Bin ich MAL länger unterwegs, ist es einfach a bisserl mehr Energie im Hund. Dann gehts halt an dem Tag nur noch kurze Pipirunde und gut ist. Würde ich den richtig hochdrehen lassen, braucht der über ne Woche, um wieder runterzukommen! Eine Woche, in der ich NICHTS Aufregendes mit ihm mache!
das finde ich krass und würde ich als sehr instabilen Hund betrachten, der vermutlich in seiner Welpenzeit nichts kennenlernen durfte
Mmmmh. Ich hatte schon viele Hundetypen hier sitzen, und ich finde schon, Terrier sind da ein Spezialfall. Es gibt da auch totale Unterschiede, ich hab jetzt nur eine weichgespülte Version hier sitzen, und trotzdem merke ich die Ansätze.
Terrier haben nach dem, was ich gesehen und erfahren hab, schon die große Bereitschaft, sich hochzudrehen und in Tunnels zu katapultieren, das geht je nach Hund und Situation von Null auf Hundert von jetzt auf gleich.
Das war ja teils auch erwünscht früher. Der hohe Trieb, das nicht ablassen, das... Verrückte halt. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit und das eigene Leben.
Man sagt immer, ein Tier weiss, was ihm gut tut und was nicht. Das sehe ich beim Terrier nicht. Die bringen sich auch eben mal um, weil sie aus Impuls heraus Sachen machen ohne nachzudenken, wenn der Reiz kommt.
Richtig hochdrehen kann bedeuten, der Hund hängt bei ner Katze, Wildsichtung oder Wittern einer Spur schreiend in der Leine. Und der merkt sich die Stelle. Das heißt, geh ich da nochmal Gassi, macht er u.U. genau da weiter. Sind schon kleine Irre, die man manchmal ein bisschen vor sich selbst bewahren muss.
Das kommt nicht immer von schlechter Aufzucht oder so. Wohl aber glaube ich, dass das Wesen dieser Hunde einen vor Herausforderungen stellen kann und ein Mensch, der nach Schema F verfährt, sich mit dem Hund schnell in ner Pattsituation verfahren kann oder dann halt einen hohldrehenden Hund daheim sitzen haben kann.