt es Kameras - hier haben Sie die Positionen.

    Sinnvoll sind diese nur am Garten, auch da allerdings nur in Kombination mit entsprechendem Zaun und abgeschlossenem!!! Tor.

    Im Falle von Einbrechern werden eventuelle Anzeigen durch den Einbrecher wohl belächelt. Mehr nicht. Allerdings hat das ohnehin extremen Seltenheitswert. Wer erfolgreich nach dem Einbruch davon gekommen ist, aber gebissen wurde, wird halt auch nicht zum Arzt gehen und sagen "Ich bin da letztens bei einem eingestiegen und der Hund hat mich erwischt."

    Naja... viele Videoüberwachte Bereiche werden auch als solche gekennzeichnet. Damit soll der Einbrecher nicht für sein einsteigen sensibilisiert werden, sondern komplett abgehalten. Und mal ehrlich... Wenn am Zaun oder der Tür ein Schild steht mit "Hier wache ich" steht, hält das 95% der Bösewichte davon ab, genau in diesem Haus einzubrechen :-) Egal ob es ein Mops oder Schäferhund ist.

    Hier in Slowenien sind diese Schilder quasi Vorschrift. Also wenn wir nicht vor dem Hund warnen und jemand aufs Grundstück kommt und gebissen wird sind wir dran. Wenn jemand aber trotz Schildern aufs Grundstück kommt läuft das unter Pech gehabt und dumm gelaufen. Also auf unseren Schildern steht Achtung gefährlicher Hund.

    Was ich hier im DF mitbekommen habe kann einem in Deutschland aber genau das zum Verhängnis werden.

    Ich kenne es nur so, dass man halt nicht ankündigen darf, dass der Hund gefährlich sei. Also sowas wie „Achtung! Bissiger Hund!“

    Ein einfaches „Hier lebt ein Hund“, „Warnung vor dem Hunde“ kenne ich nicht als problematisch.

    Wenn solche Schilder mit "gefährlich", "bissig",... beschriftet sind - egal aus welchem Grund (Abschreckung,...) und es passiert irgendwann, irgendwo ein Vorfall, dann hat der Halter schlechte Karten.

    Mit solchen Schildern definiert er selbst seinen Hund als gefährlich und dann muss er ihn entsprechend sichern (selbst wenn das Schild nur als reine Abschreckung beschriftet war) und kriegt ganz schnell die Gefahrenhundeauflage mit allen dazugehörigen Konsequenzen.

    DerFrechdax
    14. März 2023 um 09:49

    Hier geht's weiter, wenn ihr Lust habt :hugging_face: würde mich über Austausch freuen. Ist im freien Bereich, also für jedermann lesbar.

    Wie kommt Herr Jungspund eigentlich immer auf solche Ideen....

    Erst seinen Pillermann nach allen Regeln der Kunst und ausführlichst abschlecken und dann denken, dass es eine super Geschichte wäre, mir direkt anschließend im Gesicht herumzuschnüffeln und mir die Ohren auszuwaschen? Mit dem gleichen...äh... Waschlappen?

    :face_vomiting: