Beiträge von DerFrechdax

    Ist das ein guter Deal? Fühlt sich irgendwie nicht so an.

    In erster Linie bezahlst du die Zeit, die du dir sparst bei der Zulassungsstelle. Das kann schon mal länger dauern, bis man drankommt, und das zahlst du mit.

    Mein Mann meldet öfter Kundenneuwägen an, der macht das aber als Service. Falls du also gut mit deinem Versicherungsmenschen bist, lohnt sich zu fragen, ob die das auch für dich machen würden.

    Das mit den Beinen werden wir mal nachfragen, das ist mir in einem Video von ihr auch aufgefallen. Sie hatte mit Sicherheit keinen schönen Start im Leben, aber wir werden uns mit bestem Gewissen und Wissen darum kümmern 🥰

    Sehr gut!

    Ich habe es auch vor allem deshalb erwähnt, weil im Vermittlungstext von Agility die Rede ist.

    Ein Hund mit solchen Fehlstellungen sollte zwar natürlich trotzdem bewegt werden, aber ich würde den Hund jetzt nicht unbedingt regelmäßig schnelle Wendungen, wie sie im Agility üblich sind, laufen lassen wollen. Das Arthroserisiko muss einem halt bewusst sein.

    Hi :winken:

    Was glaubt ihr, wird aus der kleinen werden?

    Ein relativ großer Hund mMn - mindestens Schäferhundgröße (soweit sich das mit dem Bildern beurteilen lässt)

    Bekommt sie noch genug Fell, um nicht als Kurzhaar Hund herranzuwachsen?

    Hm. Da wird eher die Felllänge eines durchschnittlichen Hirtenhundes rauskommen, vermutlich auch mit Unterwolle im Winter.

    Könnte da ein Pointer mit reingemischt haben?

    Eher nicht.

    Haben wir am Ende eine wilde Mischung aus Jagt- und Hirtenhund?

    Jupp, denke ich schon.


    Ein sehr hübscher Hund, aber halt ein komplettes Überraschungsei. Wenn ihr noch keine Hundeerfahrung habt, würde ich mich schonmal nach kompetenten Hundeschulen und Trainer/innen umsehen, die mich begleiten könnten und passendes Equipment besorgen, zb ein Sicherheitsgeschirr.

    Grundsätzlich würde ich mich auf einen energetischen Hund einstellen, der Wachtrieb hat und zum Jagen neigt. Bordercollie seh ich da keinen.

    Ach so, ich glaube zu sehen, der Hund scheint vorne eine Fehlstellung in dem Vorderbeinen zu haben (Mangelernährung in der Welpenzeit?). Das würde ich zügig einem TA zeigen.

    Viel Glück :winken:

    Das Problem ist, dass es Hunde gibt, die einen extrem langen Atem haben und Nerven wie Drahtseile, wenn es darum geht, ihre Ziele zu erreichen.

    Beispiel, mein Terrier liegt unheimlich gern neben mir auf der Couch. Da liegt ne Decke, alles supi. Irgendwann fand er es ziemlich blöd, wenn sich da jemand anderes neben mich hinsetzen wollte. Egal wo er sich gerade befand, er war wie der Blitz da und quetschte sich schnell dazwischen.

    Lag er schon da, wollte er nicht rutschen, hat auch mal ein gehemmtes Abschnappen angedeutet.

    Folge war natürlich Couchverbot.

    So, und jetzt hast du jeden Abend diese Hundeaugen, die dich herzerweichend anschauen. Klar hat ihn dann immer irgendwer aus der Familie auf die Couch eingeladen, wenn das arme geschundene Tier da so seinen Kopf auflegt und traurig guckt.

    Schwupps, hatte der Stratege im Terrier wieder Oberwasser :see_no_evil_monkey:

    (Inzwischen haben wir einen Kompromiss gefunden, er darf auf der Couch auf Einladung, aber woanders liegen und der Mensch hat immer Vorfahrt. Eigentlich selbstverständlich, aber Terrier neigen ja bekanntlich etwas zu Allmachtsphantasien :igitt: )

    Ich sage nicht, dass Konsequenz immer leicht ist :ugly: aber man muss sich bewusst machen, dass unsere Hunde, besonders die intelligenteren Vertreter, uns sehr genau kennen. Die wissen genau, welche Knöpfe sie drücken müssen, um an ihr Ziel zu kommen. Und sehr oft trainieren wir sie unbewusst in diese Richtung :lepra: xD

    Passt hier vielleicht mit am Besten:


    Aus dem Leben einer Kackwurst

    Es war einmal eine kleine Kackwurst, die wollte eine Reise tun. Reisefertig setzte sie sich ans Tor, auf dass sie frohgemut in die weite Welt hinausziehen möge.

    Sie linste schon nach draußen, das Grün so greifbar nah... aber nein, was war das? Die Leine berührte die Haarspitzen des Hundes, dessen Bewohner die kleine Kackwurst war. Rüde zurückgedrängt, zurück ins Dunkel geschoben, harrte sie der Dinge, die noch kommen mochten.

    Da, ein Licht am Ende des Tunnels! Wieder erhaschte sie einen kurzen Blick nach draußen. Schon konnte sie die Umarmung der Grasnarbe fühlen, die wohlige Geborgenheit der Kacktüte spüren. Ihr Hund drehte sich mehrmals um sich selbst... gleich, ganz gleich wird sie....

    Doch, allein es sollte nicht sein :no: Just in dem Moment bellte in der Ferne ein Hund, und Klein Kackwürstchen verschwand wieder in den Tiefen des Hundedarms.


    Und wenn sie nicht gestorben ist, dann wartet sie beim Nachmittagsgassi auf eine neue Gelegenheit....

    Hilft der TS halt null, aber egal. Die ist eh schon lange weg.

    Naja, es wurde sich seit der Threaderstellung am Montag eh nur noch wenig gemeldet, und zu den vielen Anregungen und Erklärungen wurde sich gar nicht geäußert.

    Wenn ich möchte, dass mir geholfen wird, wäre halt schon gut, auch mal kurzes Feedback zu geben ob Muh oder Mäh.

    Schade, dass da jetzt nix mehr kam, wo sich doch mit den ersten Beiträgen hier mit den detaillierten Schilderungen dieser Problematik schon viel Mühe gegeben wurde.

    Sich das Futter erarbeiten lassen mag bei gestörten oder sehr verängstigten Hunden zum Teil funktionieren, um den Kontakt zum Menschen zu erzwingen

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    GERADE bei Angsthunden find ich das eben so fatal sie nur aus der Hand fressen zu lassen da sie dadurch immer und immer wieder in einen massiven Konflikt gebracht werden (Hilfe ich hab so Hunger aber ich möchte gar nicht näher kommen), man kann sich Leckerlis als positive Verstärkung so sogar komplett zerschießen. Das hat nix mit vernünftiger Gegenkonditionierung zutun nen ängstlichen die Tagesration NUR aus der Hand anzubieten. Ansonsten absolute Zustimmung wollte nur dieser expliziten Aussage (und ja leider immer noch weit verbreiteten Trainingsmethode) widersprechen dass das bei Angsthunden sinnvoll wäre...

    Danke dafür!

    Spoiler anzeigen

    Ich hatte nicht geschrieben, dass es sinnvoll ist, sondern dass es zum Teil funktionieren mag ;)

    Das liegt daran, dass ein Hund irgendwann halt allein aus Selbsterhaltungstrieb vielleicht einen Schritt auf den Menschen zugehen mag. Allerdings hatte ich jetzt keine Handfütterung vor meinem geistigen Auge, sondern Futter werfen.

    Mein Hund hier frisst sehr selten aus der Hand von Besuchern, aber werfen funktioniert gut. Zeigt er freundliches Interesse am Besucher, lass ich ab und zu Leckerli werfen, um das zu belohnen.

    Er muss sich aber nix erarbeiten, weil er früh und abend einmal ohne irgendwas von ihm zu wollen satt wird.

    Und wenn ich sonst die Türe im Raum mal hinter mir kurz schließe und er dann das motzen anfängt, soll ich dann das einfach abwarten bis er sich beruhigt hat und erst dann wieder rauskommen? Ich denke bei ihm ist das Winseln einfach Frust dass er jetzt nicht seinen Willen bekommt und mir folgen kann. Es ist auch nicht stark, er steigert sich auch nicht rein. Bzw. weiß ich das gar nicht weil ich ja nicht ewig in einem anderen Raum bleibe.

    Die Frage ist, was möchtest du fördern? Das Winseln oder das Ruhigsein?

    Möchtest ich das Ruhigsein fördern, dann warte ich einen Moment ab, wo der Hund gerade das Erwünschte macht, und löse auf. Löse ich auf, wenn der Hund Faxen macht, verstärken ich meistens die Faxen.

    Aber er ist schon jetzt sehr wachsam. Ne Klingel bräuchte ich schon gar nicht mehr, er hört meistens schon vorher ob sich da jemand nähert. Und dann geht er natürlich schauen. Aber er bellt nicht, er will nur wissen was da los ist.

    Da kann man schon lenken. Ein Hingehen und freundliches Wegschicken mit den Worten "Ja, danke, ich hab es gesehen, ich übernehme jetzt" entlässt den Hund aus der selbstgewählten Verantwortung.