Beiträge von DerFrechdax

    Ich verstehe nicht, wo du mir widersprichst... auch das gehört zur individuellen Freiheit der Halter, ihre Hunde nach Gutdünken zu erziehen.

    Man kann halt niemanden zwingen, seinen Hund "richtig" im Sinne von nachhaltig, artgerecht und gut für den Hund zu erziehen.

    Genau das habe ich gemeint und geschrieben. Und den Preis dafür zahlt das Tier.

    Oft beschleicht mich das Gefühl, dass die Tiere den Preis bezahlen für die Freiheiten, die wir Menschen uns nehmen.

    Grundlegende Freiheiten, an denen niemand rütteln will, ich auch nicht.

    Die Entscheidungsfreiheit, sich einen Hund nach Gutdünken zuzulegen. Die Entscheidungsfreiheit, ihn nach eigenem Gutdünken zu erziehen, zu prägen, zu trainieren. Die Entscheidungsfreiheit, ihn wieder abzugeben, wenn man überfordert ist und nicht mehr zurechtkommt.


    Die moralischen Bedenken, ein gesundes Tier zu töten, weil es zur Gefahr geworden ist. Als Folge dieser Bedenken sitzt es lebenslang hinter Gittern und wird verwahrt, weil niemand das Risiko auf sich nehmen möchte, diesen Hund zu vermitteln, falls dann doch was passiert.

    Auch der Import von Straßenhunden etc. Wie will man die vielfältigen Ursachen des Tierleids in den Herkunftsländern angehen? Mit welchem Recht? Es ist immer auch eine Gratwanderung, weil man in die Rechte und Freiheiten der Menschen dort vor Ort eingreift.


    Ich sehe da keine Lösung. Ich sehe nur, dass Tiere leiden (nicht nur Hunde) und niemand kann etwas dagegen tun, außer, man versucht, in seinem Umfeld selber, jeder Einzelne, etwas zu bewegen.

    Nunja, ich verbuch das unter dumm gelaufen. Wär die dumme Else einfach über den Acker zum Stall, wär nichts passiert denke ich. Aber nö, das Pony musste ja durch die Hecke. Da waren auch die fühligen Hufe kein Problem mehr, denn sie hatte erst die Eisen runter und konnte vorher kaum laufen.

    Dumme Nuss.

    War auch nicht so hoch zum Fallen.

    Ja, Hafis sind immer für ne Überraschung gut xD

    Und ich kenn eigentlich auch nur verhaltensoriginelle :ugly:


    Mir persönlich würde in deinem Fall nicht allein der Fall vom Pferd was ausmachen, sondern, Pferd rennt und Reiter hat keine Kontrolle mehr. Da kann soviel wirklich derbe Schlimmes passieren, dass ich froh bin, dass dir nicht mehr passiert ist und du es so gut wegstecken kannst.

    Ich bin aber insgesamt vermutlich kein Gradmesser, weil ich grundsätzlich sehr auf Sicherheit bedacht bin und das Pferd immer 100% kontrollieren möchte, entweder über Körper oder Stimme. Nix mit mal loslassen und so xD

    Ist mal Vertrauen da, geht es.

    Deshalb tu ich mir auch schwer, fremde Pferde zu reiten. Ich nehm da tatsächlich gern die alten Opis, die schon sichtbar durch sind und die dann nur noch hinterherschleichen =) (und natürlich noch reitbar sind)

    Und der Mann von der Stallbesi "Seht ihr Mädels, dass ist nur weil Christiane so gut trainiert ist, jede andere von euch hätten wir erstmal zusammen puzzeln müssen." Das ist ein Vogel, herzlich aber sehr rustikal.

    Ich hoffe, der guckt sich mal sein Equipment an und bessert bei Sattel und Kopfzeug nach.

    Ich kenne es so, dass Westernpferde auch gut über Stimme zu leiten sind. Schade, dass du da so einen Vogel erwischt hast, die sich vermutlich wenig draus gemacht hat, was du da oben von ihr wolltest.

    Gut, dass nicht mehr passiert ist. Deine Story ist mein persönlicher Albtraum, ehrlich gesagt. Gute Besserung! 🍀

    Hi :winken:

    Sorry, wenn ich jetzt die Illusion kaputt mache, ich sehe da einen Mischling aus Schäferhund und Herdenschutzhund :ops:

    Der Wachtrieb wird nicht mehr weggehen. Da wirst du dich damit arrangieren müssen :verzweifelt:

    Ich empfehle sehr gerne das Buch "Betreten verboten" -> https://www.hundebuchshop.com/Betreten-verboten-Inga-Jung.htm


    Ich würde den Hund aktuell zb hinter einem Gitter sichern, wo er alles sieht, ihn aber auch niemand behelligt und er seinen Platz hat.

    Alternativ geht auch Deckentraining, aber wenn ihn doch mal was triggert, müsste er zur Sicherheit an einem Haken in der Wand angeleint sein.

    Alles, wo der Hund Besuch kontrolliert, würde ich auf diesem Weg unterbinden, also auch später, wenn er sich eingelebt hat und frei herumlaufen darf, dazu gehört: Besuch als erstes abchecken, umschwänzeln, im Weg rumlaufen, anspringen, eskortieren (zur Toilette bspw), vor deren Füßen liegen und sie "bewachen".


    Das mit den Katzen, manche bauen in der Höhe Verbindungsstege zwischen hohen Kratzbäume, so dass die Katzen quasi "da oben" leben und der Hund am Boden. Bitte nie unbeaufsichtigt Hund und Katzen zusammen lassen, wenn ihr zb außer Haus seid oder in der Dusche etc.

    Der Bewegungsreiz ist ein Trigger, und ein Hund, der auf der Straße überlebt hat, ist wahrscheinlich auch ein guter Jäger, der schon Jagderfolg hatte.

    Vielleicht schaust du auch, was HSH für besondere Eigenschaften haben und liest dich etwas ein.


    Ich persönlich sehe hier keinen Anfängerhund, sondern ein (hunde)lebenslanges Projekt.

    Wenn der Hund bleiben soll, würde ich sofort jetzt schon einen Trainer/in ins Boot holen, der sich einen Überblick verschafft und jetzt schon die Weichen setzt, dass es harmonisch mit euch klappt.

    Viel Glück! 🍀