Beiträge von DerFrechdax

    Es gibt einfach Situationen die schnelles und umsichtiges Handeln erfordern

    Genau deshalb geht hier auch Sohn nicht mit dem Hund raus, der wäre schnell überfordert.

    Im Grunde musst du bereit sein, deinen Hund mit allem zu verteidigen, was du hast und Gefahren schon vorher erriechen, wenn du öffentliches Pflaster betreten möchtest. Krass, wo unsere Welt hingekommen ist.

    Mich ärgert nur, dass hier Untätigkeit unterstellt wird und sich aufgeregt wird, obwohl niemand weiß, ob nicht bereits Maßnahmen angeordnet wurden oder Überprüfungen erfolgt sind.

    Hm, ok, von meiner Seite wurde nur "unterstellt", dass die Mühlen halt manchmal sehr langsam mahlen hier. Das hängt aber oft auch vom individuellen Sachbearbeiter ab und wieviel Bock der auf zusätzliche Arbeit hat, scheint mir.

    Dass im Hintergrund schon einiges läuft, ist mir bewusst. Auch, weil die Familie keine Ruhe gibt.

    Am allermeisten ärgert mich der Umgang des verantwortlichen Bulldoggenbesitzers mit dem Vorfall. Und mir tut das Kind so leid. Die Kleine wird doch nie mehr unbeschwert Gassi gehen können, ihr Leben lang nicht vermutlich.

    Aber ich kann als Halter eben nicht sagen, ich verhalte mich grob fahrlässig, bringe bewusst ein Kind in eine potentiell problematische Situation und dann möchte ich meinen Schaden auch noch voll ersetzt haben.

    Das ist die Frage, wer da grob fahrlässig war. Die Eltern, die das 11jährige Kind mit 2 Havanesern auf einem öffentlichen Gehsteig Gassi gehen lässt (das Kind war auf dem Weg zu einem Spielplatz, offenbar ein Wohngebiet), oder ein Halter, der seine Bulldogge trotz bereits vorangegangenen Beißvorfall einer weiteren Person ohne Maulkorb in die Hand drückt und auf die Öffentlichkeit loslässt.

    Der Hund hat sich losgerissen, als die beiden am Gehsteig einander passiert haben, stand im Printartikel, und wäre sofort auf den einen Havaneser drauf und hat zugebissen. Eine anwesende Frau hat dem Mädchen geraten, den zweiten Hund auf den Arm zu nehmen und davonzurennen. Das hat das Kind gemacht, wurde von dem Frenchie verfolgt und zu Fall gebracht, worauf die Bulldogge vom ersten Hund abließ, zum zweiten Hund, der aus dem Arm gefallen war, hinrannte, und diesen ebenfalls biss. Als das Kind versuchte, dem zweiten Hund zu helfen, wurde es in den Arm gebissen.

    Was hätte eine erwachsene Person anders machen können? Außer vorher schon die Straßenseite zu wechseln oder sofort umzudrehen?

    Ich sehe hier wirklich nicht, dass das Kind Mist gebaut hat. Und ich bin kein Freund von Kindern mit Hunden beim Gassi.

    Ich versuch den Artikel hier mal einzufügen.

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    Ok, ich habe wenig Ahnung von Schäferhunden, aber für mich ergibt es keinen Sinn einerseits zu sagen dass sie vehement und ausdauernd ihr Ziel verfolgen sollen aber andererseits ständig eine auf den Deckel bekommen wenn sie das tun?

    Hä, das passiert doch mit jeder Art Hund?

    Hütehunde sollen hüten, aber bitte nicht Fahrräder, Autos oder Kinder?

    Wachhunde sollen wachen, aber halt nicht dauernd bellen, sobald wo ein Blatt vom Baum fällt?

    Terrier wurden geschätzt für ihr nicht ablassen, müssen aber halt doch die Socken hergeben oder die gefangene Ratte?


    Ist das Sagen, was der Hund darf und was nicht, nicht einfach stinknormale Erziehung?!

    Und wie kann es dann sein, dass so viele Familien mit Kindern Hunde haben, wenn es doch so unmöglich ist die Kinder mal kurz außen vor zu lassen?

    Ich sage ja nicht, dass man das eine Stunde lang üben soll. Ein kluger Welpe hat das nach ein paar Minuten raus und hört auf zu diskutieren. Er sieht ein dass es sich mehr lohnt im Auslauf zu bleiben.

    Zu deinen Aussagen fällt mir ein:

    "Ich war die perfekte Mutter. Bis ich selbst Kinder bekommen habe."


    So ein junger Hund sieht sehr selten "etwas ein". Genau wie so kleine Kinder übrigens.

    Der Hund lernt über Versuch und Irrtum, und wenn er sich ein neues Spiel ausdenkt und der Mutter in die Hacken schnappt, während sie das schreiende Baby beruhigt, und angenommen, sie wirft jetzt ein Zergel, wie von dir empfohlen - wird er da eher aufhören oder vielleicht doch eher angestachelt werden?

    Gerade für einen Hund, der auf Beute fixiert ist, ist es die höchste Belohnung, damit zu spielen oder zu zergeln. Das verwende ich doch nicht, um ne unerwünschte Situation wie zwicken auch noch zu bestätigen und zu festigen. Das gleiche auf der Couch.


    Davon ab ist dem beuteaffinen Hund im Haus mit Kleinkindern Beute zu geben mehr als gefährlich, weil es zu Konflikten mit den Kindern führen kann und damit zu unschönen Augenblicken von Ressourcenaggression.

    Deshalb hatte unsere Schäferhündin damals kein Spielzeug und Zergel/Ball gab es nur draußen und nur sehr dosiert. Spielzeug der Kinder war natürlich auch tabu, und Kauknochen wurden von mir wieder eingesammelt nach ner "Bearbeitungszeit".


    Es hat vermutlich seinen Grund, warum der hundeerfahrene Mann seine Frau bittet, nix weiter mit dem Hund zu üben. Deutsche Schäferhunde sind richtig angegangen in meinen Augen die mit am leichtesten zu erziehende Rasse, aber bis die 3 sind musst du halt sowas von dran bleiben und darfst nix durchgehen lassen, was du auf Dauer nicht möchtest.

    Der Hund ist jetzt nun da. Ohne dass man dich um Erlaubnis gefragt hat. Und jetzt?

    Ein Zwinger ist in keinem Fall die richtige Lösung für einen Welpen.

    Ich glaube, deinen Standpunkt dazu haben jetzt alle mindestens einmal gehört.

    Bitte nicht :o dafür kenne ich persönlich viel zu viele Menschen mit Dackel, die den nicht rassegerecht erziehen können und sich ne Schnappschildkröte erziehen, die alles jagd.

    Zudem: Wie soll er die OP und Nachsorge des Bandscheibenvorfalls bezahlen?

    Ja, stimmt.

    Und, wer Menschen so unnötig findet, hat sicher kein Backup wegen Krankheit oder Unfall... das wird dann schwierig, wenn man nicht auf die anderen aus der WG zählen kann, weil man sich nicht so leiden kann.

    Insgesamt keine guten Voraussetzungen für Hundehaltung.

    Hi :winken:

    Ich möchte einen Hund weil ich Menschen nur schwer ertrage. Sie nerven mich, sie sind lästig und meist meide ich sie. Gerne möchte ich stattdessen einen Freund der wirklich zu mir hält in jeder Situation, der immer da ist, der nicht gegen mich redet, der mich nicht verarscht. Hunde sind einfach großartige Wesen.

    Und obwohl du sonst genervt bist von lästigen Mitmenschen schreibst du hier mit ganz vielen echten Menschen, weil du was wissen willst und Rat brauchst?

    Ich verstehe den fast kindlich anmutenden Wunsch nach einem Freund. Ich hab als Kind auch Lassie geschaut und mir ausgemalt, wie es wohl ist, wenn man immer jemanden an der Seite hat, der durch dick und dünn geht.

    Das macht aber nicht jeder Hund. Die meisten Hunde sind schon auch an sich selbst interessiert und haben eigene Ziele. Und es liegt an uns, sie zu erziehen, so dass es gut klappt mit dem Zusammenleben.

    Das bringt mich zum nächsten:

    Das Bellen würde ich mit einem Kommando abstellen mit einem "Ruhig!" z.B. Und nach der Zeit weiß der Hund ungefähr wie lange er bellen kann bevor ich einschreite.

    Und warum sollte der Hund aufhören zu bellen, bloß weil du "ruhig" sagst? Du könntest auch "Pfannkuchen" sagen oder "Bullerbü". Wäre für den Hund das Gleiche.

    Kommandos müssen beigebracht werden. Das erfordert Training und Arbeit.

    Es soll mein Hund sein den ich genau so erziehe wie ich das will da soll mir keiner reinpfuschen.

    Nächstes Thema.

    Deine Sicht auf Hunde ist sehr "rosarote Brille". Du kannst gar nicht alles wissen, was man braucht, um einen Hund so zu erziehen, dass er unauffällig mitläuft. Das lernt man im Laufe der Zeit und von Menschen, die mehr wissen als man selbst. Deshalb empfehle ich dir schon jetzt eine Hundeschule zu suchen, wo ihr beide lernt, ein Team zu werden.


    Und last but not least: Deine Rassevorstellungen. Alles, was ein flaches, kurzes Gesicht hat, ist Qualzucht und krank. Englisch Bulldogs haben außer ihre eingeschränkte Atmung überdurchschnittlich oft Probleme mit der Kniescheibe (1.500€ pro Seite OP-Kosten) und Haut wegen der Falten. Die Flatulenz soll sehr ausgeprägt sein, der Hund furzt also permanent und häufig stinken Hunde mit schiefen Zähnen und Allergien etc sehr stark aus dem Maul. Bullterrier stehen häufig auf der Rasseliste, du darfst sie also nicht einfach so in ein anderes Bundesland mitnehmen, du müsstest die Listen jeweils anschauen. Und Bullterrier sind keine Anfängerhunde, was du aber halt bist.

    Ich könnte mir bei dir einen Kurzhaar- oder Rauhaar Dackel vorstellen. Das sind echte Persönlichkeiten, brauchen nicht viel Platz und machen fast jeden Mist mit.

    Guck dich doch mal im Tierheim um, was es da so für Hunde gibt. Vielleicht bekommst du da auch Kontakte zu Trainern.

    Und nochwas: Wenn deine Mitbewohner nicht 100% dahinterstehen- lass es.

    Hundehaare fliegen überall hin und jeder von euch wird welche an den Socken und im Fuß stecken haben. Ein Hund bellt, er hat mal Durchfall, er trägt Dreck und Matsch mit rein. Das muss man abkönnen.

    Aber was erwartest du denn?

    Ja, was erwartet man, wenn das eigene Kind verletzt und traumatisiert wurde, die eigenen Hunde zerbissen?

    Kompensation? Anerkennung des eigenen Schmerzes? Eine Entschuldigung?

    Hier läuft es oft so: "Moment amol. Etz guck ma mal, ob des der Hund wirklich war, und ob der eine gefährliche Rasse ist oder nicht. Ist er das nicht, wars vielleicht gar net so schlimm, weil dann war der halt nicht gefährlich. "

    Denkt an den Dalmatiner von FozzyDogbone ;)

    Der Hund hatte laut Printartikel vom 31.10. schon mal gebissen, aber das hatten die Leute unter sich ausgemacht. Deshalb war das nicht aktenkundig. (Ich hab den als Bild. Darf ich sowas hier einstellen?)


    Dass jetzt das Ganze weiterverfolgt wird und nicht begraben, ist wie es mir scheint, dem Anwalt der Familie geschuldet, der Druck macht.

    Und wie es aussieht, hatte die Familie ganz bewusst die Presse gesucht, um den Fall publik zu machen.


    Der Halter ist fein raus, ohne Haftpflichtversicherung, was ein Unding ist. Ist da nix zu holen hast du halt Pech gehabt. Und allgemein tut es mir leid und macht mich wütend, dass Geschädigte immer wieder ihren Rechten hinterherrennen müssen.


    Stilles Wasser danke für die Korrektur. Ich hatte noch den Stand aus dem Printartikel und hab den Onlineartikel nur überflogen.