Beiträge von DerFrechdax

    Ich mach das so, Halsband heisst, es wird wirklich gar nicht gezogen, sondern fein neben mir gelaufen (zb beim Training von irgendwas).

    Geschirr und kurze Leine = du läufst neben mir ohne Schnüffeln. Lange Leine = du darfst soweit gehen wie die Leine reicht und stehenbleiben und schnüffeln. Ziehen wird unterbunden.

    Auf dem Feld hänge ich dann um auf Schleppleine oder Flexi.

    Tante Emi

    Das mit dem Fremde nicht mögen und dass Besuch wahrscheinlich gemanagt werden muss, ist ein wichtiges Thema.

    Wir "hier" in unseren Breiten gehen oft davon aus, dass Hunde sich immer freundlich zeigen zu Besuchern oder man das mit etwas Gefuld und Spucke schon hinkriegt.

    Fakt ist, Hirtenhunde/ Herdenschützer wurden/werden wie Wachhunde auch für das genaue Gegenteil gebraucht. Fremde sollten ferngehalten werden.


    Das kann tief drinstecken, so dass man Strategien erarbeiten muss, damit der Hund gut mit Besuch umgehen kann.

    Das Quarterstütchen hat ein neues Fellpad/Fellsattel spendiert bekommen vom Besitzer :laola:

    Der alte Westernsattel hat jetzt wirklich nicht mehr gepasst, und das hat das Mädel auch deutlich kundgetan. Jetzt hat sie einen Schafflauschsattel von Mattes mit Schaffellgurt :herzen1:

    Ich reite sie momentan eher nur noch selten, aber Töchterchen dreht mit ihr kurze Runden oder begleitet mich und den Paintbuben auf ruhigen Ausritten. Da ist so ein Flauschesattel mit Steigbügel ja echt angenehm und auch sicherer als nur mit nem Pad und Longiergurt, was unsere Notlösung war.


    Und mich hat die Geste fast mehr gefreut als der Sattel selber :herzen1: Der Besitzer kommt nur noch selten, die Pflege und Bewegung seiner Stute liegt mehr oder weniger in unseren Händen. Durch ihre Behinderung nach dem Unfall vor knapp 2 Jahren ist sie nicht mehr so belastbar (muss aber bewegt werden lt. TA und Physio) und sie ist jetzt auch schon 24, deshalb fand ich es so toll, dass sie nochmal so ein schönes Teil spendiert bekommen hat :cuinlove:

    Bilder folgen, ich hab noch keine selber gemachten. Freu mich so :herzen1:

    Ist das ein guter Deal? Fühlt sich irgendwie nicht so an.

    In erster Linie bezahlst du die Zeit, die du dir sparst bei der Zulassungsstelle. Das kann schon mal länger dauern, bis man drankommt, und das zahlst du mit.

    Mein Mann meldet öfter Kundenneuwägen an, der macht das aber als Service. Falls du also gut mit deinem Versicherungsmenschen bist, lohnt sich zu fragen, ob die das auch für dich machen würden.

    Das mit den Beinen werden wir mal nachfragen, das ist mir in einem Video von ihr auch aufgefallen. Sie hatte mit Sicherheit keinen schönen Start im Leben, aber wir werden uns mit bestem Gewissen und Wissen darum kümmern 🥰

    Sehr gut!

    Ich habe es auch vor allem deshalb erwähnt, weil im Vermittlungstext von Agility die Rede ist.

    Ein Hund mit solchen Fehlstellungen sollte zwar natürlich trotzdem bewegt werden, aber ich würde den Hund jetzt nicht unbedingt regelmäßig schnelle Wendungen, wie sie im Agility üblich sind, laufen lassen wollen. Das Arthroserisiko muss einem halt bewusst sein.

    Hi :winken:

    Was glaubt ihr, wird aus der kleinen werden?

    Ein relativ großer Hund mMn - mindestens Schäferhundgröße (soweit sich das mit dem Bildern beurteilen lässt)

    Bekommt sie noch genug Fell, um nicht als Kurzhaar Hund herranzuwachsen?

    Hm. Da wird eher die Felllänge eines durchschnittlichen Hirtenhundes rauskommen, vermutlich auch mit Unterwolle im Winter.

    Könnte da ein Pointer mit reingemischt haben?

    Eher nicht.

    Haben wir am Ende eine wilde Mischung aus Jagt- und Hirtenhund?

    Jupp, denke ich schon.


    Ein sehr hübscher Hund, aber halt ein komplettes Überraschungsei. Wenn ihr noch keine Hundeerfahrung habt, würde ich mich schonmal nach kompetenten Hundeschulen und Trainer/innen umsehen, die mich begleiten könnten und passendes Equipment besorgen, zb ein Sicherheitsgeschirr.

    Grundsätzlich würde ich mich auf einen energetischen Hund einstellen, der Wachtrieb hat und zum Jagen neigt. Bordercollie seh ich da keinen.

    Ach so, ich glaube zu sehen, der Hund scheint vorne eine Fehlstellung in dem Vorderbeinen zu haben (Mangelernährung in der Welpenzeit?). Das würde ich zügig einem TA zeigen.

    Viel Glück :winken:

    Das Problem ist, dass es Hunde gibt, die einen extrem langen Atem haben und Nerven wie Drahtseile, wenn es darum geht, ihre Ziele zu erreichen.

    Beispiel, mein Terrier liegt unheimlich gern neben mir auf der Couch. Da liegt ne Decke, alles supi. Irgendwann fand er es ziemlich blöd, wenn sich da jemand anderes neben mich hinsetzen wollte. Egal wo er sich gerade befand, er war wie der Blitz da und quetschte sich schnell dazwischen.

    Lag er schon da, wollte er nicht rutschen, hat auch mal ein gehemmtes Abschnappen angedeutet.

    Folge war natürlich Couchverbot.

    So, und jetzt hast du jeden Abend diese Hundeaugen, die dich herzerweichend anschauen. Klar hat ihn dann immer irgendwer aus der Familie auf die Couch eingeladen, wenn das arme geschundene Tier da so seinen Kopf auflegt und traurig guckt.

    Schwupps, hatte der Stratege im Terrier wieder Oberwasser :see_no_evil_monkey:

    (Inzwischen haben wir einen Kompromiss gefunden, er darf auf der Couch auf Einladung, aber woanders liegen und der Mensch hat immer Vorfahrt. Eigentlich selbstverständlich, aber Terrier neigen ja bekanntlich etwas zu Allmachtsphantasien :igitt: )

    Ich sage nicht, dass Konsequenz immer leicht ist :ugly: aber man muss sich bewusst machen, dass unsere Hunde, besonders die intelligenteren Vertreter, uns sehr genau kennen. Die wissen genau, welche Knöpfe sie drücken müssen, um an ihr Ziel zu kommen. Und sehr oft trainieren wir sie unbewusst in diese Richtung :lepra: xD

    Passt hier vielleicht mit am Besten:


    Aus dem Leben einer Kackwurst

    Es war einmal eine kleine Kackwurst, die wollte eine Reise tun. Reisefertig setzte sie sich ans Tor, auf dass sie frohgemut in die weite Welt hinausziehen möge.

    Sie linste schon nach draußen, das Grün so greifbar nah... aber nein, was war das? Die Leine berührte die Haarspitzen des Hundes, dessen Bewohner die kleine Kackwurst war. Rüde zurückgedrängt, zurück ins Dunkel geschoben, harrte sie der Dinge, die noch kommen mochten.

    Da, ein Licht am Ende des Tunnels! Wieder erhaschte sie einen kurzen Blick nach draußen. Schon konnte sie die Umarmung der Grasnarbe fühlen, die wohlige Geborgenheit der Kacktüte spüren. Ihr Hund drehte sich mehrmals um sich selbst... gleich, ganz gleich wird sie....

    Doch, allein es sollte nicht sein :no: Just in dem Moment bellte in der Ferne ein Hund, und Klein Kackwürstchen verschwand wieder in den Tiefen des Hundedarms.


    Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie beim Nachmittagsgassi auf eine neue Gelegenheit....