Zur Kastration muss ich sagen, dass es allerdings auch anders kommen kann.
Mein Hund ist unkastriert und ungechippt sehr stark sexuell motiviert und von daher unterwegs sehr gestresst. Dieses Stresslevel und andere Faktoren haben bei ihm zu Schreckhaftigkeit, ekligen Verhalten Rüden gegenüber in seiner Hood und Unsicherheit geführt.
Nun ist er probehalber gechipt und nach dem Reboundeffekt war er nun eine Weile sehr entspannt und gut zu haben.
Das einzige war, dass er mehr jagdliche Interessen gezeigt hat
Bei uns steht nun eine Kastration an, weil ich erlebt habe, wie aus einem wachenden, territorialen Nervenbündel im Handumdrehen ein entspannterer, ansprechbarerer Hund wurde.
Ist alles individuell, deshalb würde ich vorher wenn möglich einen Probelauf mit Chip erwägen.
Laufen bei euch denn so viele läufige Hündinnen frei herum?
Hier gibt es Pankreatin von Ratiopharm, direkt lieferbar. Kann man die Zusammenstellung vergleichen, vielleicht passt das auch.
Für den Hund ist es wichtig, dass seine Symptome schnell behandelt werden. Vielleicht hat ein anderer TA Zeit für euch?
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du die Enzyme abgesetzt hattest, wenn es so gut gelaufen ist. Hat vielleicht dazu beigetragen, dass ein neuer Schub entstanden ist.
Bei Nyrsko und ich war heute in Lam wandern. Hallo Frau Nachbarin
Ach das ist ja nett Servus, Griasdi und Hallo Dort ist es wirklich schön, ich lieb das Eck ja sehr
Ich war heute direkt daneben am Hohenbogen unterwegs, erst den unendlich steilen Weg hoch zum Berggasthof und dann gemächlich wieder herunter. Die Aussicht und das gute Essen hat für den Aufstieg entschädigt
Auf Sachen, wo er hoch soll, springt Jack nicht gern hoch. Auf Sachen, die ich nicht auf dem Schirm hatte, sehr gern
Hatte dann beispielsweise zur Folge, dass ich Jack in letzter Sekunde von der Staumauer eines großen Stausees runtergepflückt hab, da dankenswerterweise ne kurze Leine dran war. Auf der anderen Seite ging es echt arg tief runter. Und der Hund so einfach aus dem Nichts: "Oh, ne Mauer, da spring ich mal drauf". Mein Herz.
Vorgestern das gleiche an so einem öffentlichen Wassertrog, wo oben aus einem Hahn kühles Brunnenwasser in den Trog fließt, die gibt's hier im Urlaub an Wanderwegen in Dörfern immer mal. Jack hat Durst, kommt nicht an den Wasserstrahl und springt halt aus dem Stand direkt einfach in den ziemlich hohen Trog hinein. Wäre dort drin auch erstmal auf Tauchgang gegangen, hätte ich den Dummi nicht sofort am Geschirr gehabt und rausbefördert.
Aber mal ein nettes Bild am Baumstamm? No way. Hund schaut weg, Hund ist gerade am Runterspringen, Hund schaut erbärmlich die Öhrchen hängen lassend wie geprügelt in die Kamera... wir, äh, arbeiten noch daran
Wir haben jetzt mal möglichst viel Sichtschutz für ihn aufgebaut, am VM waren wir schwimmen. Und es ist jetzt auch ruhiger, weil gerade viele gefahren sind. Er liegt gerade, aber hat seit Stunden kein Auge zugemacht
Man muss da ein bisschen rumprobieren, was dem Hund taugt. Eine Offenbarung war für Jack, als wir im Wowa den kleinen Tisch und die zwei Sitze dazu zu einem großen Bett nur für ihn umgebaut haben. Dort liegt jetzt seine Decke und seine Überwürfe von daheim, natürlich ungewaschen. Die erhöhte Liegefläche scheint ihm sehr zu gefallen.
Draußen haben wir einen Zaun, so dass er sich frei bewegen darf, aber ich muss ihn da gut im Auge behalten, weil er gern wachen wollen würde. Ist aktuell unser (recht erfolgreiches ) Trainingsprojekt.
Würde am Stellplatz neben uns jetzt noch jemand sein, müsste ich ihn wahrscheinlich am Bodenanker anbinden neben mir, weil er sonst zu wenig Distanz hätte zum Nachbarn, der Zaun läuft genau auf der Grenze. Oder ich müsste den Zaun versetzen, was wieder das Risiko beinhaltet, dass Leute da abkürzen und nah am Hund vorbeilaufen wollen.
Jack darf auch zu mir hoch auf die Couch im Wowa, damit er sich wohl fühlt. Bin ich weg, sitzt er dort oben und guckt aus dem Fenster leider schaut er da nur ins geschlossene Vorzelt
Wenn es euer erstes Mal ist, wird es sicher besser, wenn ihr öfter verreist. Anfangs mochte Jack nix essen und war sehr angespannt. Inzwischen scheint er sich sehr heimisch zu fühlen. Wandern und im Wasser auspowern tut dann zusätzlich sein Übriges, so dass wir abends einen zufrieden schnarchenden Hund haben. Das wird bestimmt!
Jack war 2,5 Jahre alt, ich hab knapp unter 100€ gezahlt für einen 6 Monatschip.
Eigentlich hätten wir noch zwei Monate, aber ich merke schon wieder Pipischleckversuche und vermehrtes, gestresstes Markieren. Das war jetzt ne Zeit echt besser.
Natürlich kommt auch dazu, dass wir gerade fremd sind, alles neu und markierungswürdig
Aber er hatte jetzt zuvor so ne Ruhe, hat entspannt geschnüffelt und dann halt noch markiert, jetzt ist er wieder mehr getrieben, hektisch, beim Markieren wird das Bein so übertrieben gehoben, dass er sich fast überschlägt, zwischen den fremden Pipistellen wird gerannt... vorgestern lief vor uns eine offensichtlich läufige Hündin, die ihn angeschmachtet und demonstrativ mehrfach vor ihm markiert hatte, da flogen fast die Sicherungen raus geputzt wird sich auch wieder intensiv. Das einzige, was noch gut läuft, besser als vor dem Chip, ist seine Haltung zu fremden Hunden/Rüden, wenn wir vorbeilaufen, auch wenn die pöbeln, er läuft da super vorbei. Da wird aber auch wieder vor deren Nase versucht, provokant zu markieren
Eine Kastration ist für das Kerlchen glaub ich echt ein Segen.
Ich hab hier viel Nützliches für uns gefunden. Unser Hund hat keine IBD, sondern EPI, gemein war dem Ganzen aber wiederholte Giardiengeschichten und Übelkeit/Erbrechen und Durchfälle.
Wir füttern jetzt IBDerma von Lupovet und etwas Insektennassfutter von Ofrieda (Hermetia pur). Leider verträgt unser Hund im akuten Fall auch keine Morosuppe, dafür gibt's dann akut immer Haferschleim.
Was hier sehr gut tat war das Usniotika gegen Giardien und zwischendurch als Kur, und das Igor-Pulver bzw die Tabs von Lupovet zum Darmauskleiden und Beruhigen.