Beiträge von DerFrechdax

    :lol:

    Ne, auf den Schlips trittst du mir sicher nicht, und deine Meinung darfst du natürlich auch haben und niederschreiben, wer bin ich, das zu kritisieren. Solange alle anderen das auch dürfen, ist doch alles paletti ;)

    Ich finde es wirklich bestürzend das „Nicht-Experten“ sich hier hinstellen und laut verkünden man solle Rasse XY doch bitteschön aussterben lassen weil in ihren Augen unnütz in der heutigen Gesellschaft. Laien die kein belastbares Wissen haben sondern hier und da aus Medien zusammen getragen und daraus die Meinung gebildet man solle bitte ganze Rassen aussterben lassen. AUSSTERBEN! Ich bin.. mir fallen keine Worte dazu ein

    Man darf bitteschön auch gern mal die Kirche im Dorf lassen.

    Niemand stellt sich hier hin und verkündet irgend etwas, das hier ist ein Forum und man tauscht sich aus. Und, ähm, natürlich sind die allermeisten hier Laien, und natürlich bildet man sich im Großen und Ganzen eine Meinung aus dem, was man erlebt, was man von anderen hört, liest und in den Medien aufschnappt.


    Ich wüsste nicht, dass man hier nur mit bestimmten Voraussetzungen, die einen über das Laientum erheben und zum Profi machen, eine Meinung haben darf. Vielleicht wäre jemand so freundlich und würde mir, falls das zutrifft, diese eben mal kurz benennen, damit ich geschwind überprüfen kann, ob ich schon zu dem Kreis der Erlauchten gehöre oder aber lieber den Mund halte.


    Zum Thema "unnütz in der Gesellschaft", wir reden hier von Haustieren. Einem Hobby, in den meisten Fällen. Meines Wissens nach wiegt das Interesse der Gesellschaft und des Einzelnen nach Unversehrtheit und Gesundheit schwerer, als das Recht, hobbymäßig einen Hund zu halten. Hunde sollen was Schönes sein, eine Freude, und keinesfalls darf eine Gefahr von ihnen ausgehen.

    Wenn sich nun die Gesellschaft verändert, alles mehr verstädtert, mehr Bebauung stattfindet, Es enger wird, dann ist es meiner Meinung nach zwingend erforderlich, dass die Haustiere, die in diesem Umfeld gezwungenermaßen leben müssen, damit soweit zurechtkommen, dass sie keine Gefahr darstellen, wenn sie mit schreienden Kindern, Radfahrern, Joggern, Skatern etc pp konfrontiert werden.

    Deshalb wird bei den modernen Zuchten auf bestimmte Merkmale Wert gelegt wie eine hohe Reaktionsschwelle, gehemmte Aggression, es wird gefiddelt statt gefightet, es kommt bei Aggressionen nicht zum Letzten. (Es gibt natürlich Vermehrer, die andere Zuchtziele verfolgen, weil sie ein Klientel bedienen, die einen krassen Hund wollen, die gibt es natürlich auch, aber die lasse ich mal weg, die gehören für mich nicht zu verantwortungsvoller Zucht.)


    Mich treibt der furchtbare Gedanke um, da gehst du joggen, der Nachbarshund geht auf dich los, und obwohl du fit bist und noch keineswegs gebrechlich, schaffst du es nicht, dieses Tier abzuwehren. Weder du noch die Besitzerin. Das ist einfach so schlimm, dass es solche Hunde gibt, sorry, das ist meine Meinung da steh ich zu. Dass der Hund gut gezogen war und verantwortungsvoll geführt macht das Ganze für mich umso schrecklicher, weil man nichts anders hätte machen können (außer Maulkorb auf), als eh schon getan wurde, und trotzdem hat dieser Hund sich entschieden, einen Menschen zu töten, obwohl alles so gut lief wie möglich und nach bestem Gewissen und Vermögen.


    Was der Rasseverein in seinen Statement schreibt, ist mMn lachhaft. Generell dies, generell das, bedauerlicher Einzelfall, vielleicht was in der Aufzucht schief gegangen.

    Na vielen Dank auch.


    Mich piekt das Ganze unheimlich an, denn ich bin selbst unzählige Male mit zwei Kleinkindern über die Felder gegondelt. Ich bin viel allein mit dem Pferd unterwegs, allein mit dem Hund.

    Man geht davon aus, sicher und wohlbehalten zuhause wieder anzukommen, und dann kommt so ein Hund und beisst dich tot. Ich kann da auch nicht sachlich, und ich verstehe nicht, wie man die Rasse und seinen Hintergrund nicht als Hauptursache des Ganzen zumindest in Betracht ziehen kann.

    dass die genetische Ausstattung von Hunden, die für Kämpfe selektiert wurden, keine Rolle spielt (aber wehe der, Border Collie-Käufer hat keine Schafherde im Garten).

    Damit hadere ich auch.

    Wir haben hier oft Threads, wo erfragt wird (auch von mir), um welche Rasse es sich handelt und dann das Verhalten des Hundes auch mit seinen Zuchteigenschaften erklärt wird. Ist auch naheliegend, Berner sind Hofhunde, Border sind Hütehunde, die sind dazu selektiert und gezüchtet worden und haben das Wachen oder Hüten im Blut, genau wie bestimmte Pferderassen mit "Cow Sense" geboren sind und andere unglaublich schnell von Null auf 100 rennen können.


    Bei gut bemuskelten großen Hunden, die für das Hetzen, den Kampf und das Töten großer Tiere wie Bullen gezüchtet wurden, denen durch den Terrieranteil das Ablassen weggezüchtet wurde, die von jetzt auf gleich eigenständig fatale Entscheidungen treffen können, wo der Halter aufgrund fehlender Vorstufen so schnell nicht mitkommt und schwer eingreifen kann, wenn der Hund entschlossen ist, durchzuziehen... da sollen das dann bedauerliche Einzelfälle sein? Was genau haben Hunde mit diesem Zuchtzweck in unserer Gesellschaft zu suchen, ganz ketzerisch gefragt?

    Bei uns war es so, dass unser Hund schreckhaft war und in trubeligen Situationen, auch aus der Ferne, schnell überfordert. Dazu extrem wachsam (also zusätzlich zu dem ganzen Markier/Pipischlecken/Weibchen-auschecken-/ich bin der Größte-Stress).

    Ich war aus den gleichen Gründen wie du unsicher. Unsere TÄ hat dann vorgeschlagen, zuerst eine 4 Wochen Hormonspritze zu versuchen, die das Testosteron blockiert.

    Direkt danach hatte ich plötzlich einen ruhigen, leicht lenkbaren Hund, der wesentlich entspannter war, nicht so schnell "angepiekt" von Situationen und nicht mehr so schreckhaft (wenn zb der Wind ne Tür zufallen lässt oder ihn wer streift im Vorbeigehen, da ist er immer total zusammengezuckt).

    Beim Chip gab's dann ne Erstverschlimmerung, dann war er wieder ruhiger, aber nicht so stark wie mit der Spritze.

    Nach 3 Monaten hat der Halbjahreschip jetzt nachgelassen gehabt und er war wieder wie eh und je, weshalb wir uns zur Kastration entschieden haben.

    Er erholt sich noch davon, aber jetzt nach 10 Tagen merke ich, dass er wieder ruhiger wird und ansprechbarer in für ihn Stresssituationen.


    Natürlich ist jeder Hund anders, und meiner ist jetzt auch schon bald drei, aber vielleicht wäre diese Hormonspritze als Test einen Versuch wert?


    Agnes Castus hatten wir vorher jetzt eineinhalb Jahre gegeben, bestimmt hat es auch was gebracht, aber verglichen mit Chip bzw Kastra ist es natürlich nur ein sanfter Hinweis für den Körper. Ich hatte das Gefühl, zum Schluss hatte sich der Körper daran gewöhnt und halt einfach noch mehr Testosteron produziert :hilfe:

    Hi,

    viel zu viel Input :face_screaming_in_fear:

    Hierzu:

    Vizsla sind ja eigentlich total kluge Hunde, aber Sadie weiß nichts davon. Sie lernt total schlecht. Sie kann zwar einfache Dinge wie Sitz und Platz, aber bei Tricks steigt sie aus. Sie macht eine Minute mit und legt sich dann einfach hin oder geht weg.

    Es gibt Hunde, die sehen in den ganzen Tricks und Spielereien, die wir Menschen so toll finden, keinen tieferen Sinn. Die sind dann gelangweilt oder, wenn man zuviel von ihnen verlangt, werden sie sauer. Also sauer im Sinne von dass sie die Zusammenarbeit quittieren.

    Vielleicht ist das genau bei euch passiert.

    Wenn es dich arg belastet, guck, ob du mit Rüdenwindeln überbrücken kannst.

    Fischiger Geruch und viel Trinken kann schon auch was mit Nieren/Blase zu tun haben.

    Unser Senior damals hat auch sehr viel gesoffen, bei ihm kam Niereninsuffizienz heraus. War aber klar an den Nierenwerten ersichtlich.


    Ich wünsch euch gute Besserung!

    Von wie vielen dieser Attacken weißt Du, welche Rasse der Hund hat? Von wie vielen Todesfällen in diesem Zeitraum weißt Du sicher, dass sie von einem Listenhund verursacht wurden?

    Wenn ich jetzt nicht Tomaten auf den Augen hab von keiner, weil die Rasse nicht erfasst wurde?


    Ich red jetzt nur von mir, und vielleicht ist auch die Berichterstattung voreingenommen und nicht objektiv, aber tödliche Angriffe auf Menschen, besonders erwachsene Menschen, passieren nach dem, was ich erinnere, eher selten von seiten Labrador, Goldie oder Pudel.


    Deshalb verstehe ich nicht, wenn jemand sagt, diese Rassen (bspw) hätten die gleiche Daseinsberechtigung wie Hunde der Soka wie zb Amstaffs.

    Naja, wobei man halt schon recht viele tödliche Vorfälle bräuchte, damit jede Rasse namentlich mal vorkommt.

    Gottlob sind Hundeangriffe mit Todesfolge die absolute Ausnahme und es könnten noch gar nicht alle vorgekommen sein.

    Grundsätzlich bin ich bei dir. Wenn ich mir allerdings die "Labradordichte" anschaue, dann erscheinen es mir eben doch viele Vorfälle mit SoKas, die in den Medien Beachtung finden, und bisher in meiner Blase eben null Vorfälle mit Labradoren, von denen ich lese. Obwohl es davon sicher sehr viel mehr gibt.


    Labrador jetzt nur, weil es eben jetzt so erwähnt wurde. Könnte man auch tauschen mit Golden Retriever bspw.

    Ich hab einfach sorge dass er etwas ernstes hat und der Tierarzt lediglich irgendwelche Medikamente gibt und so ohne richtige diagnose :(

    Kein normaler Tierarzt gibt Medikamente ohne vorhergehende Diagnose.

    Blutbild und Urinuntersuchung wäre der erste Schritt. Es gibt für den starken Durst sicher eine Erklärung. Ein 12jähriger Hund mit 10 Kilo, der so viel trinkt, erscheint mir nicht gesund. Dass dann Unsauberkeit auftritt, ist eigentlich naheliegend.