Hi 
Dein Erster Hund hat eigentlich mehrfach deutlich gemacht, was er von dem Neuzugang hält:
Beide Hunde haben sich verstanden und ihre Positionen klar gemacht. Unser 1t Hund hat den 2ten ordentlich auf abstand gehalten wenn es ihr zuviel wurde.
Warum musste das euer Hund selbst tun? Warum habt ihr den Neuzugang nicht selbst eingegrenzt?
1t Hund nun völlig verängstigt in der Küche gehockt und der 2te gestresst im Wz.
Was habt ihr dann gemacht?
Als es unserem 1t hund zuviel wurde hat er den 2ten angeknurrt und sich hinter uns versteckt. Das hat der 2te akzeptiert und seine Umgebung erkundet.
Euer Hund hat sich hinter euch versteckt, weil es ihm zu viel wurde. Der zweite Hund hat derweil alle Freiheiten und darf sich ungehindert bewegen. Da steht das Weltbild eures Ersthundes vermutlich Kopf. Ein Unding, weil ihr den Zweithund offensichtlich nicht begrenzt habt obwohl dringend nötig.
der große 2t hund den kleinen 1t Hund eingeholt hat sich der 1t Hund rumgedreht kurz Zähne gezeigt woraufhin der 2t Hund abstand genommen hat
Klar ersichtlich, dass das kein Spiel ist. Auch hier hätte sofort eingegriffen werden müssen. Stattdessen wurde euer Ersthund allein gelassen und musste selbst mit der Situation klarkommen.
Wie oben geschrieben hat der 1t Hund seine Vorderpfoten richtung des 2thundes ausgestreckt und auf den Boden geklopft (das macht er auch bei anderen Hundebekanntschaften) dann dreht sie sich um und sprintet los. Daraufhin dann der 2t Hund hinterher. I
Google mal "Fiddle about Hund". Eine Konfliktlösungsstrategie von 4 möglichen: "Fight", also Kampf, "Flight", also Flucht, "Freeze", Erstarren, und "Fiddle about", gestresstes Herumalbern und Losrennen.
Ich möchte aber niemand einschränken oder an natürlichen Sachen hindern.
Warum? Irgendjemand muss das Zusammenleben moderieren. Wenn das nicht erfolgt, kommt raus, was bei euch passiert ist.
Für mich steht fest das sich unser 1t Hund zwar unterordnen muss aber auf keinen Fall verängstigt sich irgendwo verstecken muss.
Warum sollte der Hund mit den älteren Rechten sich unterordnen?
Ihr werdet nicht umhin kommen, deutlich aktiver zu moderieren und zu managen.
Das heißt, die Hunde trennen, zb durch Türgitter, wenn kein Erwachsener aufpassen kann. Getrennt füttern. Getrennte Wasserschüsseln, getrennte Liegeplätze. Kein Spielzeug herumliegen lassen, um das sich ein Konflikt ergeben könnte.
Und vor allem, nicht eure Tochter mit einem unbekannten Hund allein lassen!
Man kann gar nicht so dumm denken, wie es passieren kann. Zwei Hunde, die sich nicht grün sind, und ein überfordertes Kind, das versucht einzugreifen, das ist der Stoff, aus dem Alpträume sind.
Es schadet nicht, den Radius des Neuzugangs zu begrenzen, damit euer Ersthund wieder aufatmen kann. Und holt euch einen Trainer nach Hause, der sich das Zusammenleben anschaut.
Streit an engen Durchgängen oder in Erregungssituationen (Halter kommt heim/Hund wird angebellt) ist nichts völlig abwegiges. Wichtig ist, das zu erkennen und vorzubeugen, zb indem man diese Situationen vermeidet oder konsequent steuert über Gehorsam.