Beiträge von DerFrechdax

    Wir hatten hier vor kurzem einen Hund im Forum, der hatte am Ende einen Pfirsichkern verschluckt gehabt. Soweit ich mich erinnere, hat der kleine Mann es ohne Spätfolgen überlebt.

    Daumen sind gedrückt für euch... Gute Besserung 🍀🍀🍀

    Edit: Das war der Faden, falls du nachlesen möchtest

    berlingruss
    11. Dezember 2022 um 21:22

    Liegt das an meinem Rewe und dem Dorf-Sortiment oder ist das allgemein der Trend?

    Wir haben hier einen relativ neuen Rewe, der auf Wunsch Biosachen eingeführt hat, aber nur im Goldstandard :muede:

    Auf meine Nachfrage hieß es auch, das entscheidet der Chef. Wenn was gehäuft nachgefragt (und dann gekauft) wird, kommt das ins Sortiment.

    Hier gibt's inzwischen sehr viel Auswahl, was Tofu und Ersatzprodukte angeht, u.a. von Bedda, Simply V und Taifun

    Dafür ist die Auswahl an glutenfreien Sachen ohne Hafer mau.

    Ein Rewe im nächsten Dorf wiederum hat nicht mal gescheites Bioobst und -gemüse. Das kommt echt auf die Leitung an.

    Find das alles scheiß egal wo er her kommt oder was das Problem ist, die Lösung ist nämlich simpel:

    Futter komplett und ausschließlich fürs Kooperieren geben und fertig.

    Wahnsinn... der Stein der Weisen :direct_hit:

    Wenn es so einfach wäre, würden sich 90% der Probleme hier im Handumdrehen in Wohlgefallen auflösen

    Außerdem kooperiert der Hund doch. Er funktioniert sogar sehr gut. Er hat nur ein ruhiges Temperament.

    Richtig hochdrehen kann bedeuten, der Hund hängt bei ner Katze, Wildsichtung oder Wittern einer Spur schreiend in der Leine. Und der merkt sich die Stelle. Das heißt, geh ich da nochmal Gassi, macht er u.U. genau da weiter.

    das konnte sogar Chilly, haben wir aber inzwischen sehr gut hinbekommen. Aber schreien kann er immer noch bei Eichhörndl zb.

    Nein ich meinte eher, daß nicht mehr runterfahren können und dann eine Woche zu brauchen, um wieder normal leben zu können. Also wenn das tatsächlich ein Zuchtziel/Ergebnis von Zucht ist, dann schweige ich mal besser, bevor ich wieder gesteinigt werde.

    Aber so sind ja nicht mal meine deprivierten TschHunde drauf (wenn sie dann stabilisiert etc sind).

    Vielleicht ist es bei dem Hund von BieBoss auch ne Mischung aus beidem, sie hat sich der armen Seele ja erbarmt, als er im Tierheim saß.

    Manchmal hat ein Zuchtziel halt...mmmh... Side effects, sag ich jetzt mal. Zb die Härte vom Terrier. Der ist halt dann auch hart gegen sich selbst. Mutig... ja, aber dann halt auch nicht immer der Gefahr von was so bewusst usw.

    Leute, die mit der Rasse viel arbeiten, kennen das und wissen, wie man es vermeidet, ist vielleicht ähnlich wie in dem Faden über Gebrauchshunde.

    Bin ich MAL länger unterwegs, ist es einfach a bisserl mehr Energie im Hund. Dann gehts halt an dem Tag nur noch kurze Pipirunde und gut ist. Würde ich den richtig hochdrehen lassen, braucht der über ne Woche, um wieder runterzukommen! Eine Woche, in der ich NICHTS Aufregendes mit ihm mache!

    das finde ich krass und würde ich als sehr instabilen Hund betrachten, der vermutlich in seiner Welpenzeit nichts kennenlernen durfte

    Mmmmh. Ich hatte schon viele Hundetypen hier sitzen, und ich finde schon, Terrier sind da ein Spezialfall. Es gibt da auch totale Unterschiede, ich hab jetzt nur eine weichgespülte Version hier sitzen, und trotzdem merke ich die Ansätze.

    Terrier haben nach dem, was ich gesehen und erfahren hab, schon die große Bereitschaft, sich hochzudrehen und in Tunnels zu katapultieren, das geht je nach Hund und Situation von Null auf Hundert von jetzt auf gleich.

    Das war ja teils auch erwünscht früher. Der hohe Trieb, das nicht ablassen, das... Verrückte halt. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit und das eigene Leben.

    Man sagt immer, ein Tier weiss, was ihm gut tut und was nicht. Das sehe ich beim Terrier nicht. Die bringen sich auch eben mal um, weil sie aus Impuls heraus Sachen machen ohne nachzudenken, wenn der Reiz kommt.

    Richtig hochdrehen kann bedeuten, der Hund hängt bei ner Katze, Wildsichtung oder Wittern einer Spur schreiend in der Leine. Und der merkt sich die Stelle. Das heißt, geh ich da nochmal Gassi, macht er u.U. genau da weiter. Sind schon kleine Irre, die man manchmal ein bisschen vor sich selbst bewahren muss.

    Das kommt nicht immer von schlechter Aufzucht oder so. Wohl aber glaube ich, dass das Wesen dieser Hunde einen vor Herausforderungen stellen kann und ein Mensch, der nach Schema F verfährt, sich mit dem Hund schnell in ner Pattsituation verfahren kann oder dann halt einen hohldrehenden Hund daheim sitzen haben kann.

    Überlegt euch mal, ob ihr für ne Zeit Kindergitter installieren könnt. Die zieht man auf seinem Weg durchs Haus, um zb was zu holen oder wo die Wäsche zu machen oder was auch immer, einfach direkt hinter sich zu.

    Ich glaube, dass ihr bisher noch nicht wirklich das Allein bleiben geübt hat, fällt euch jetzt etwas auf die Füße. Allein bleiben soll so normal sein wie wenn früh die Sonne aufgeht. Je verkopfter man an die Sache rangeht und mit je mehr Tamtam mit Abschied und Begrüßen und "Du armer Hund, du musst jetzt ausgesperrt sein", umso höher wird die Situation gehängt und umso mehr wird der Hund hadern.

    Überlegt mal, wie eure innere Einstellung dazu ist. Vielleicht liegt da der Schlüssel.

    Wie ist denn euer allgemeiner Umgang?

    Hat der Hund sonst jederzeit Zugriff auf euch? Läuft euch hinterher, liegt strategisch, um euch im Blick zu behalten?

    Bleibt der Hund auch mal kurz allein im Auto?


    Ich meine auch, gelesen zu haben, dass in dem Alter eine Angstphase ist, dazu weiss flying-paws aber sicher mehr.

    Das wäre dann ein ungünstiger Zeitpunkt, um das Allein bleiben beginnen zu trainieren.

    Vorher war der Hund noch nie wirklich allein?

    Dinge, die ihn besonders pushen: Ansprache von Menschen oder Menschen mit denen ich mich unterhalte, Sichtung von Hunden die nicht so gut geführt werden oder zu nah sind, im Freilauf schätze ich gewisse Gerüche. Und vielleicht auch meine Energie manchmal (?).

    Das würde ich ne Zeit meiden.


    Also, dass Leute ihn ansprechen, da kann man das Kommando "Hinter" etablieren und der Hund geht hinter einen und überlässt die Situation dem Menschen.

    Unterhalte ich mich, hilft mir sehr das "Pause-Signal", das wir in der Hundeschule erarbeitet haben. Hund steht, sitzt oder liegt ohne Kommando hinter mir, ich stehe auf der Leine, die genug Spielraum hat, dass der Hund sich nicht eingeengt fühlt, aber so eng, dass er nicht zum Menschen hin kann.

    Anderen Hunden würde ich ne Zeit soweit es geht ausweichen. Dazu muss man vorausschauend laufen, ggf die Straßenseite wechseln, umdrehen.

    Sich selbst muss man manchmal dran erinnern: "Das ist nur eine Phase." Diesen Satz möglichst oft wiederholen :partying_face: Die Pubertät ist irgendwann vorbei und das Hundehirn wieder im Normalzustand. Ich vermute, dass hier auch die Hormone ihren Teil beitragen.