Ich schließe mich an, hol dir baldmöglichst einen Trainer und schreib dir vielleicht auch aus dem Faden zusammen, was bisher anlag:
-Pinkeln wenn ausgesperrt
-Fixieren und hinlegen, wenn er nimmer weiter will
- Beschattet deinen Freund (?)
-Knurrt Freund an
Danke dir. Jaaa, ich bin eingeknickt. Zu meiner Verteidigung war ich mir wirklich unsicher, ob er nicht total hungrig sein könnte. Ich wollte ihn ja auch nicht mit einem dollen Hungergefühl schlafen lassen...
Dann könnte man warten, bis der Hund "aufgibt" und weggeht und ihm dann zb noch einen Zwieback geben, den man vorher (da die Küche offenbar "aufgeladen" ist emotional) woanders in einer Dose deponiert hat. Aber erst, wenn der Hund erwünschtes Verhalten (Ruhe) zeigt.
Blöde Frage vielleicht, aber: ihn aus dem Zimmer schicken als Alternativverhalten. Heißt das z.B., wenn er bellt und das nicht soll, schicke ich ihn aus dem Zimmer? Auf die Decke schicken klappt noch nicht, weil das Kommando noch nicht sitzt bzw. er nur eine Sekunde dort bleibt.
Lässt er sich wegschicken?
Ich hab das mit Kindergitter und Leckerliwerfen aufgebaut. Fingerzeig, Kommando, Leckerli geworfen in die Richtung, in die der Hund laufen soll, Hund geht zum Leckerli, Kindergitter zugemacht.
Also: Er knurrt oder bellt meinen Freund an, ich sage Aus, dann nehme ich ihn und setze ihn von der Couch?
Ich würde das so machen, wer knurrt und bellt muss raus oder runter von der Couch und Ruhe geben.
Also sage ich "Raus!" Oder "Runter" und schicke mit Fingerzeig und Körpersprache weg.
Kann er das noch nicht, wäre eine leichte kurze Hausleine gut, die er immer an einem gut sitzenden Geschirr trägt. Dann kannst du ihn an der Leine wegführen.
Nehmen und wegheben würde ich nicht, in so einer Situation kann es schnell zum Biss kommen.
Genau, das ist kein unsicheres liegen bleiben, das sieht bei ihm anders aus, dann setzt er sich direkt hinter mich und sieht sich unruhig um. Sondern das ist ein: "Nö, auf keinen Fall." Wenn das passiert: Ich bleibe stehen, wende meinen Blick ab und gucke in die Richtung, in die ich möchte. Irgendwann kommt er dann nach. An ihm rumzerren will ich nicht, deshalb machen wir es gerade so. Es dauert aber natürlich ewig und macht Spaziergänge etwas anstrengend.
Das ist eine Variante. Man kann auch mit dem Kommando "weiter" etablieren, dass weitergegangen wird. Unter einen Hund, der den Anker ausgeworfen hat, kann man amPo den Fuß vorsichtig schieben und ihn so zum aufspringen und weiterlaufen animieren. Das kann man verstärken mit Lob und einem Rennspiel oder einem Leckerli, was man dann, wenn er aufsteht/einen Schritt gemacht hat, in die Richtung wirft, die man gehen will.
Aber die anderen haben recht, hier fehlen wichtige Grundlagen, vielleicht kannst du dir Bücher zum Thema Hundeerziehung besorgen und in einem Grundlagenkurs dir die Basics aneignen. Sowas macht auch Spaß, und du wirst viele Ahamomente haben.