Das Problem ist, dass es Hunde gibt, die einen extrem langen Atem haben und Nerven wie Drahtseile, wenn es darum geht, ihre Ziele zu erreichen.
Beispiel, mein Terrier liegt unheimlich gern neben mir auf der Couch. Da liegt ne Decke, alles supi. Irgendwann fand er es ziemlich blöd, wenn sich da jemand anderes neben mich hinsetzen wollte. Egal wo er sich gerade befand, er war wie der Blitz da und quetschte sich schnell dazwischen.
Lag er schon da, wollte er nicht rutschen, hat auch mal ein gehemmtes Abschnappen angedeutet.
Folge war natürlich Couchverbot.
So, und jetzt hast du jeden Abend diese Hundeaugen, die dich herzerweichend anschauen. Klar hat ihn dann immer irgendwer aus der Familie auf die Couch eingeladen, wenn das arme geschundene Tier da so seinen Kopf auflegt und traurig guckt.
Schwupps, hatte der Stratege im Terrier wieder Oberwasser 
(Inzwischen haben wir einen Kompromiss gefunden, er darf auf der Couch auf Einladung, aber woanders liegen und der Mensch hat immer Vorfahrt. Eigentlich selbstverständlich, aber Terrier neigen ja bekanntlich etwas zu Allmachtsphantasien
)
Ich sage nicht, dass Konsequenz immer leicht ist
aber man muss sich bewusst machen, dass unsere Hunde, besonders die intelligenteren Vertreter, uns sehr genau kennen. Die wissen genau, welche Knöpfe sie drücken müssen, um an ihr Ziel zu kommen. Und sehr oft trainieren wir sie unbewusst in diese Richtung
