Beiträge von DerFrechdax

    Mein Mann hat mal als relativ junger Mann einen E-Zaun am "Törchen" geöffnet und hatte dann in der einen Hand den (nassen) Isolatorgriff in der Hand, und mit der anderen hatte er unglücklicherweise den Zaun am Pfosten berührt, als er den Griff einhängen wollte. Strom ging also zur einen Hand rein und zur anderen raus.

    Er hatte wirklich den ganzen Tag Herz- und Armschmerzen, ganz ohne Herzschrittmacher und völlig gesund. Da ist oft echt fett krass Saft drauf, besonders wenn man nicht nur so ne olle Batterie dran hat sondern ans Stromnetz angeschlossen ist (Spannung wird dann natürlich angepasst, sonst würde jeder tot umfallen, der drankommt :cowboy_hat_face: ).


    Aber die Versuchung ist bei uns auch da, mal n Fitzelchen Strom an die Klinke zu machen, weil sich hier echt häufig die Amazonfahrer einfach selbst in unseren Garten reinlassen :dead:


    PS: und hier sind überall kleine gelbe Schildchen in der Litze eingehängt mit "Vorsicht, E-Zaun"

    Ich könnte mir vorstellen, dass im Futter Öle verarbeitet sind, die bei Kontakt mit Sauerstoff schnell ranzig werden.

    Einfach mal die Zutatenliste durchgucken, Hanf, Raps oder Sonnenblume hält sich nicht so lang.

    Egal wie, wär der Umstand für mich ein Grund, entweder 10 Kilo Säcke nur zu 3/4 zu verfüttern oder das Futter zu wechseln.

    Die Kapseln von Naturlove wären mir sogar lieber, da ich sie besser verabreichen kann. Wie wäre die Dosierung für einen 48Kg Hund?

    Puh, ich glaub, wenn ich mich richtig erinnere, gibt Sambo71 eine Kapsel mit 8mg, und die Kapsel von Naturelove hat 10mg.

    Ich hab damals angefangen mit 1/2 Kapsel, aufgemacht und übers Futter gestreut, also eingeschlichen, später dann 1 ganze Kapsel. Jack hatte 18 Kilo.

    Vielleicht kann man die Dosierung auch nochmal kurz mit der TÄ oder dem TA besprechen?

    Ich hab Jack jetzt vor dem Chip glaub ich ein gutes Jahr Mönchspfeffer von Naturelove als Kapsel übers Futter gegeben.

    Die Hoden wurden kleiner, aber die waren vorher auch wirklich, äh, bombastisch :see_no_evil_monkey: nachher eben vielleicht ein Fünftel kleiner, mit dem Chip auch nur vielleicht insgesamt ein Drittel kleiner.

    Freunde hatten ihren Lagotto (gleiche Figur, gleiches Gewicht) gechipt, dessen Hoden waren damals so mini wie zwei Bohnen.

    Von der Wirkung her war der Mönchspfeffer ganz gut, aber er hat halt nur die Übersexualität etwas eingegrenzt. Andere Themen wie Aggression/Unsicherheit oder Schreckhaftigkeit/Ängstlichkeit waren davon unberührt und wurden erst durch die Spritze von heute auf morgen gelöst.

    Das hat mich wirklich umgehauen, wie dieser Hund sich plötzlich gezeigt hat, er hat gewirkt wie ausgetauscht. Der Chip wirkt nicht so stark, aber trotzdem immer noch in für uns sehr wünschenswerter Weise.

    Wie oft tritt das dann auf? Also alle zwei Wochen oder so? Und wie lange immer?

    Bei Durchfall über länger als 1 oder 2 Tage hinweg ist mein Weg immer erstmal Kot untersuchen lassen auf Giardien und Würmer.

    Dann überlegen, ob das Futter nicht vertragen wird, das kommt mir am wahrscheinlichsten vor, wenn er Vet Concept bekommt, hatte er in der Vergangenheit schon Probleme?

    Wann war denn die letzte Entwurmung?

    Beim Chip hab ich großen Respekt vor dem Rebound-Effekt. Andererseits ist es ein Probelauf.

    Unsere TÄ spritzt zum Chip immer noch einen Hormonblocker, so dass die Hunde nicht noch mehr out of order werden durch den Chip.

    Bei uns war es zuerst ein Probelauf mit der Spritze, und nachdem ich mit einem Mal 2 Tage später einen völlig (positiv) veränderten Hund hier sitzen hatte, wurde er sehr zügig gechipt. Nach dem Chipsetzen würde ich sagen, dass er mal 2-3 Wochen wieder so rüdig war wie vor der Spritze, weil die Wirkung von ihr dann nachließ, und dann wurde er ruhiger, träger aber auch wesentlich besser handelbarer. Allerdings interessiert er sich statt für Hündinnenpipi nun für alles, was jagbar und beweglich ist an Tieren :woozy_face:

    Das lässt sich aber sehr gut begrenzen.

    Wie ist dass den beim Cip mit dem Rebound Effekt und dem Fressen?

    Er war schon immer schwierig mit essen, aber nun ist der Chip zweieinhalb Monate drin und mein Hund bettelt das erste Mal =) er hat auch schön zugenommen, so dass ich jetzt seine riesigen Portionen stark reduzieren musste.

    In der Zeit, wo der Rebound Effekt eingesetzt hat, war er wie gesagt so wie er sonst war vor der Hormonspritze. Ich hab also keine Verschlechterung bemerkt, wobei er eh schon immer mal den Napf stehen hat lassen, wenn ihm danach war, und das vermehrt, seit unser Zweithund im April verstorben war.

    Wir werden jetzt zeitnah im Herbst kastrieren, so dass hormonell auf Dauer Ruhe in den Hund kommt.


    Weil ich das mit der Schreckhaftigkeit immer wieder lese nach Chip oder Kastration: Bei unserem Hund ist es umgekehrt. Er ist wesentlich gesetzter, ruhiger, ansprechbarer und deutlich weniger schreckhaft seit dem Chip. Es ist, als würde er jetzt dauerhaft auf Standgas rollern statt früher, wo er eigentlich immer in allen Situationen sofort auf 180 war :tropf:


    Beispiel: uns ging mal der Rauchmelder los, Hund hat sich so erschreckt (vor dem Chip), dass er einen Schock hatte. Mit apathisch zittern, weißes Zahnfleisch, über eine halbe Stunde war er unfähig, sich zu bewegen und ich konnte ihn da nur mit ganz kräftigem Abklopfen und festem Bürsten herausholen. Hab mir für solche Fälle dann sogar was von der TÄ geben lassen, aus Sorge, dass er beim nächsten Mal einen Herzkasper bekommt.

    Jetzt ging vorgestern nacht wieder 2x der Rauchmelder los, weil die Batterie offensichtlich leer war. Hund geht zwar in Deckung, schaut und als das Ding aus ist, benimmt er sich ganz normal, kein Trauma oder Schock oder so.

    War für mich eine deutliche Verbesserung.

    Bedeutet in meinem Fall jetzt, dass ich nichts zusätzlich geben soll oder wie kann ich das verstehen? Ares hat aktuell ja nichts mehr. Zumindest nichts was ich merke.

    "Never change a running system"

    Wenn es so, wie es jetzt läuft, gut geht, würde ich unbedingt dabei bleiben.


    Enzyme von außen braucht der Körper dann, wenn er sie nicht mehr selbst bilden kann.

    Das geschieht zb wenn eine exokrine Bauchspeicheldrüseninsuffizienz vorliegt, wo der Pankreas die Enzyme nicht mehr bildet. Dann müssen lebenslang Enzyme zum Futter zugegeben werden.

    Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung führt manchmal zu einer -insuffizienz, es können also bleibende Schäden bleiben, die im Anschluss Enzyme erforderlich machen, damit der Körper die Nahrung aufspalten kann. Soweit ich weiss, ist eine Insuffizienz nicht rückgängig zu machen, also nicht heilbar.

    Die Entzündung ist ein akuter Zustand, der manchmal chronisch wird und in eine Insuffizienz übergehen kann, d.h. das Organ ist dauerhaft geschädigt. Manchmal heilt die Entzündung aber auch folgenlos ab, je nachdem.

    Ich lass dir mal nen Link da für "Grüne Tomaten Chutney"... gibt noch andere bessere Rezepte (wollte nur für mich das Tracking der Website vermeiden), zu Gegrilltem eine Offenbarung :drooling_face:

    https://soni-cookingwithlove.de/gruene-tomaten…-ingwer/#recipe


    Gibt auch Grüne Tomaten Konfitüre Rezepte, schmeckt mega auf Butterbrötchen, einfach mal googeln :smiling_face_with_hearts:


    Nur als Plan B, falls welche nicht mehr reif werden :hugging_face: