Beiträge von DerFrechdax

    Ich war damals, als ich das erste Mal einen kleinen Hund hatte, tatsächlich sehr überrascht, wie oft die müssen. Also alle 2, 3 Stunden war bei unserem Westiemix normal. Wenn man jetzt noch Nassfutter füttert und der Hund ein nervöser Kandidat ist, der häufig säuft, dann kommt das gut hin.

    Dann würde ich den Hund einfach ohne viel Aufhebens anleinen, zur nächsten Lösestelle gehen, pieseln lassen und wieder rein, ohne größeres Entertainment, und weiterarbeiten.

    Wie viele schreiben, tut es gerade fipsigen Hunden ganz gut, wenn man den eigenen Fokus von ihnen nimmt.

    Es ist übrigens ganz nett, wenn man ein Signalwort hat fürs Pieseln. Dann hat man was zu loben, wenn man das Wort sagt und der Hund setzt sich hin und pinkelt, und der Hund freut sich. Drinnen wird naturgemäß nicht gelobt, manche Hunde merken sich das entsprechend =)

    Mir fallen für den Übergang noch Hundewindel ein. Als unser alter Senior dann am Ende beinahe inkontinent wurde, haben die viel Stress rausgenommen.

    Wenn ich denke, mein Hund hat Schmerzen, dann würde ich das tierärztlich schnellstmöglich abklären lassen.

    Vor allem hätte ich wissen wollen, was gespritzt wurde und wie lange das anhält und hätte mich dazu vorher (gestern) schon informiert.

    So stochert jeder im Nebel, weil keiner weiss, was gespritzt wurde.

    Entfernte Bekannte von mir hatten einen blonden Hovawart. Die hatten immer viel Freude: Ooh ein Goldie, die sind immer alle lieb. Ja äh…

    :lol:

    Überhaupt scheint mir bei vielen Leuten noch nicht angekommen, dass da meistens am Zielobjekt der Begierde ein Mensch dranhängt, der auch noch zum Hund gehört, und an dem sie erst vorbei müssen |)


    Ich hab ja nun auch einen Blondie, der fremde Leute inzwischen neutral sieht und auch gern mal schnuppert, aber nicht überfallen werden will.

    Der böse Blick, den ich mir irgendwann zugelegt habe, hat bisher fast immer geholfen.

    Bis auf einmal, als ein alter Mann in meinem Rücken sich nähert und meinem zwischen meinen Beinen geparkten Hund plötzlich mit der Hand ins Gesicht langt. Den hab ich dann höchstpersönlich ziemlich ernst zusammengefaltet. Absolute Frechheit.

    Bis jetzt habe ich es noch nie erlebt, dass jemand nicht zurückschreckt, sobald der Hund zu verstehen gibt, dass er das nicht möchte.

    Ich wünsche dir, dass das so bleibt!

    Wir haben im Freundeskreis eine ansonsten echt liebe und geschätzte Person, die leider, was das Hundethema angeht, irgendwo beratungsresistent ist. Da wird ein Hund, der sich vermeintlich fehlbenimmt, scharf korrigiert und in Gehorsamsübungen gezwungen. Teils steht der Besitzer daneben, ist egal. Da wird so bedrohlich auf den Hund zugegangen und im Feldwebelton auf den Hund eingebrüllt, bis der Hund einknickt und sich hinsetzt.

    Mit meinem Hund wird sich das nicht getraut, wegen mir ✌️😃

    Aber ich hab es schon öfter bei anderen Hunden gesehen. Da kann man auch nicht mit der Person reden.

    Ich hoffe nicht, dass es jemals dazu kommt, dass diese Person an den falschen Hund gerät. Und wenn, wer wäre wieder schuld? :smirking_face:

    Vielen Dank für eure Meinungen! :winken:

    Ich zitiere geschwind noch, was ich selber geschrieben hatte im anderen Faden:


    Eine Sache fand ich noch interessant, deshalb zitiere ich noch Hundundmehr , die auch das hier weiter diskutierte Supermarktthema aufgebracht hatte:

    Die Frage am Ende ist spannend:

    Was ich mich nur Frage - und das ist jetzt nicht an dich gerichtet, sondern allgemein gefragt:

    Wie passt das dann mit der Einstellung zusammen, man hätte als Hundehalter auch mit problematischem Hund das RECHT, überall mit diesem Hund hinzugehen; Auch dahin, wo sich ein Problem und der damit verbundene Schaden durchaus wahrscheinlicher realisieren kann?

    :thinking_face:

    Gibt es überhaupt ein Recht? Also mit meinem problematischen Hund überall hinzugehen?

    Oder muss ich nicht auch Rücksicht nehmen, gerade wenn mein Hund Baustellen hat, wie es so schön heißt?


    Und, was ich mir beim Durchlesen der Kommentare hier jetzt so gedacht habe, es werden Leute, die, ich sag mal naiv und/oder unerfahren im Umgang mit fremden Hunden sind, die ja nun naturgemäß Zähne haben und diese auch (verbotenerweise) einsetzen könnten, diese Leute werden hier im Faden sehr häufig "dumm" oder ähnlich abwertend genannt.


    Wie viel Hundewissen darf man denn von Menschen ohne Hundebezug erwarten? Müssen sie überhaupt auf dem Schirm haben, dass Hunde auch garstig werden können?


    "Früher", also, in meiner Kindheit sag ich jetzt mal, war es selbstverständlich, dass man kein fremdes Tier angefasst hat ohne zu fragen. Genau wie man auch nicht einfach in Nachbars Garten gegangen ist, um seinen Ball zu holen, wenn der da reingeflogen ist, sondern geklingelt und um Erlaubnis gebeten hat.

    Ist das vielleicht eine grundlegende gesellschaftliche Entwicklung, Grenzen zu übergehen, und wir HH bekommen das dann zu spüren, wenn der Hund ungefragt begrabscht wird?

    Der Hund ist nicht modern, die Gesellschaft entwickelt sich unsozial dem Hund ggü.

    Ich hab jetzt trotzdem "moderner Hund" geschrieben :p


    Da in unserer Gesellschaft das Wohl des Menschen vor dem Hund kommt (ich krieg es jetzt nicht anders ausgedrückt, aber es ist letztlich so, die Hunde müssen sich dem Menschen anpassen, isso), und in den letzten Jahren auch eine Sensibilisierung stattgefunden hat, vielleicht auch Übersensibilisierung, muss ein Hund heute ganz anders funktionieren als ein Hund vor 100 Jahren. Und Rassen, die ihre Ursprünglichkeit zu (teils großen) Teilen bewahrt haben, müssen mit besonderer Umsicht geführt werden. Das ist einfach so.