Beiträge von DerFrechdax

    Ich suche jetzt fürs Frühjahr noch ein paar hübsche Büsche die nicht viel Pflege brauchen.

    Irgendwelche Vorschläge?

    Kornelkirsche, Felsenbirne, Johannisbeere, Stachelbeere, Zierapfel als Ballerina, Flieder, Chinesischer Flieder (dieser Duft im Mai... betörend :herzen1: ), Holunder, Haselnuss... paar Buchs dazwischen für die Struktur...

    PS oder Old school: Weigelie, Kolkwitzie, Pfeifenstrauch

    Danke für deine Antwort.

    Die Rassebeschreibungen sind auch immer herzig zu lesen. Manchmal stimmt es auch ein stückweit.

    Allerdings ist dieses starke Binden an die Bezugsperson auch wieder etwas, was 2 Seiten hat. Denn ein Terrier sucht sich schnell seine Bezugsperson als Ressource heraus.

    Das fällt dann auf, wenn der Mann den Terrier in der Hose hängen hat, weil er seiner schlafenden Frau einen Kaffee ans Bett bringen wollte :hust: also, hab ich gehört xD

    Ich möchte nicht dass sie später Ressourcen verteidigt daher liegen keine herum. Ich möchte nicht das sie ihr Futter oder generell Dinge vor mir verteidigt, daher übe ich das wegnehmen sehr konsequent.

    Würde mich auch interessieren, wie du das übst...


    Beispiel hier aus der Praxis: Jungspund klaut für sein Leben gern Socken. Mein Mann hat anfangs da ein Dominanzding draus gemacht, mit Strenge und "Hhiiiiieeerrrr!!" Rufen und allem. Derweil rannte Klein Jack mit dem Socken rum und fand das Spiel ganz supi. Mein Mann derweil dezent am Explodieren.

    Ich kam dazu, fragte "Ja, was hast denn du da Feines?" und hab ihn anfeuernd und klatschend zu mir eingeladen, hab den Socken mir geben lassen und ihm als Tausch sein Spieli in die Schnute geschoben.


    Fressen darf und durfte hier zb immer jeder Hund in Ruhe und ohne Störung. Nehme ich dem Hund immer wieder den Napf weg, erhöhe ich die Wertigkeit des Napfes und kreiiere damit u. U. ein Problem, wo (noch) keines ist.

    Genauso mit Spielis. Die werden bei meinem Hund umso wertvoller, umso mehr ich sie beachte.

    Deshalb liegen hier auch immer Spielsachen herum, die verwendet mein Terrier gern, um sich ganz kurz mit Schütteln abzureagieren, wenn jemand heimkommt. Ansonsten sind die uninteressant. Die liegen da gut, jeder kann die in die Hand nehmen.

    Die werden erst interessant, wenn jemand damit ne Spieleinladung ausspricht und damit herumwackelt.

    Hast du dich denn mit den Rasse typischen Eigenheiten von Airedales oder Terriern allgemein schon mal beschäftigt? Darf ich fragen, warum deine Wahl auf diese Rasse gefallen ist? Was schätzt du an Airedales? Bin neugierig :partying_face:


    Ich hab mir 3 Sachen rausgepickt:

    Ich sperre sie übrigens nicht stundenlang in einer Box ein, aber ich habe gelesen das man das von Anfang an aufbauen soll damit sie es als Ruheort verknüpfen. Ich füttere sie nur darin z.B. das soll ihre Wohlfühlzone werden. Klappt nicht richtig. Sie jault und fiept trotzdem für 1-2 Minuten. Aber dann legt sie sich auch hin.

    Aus meiner (auf zwei Individuen begrenzten) Erfahrung kann ich sagen, Terrier sind nicht dumm. Die wissen genau, wenn man versucht, ihre Freiheiten zu beschneiden.

    Deshalb wird das auch nicht klappen, dass du in der Box fütterst und sie die deshalb positiv verknüpft, wenn du sie dann da reinsperrst, falls du das erhofft hattest.

    Solche "Tricks" durchschaut ein Terrier mMn sofort.

    Hier gibt es auch einen abgedeckten, immer offenen Kennel in einer ruhigen Ecke. Da legt mein Wheaten sich rein, wenn ich fortgehe und alle Türen zumache oder wenn ihm danach ist. Dort liegt auch sein wunderbar weiches Vetbed drin, was er sehr liebt. Direkt nebendran seine über alles geliebte und sehr gern genutzte Flocke (merkst was? :partying_face: )

    Füttern würde ich da drin nicht. Ich will den Kennel als Schlafecke festigen, nicht als Futterecke. Aber die Ecken, dir ich fördern möchte als Liegeplätze, die werden superweich ausstaffiert. Wo ich nicht möchte, dass er liegt, weil er zb wacht, da schick ich ihn weg und die sind nackig und spartanisch eingerichtet.

    Ich habe immer total viel Angst sie zu vielen Reizen auszusetzen.

    Die Gefahr besteht bei Terriern, allerdings sind das oft ziemlich taffe Persönlichkeiten.

    Was die allerdings sofort erkennen, ist Unsicherheit ihres Menschen. Und das ist weder für den Hund noch den Menschen gut, denn führt der Mensch nicht, tut es automatisch der Hund.

    Die meisten Terrier neigen zur Selbstüberschätzung und brauchen Freiheiten, aber auch einen festen Rahmen und manchmal muss man da auch echt konsequent und streng sein, sonst kannst dich vor lauter kreativen Ideen des Jungspundes nicht mehr retten :dizzy_face: xD

    Mal wenn sie Pipi oder Kacka macht gibt es eine kurze Spieleinheit damit sie weiß wie toll sie ist

    Ok, da, glaube ich, braucht kein Terrier Nachhilfe :ugly: die kommen schon mit einem überbordenden Gefühl für die eigene Grandiosität auf die Welt :lepra: :lachtot:

    Und dann auch noch für so alltägliches wie Pipi und Kaka... naja xD


    Das allerwichtigste (außer zuverlässig "Stop" und Rückruf) ist beim Terrier nach meiner Erfahrung ein "Schluss" oder "Feierabend" Signal.

    Also gern mal zergeln, spielen, rennen und hochdrehen (ohne Zähne dann aber auch bitteschön), dann aber auf Kommando "Ende" oder was man sagt (ich wende mich inzwischen meistens nur noch wortlos weg und geh aus dem Spiel), und es muss wirklich Schluss sein und der Hund fährt runter.

    Terrier neigen nämlich zum nachsetzen und nochmal und nochmal... wie kleine Kinder. Das "Schluss" Signal brauche ich aber immer wieder. Überhaupt Abbrüche aller Art. Wenn er bellt, wenn er grollt oder knurrt, weil was spanisch vorkommt. Wenn er im Affekt was sieht und es kontrollieren wollen würde und hinrennen. Hat ein Hund gelernt, nicht jedem Impuls zu folgen, der in seinen Synapsen grad aufploppt, hat man gerade beim Terrier viel gewonnen.

    Genauso hat in der Welpenstunde mein Hund von Anfang ein "Pause" gelernt. Dazu stellte man sich mit dem Fuß auf die Leine (der Hund konnte stehen, sitzen oder liegen, ohne Kommando und mit ausreichend Reichweite an Restleine), und der Hund wurde nicht weiter beachtet. Hilft dem Tier ungemein, zu lernen, dass er jetzt Sendepause hat und er sich jetzt zurücknimmt und kann man immer brauchen, beim Plausch mit dem Nachbarn nachm Gassi, im Cafe, im Biergarten.

    Terrier sind kluge Tiere, die verstehen schnell, was man von ihnen will. Unglücklicherweise lernen sie auch ganz viel unbeabsichtigterweise nebenbei :ugly: Das macht das Zusammenleben mit ihnen so spannend :herzen1:


    Ich empfehle auch eine Welpenschule, einfach auch dass du deine Unsicherheit verlierst. Oder du guckst nach einem guten Hundeverein, wo du dich anschließen kannst.

    Geht mir genauso.

    Ich hab ein Kriegstagebuch von meinem Uropa geerbt, der im Krieg verschollen war. Keine Ahnung, wie das zu meiner Uroma den Weg gefunden hat. Jedenfalls ist das in Sütterlin geschrieben und auf tschechisch. Das werde ich nie lesen können :loudly_crying_face: Nur die Zeichnungen, die er angefertigt hat von seinen Vorgesetzten kann ich angucken.

    Wie alt war denn deine Oma im Krieg? Vielleicht hat sie die Knöpfe als Glücksbringer behalten und die stammen von einer Uniform.

    Sütterlin ist gar nicht so schwer, aber kannst du das nicht übersetzen lassen?

    Ich kann Sütterlin und Frakturschrift schon lesen, wenn das handgeschriebene Sütterlin leserlich geschrieben ist.

    Aber Sauklaue plus tschechisch ist mir dann doch zu hoch, und ich kenne auch niemanden, der tschechisch spricht :ka:

    Geht mir genauso.

    Ich hab ein Kriegstagebuch von meinem Uropa geerbt, der im Krieg verschollen war. Keine Ahnung, wie das zu meiner Uroma den Weg gefunden hat. Jedenfalls ist das in Sütterlin geschrieben und auf tschechisch. Das werde ich nie lesen können :loudly_crying_face: Nur die Zeichnungen, die er angefertigt hat von seinen Vorgesetzten kann ich angucken.

    Wie alt war denn deine Oma im Krieg? Vielleicht hat sie die Knöpfe als Glücksbringer behalten und die stammen von einer Uniform.

    Aber... Hier sind mehr Infos https://www.ilgiornale.it/news/cronaca-l…ng-2282479.html (ist auf italienisch, kann man sich ja aber ueber Google oder den Browser uebersetzen lassen).

    Hab es durch den Google Übersetzer für mich laufen lassen. Im Spoiler auf (Google übersetzer-) Deutsch, wer es lesen mag.

    Keine Ahnung, warum das als Quellcode rauskam

    Spoiler anzeigen
    Code
    Nach bisherigen Angaben der örtlichen Behörden ereignete sich das Drama am heutigen Sonntagmorgen, 11. Februar, gegen 8.30 Uhr. Das Opfer, der 39-jährige Paolo Pasqualini, joggte in der Nähe des Manziana-Waldes, als er auf die Tiere stieß, bei denen es sich nach neuesten Informationen um drei Rottweiler handelte.
    
    Wir wissen nicht, was zu diesem Zeitpunkt geschah und was möglicherweise den tollwütigen Angriff der Hunde ausgelöst hat. Der Mann wurde jedoch gewaltsam angegriffen und es gab für ihn kein Entrinnen. Trotz des Hilferufs der Zeugen des erschreckenden Ereignisses konnte nichts für das Opfer getan werden, das noch nicht identifiziert werden konnte. Laut Repubblica handelte es sich bei dem Hilferuf um einen Hirten, dem es gelang, sich mit einem Stock vor der Wut der Tiere zu schützen.
    
    Die 118 Gesundheitshelfer und die örtlichen Polizeikräfte eilten zum Unfallort. Als die Retter eintrafen, war Paolo Pasqualini aufgrund der tiefen Wunden, die er erlitten hatte, leider bereits tot. Er hatte offenbar Schnittwunden im Gesicht und an den oberen Gliedmaßen. Die Hunde hatten ihn buchstäblich bei lebendigem Leib zerrissen. Der Mann trug Sportkleidung, die für körperliche Betätigung geeignet war.
    
    Die Ermittlungen
    Die Manziana Carabinieri, die Förster, die Ranger des Manziana Forest Parks und die Zivilschutzmänner erreichten das Gebiet. Auch die Tierärzte der Gemeinde und der Hundefänger wurden gerufen, ausgerüstet mit Gewehren und Beruhigungsmitteln, um die Tiere einzuschläfern und ihre sichere Genesung voranzutreiben.
    
    Die drei Hunde, die aus einem Haus geflohen waren, wurden geborgen. Die Besitzer sind schockiert und können nicht verstehen, was passiert ist. Nach Angaben des Besitzers der Hündin waren ihre Rottweiler nie aggressiv. Die Frau sagte, sie sei verzweifelt und hätte die flüchtenden Tiere nicht bemerkt. Die Ermittler müssen verstehen, warum die drei Rottweiler frei waren. Dem Paar droht eine Anklage wegen Unterlassung des Sorgerechts oder Totschlags.