Wir hatten unsere damalige Leohündin jahrelang gebarft, plötzlich hatte sie nach mehreren Impfungen und Herzwurmprophylaxe Rohes nicht mehr vertragen (hatte übel Durchfälle und Erbrechen ohne Befund im Kot). Sie war von klein an empfindlich im Darm, hatte als Welpe und Junghund auch lang mit Giardien zu kämpfen.
In Absprache mit der TÄ haben wir wie folgt aufgebaut:
Zuerst 1 Tag fasten. Dann 2-3 Tage Morosuppe, dann Morosuppe mit Süßkartoffeln, auch über 2-3 Tage. Wurde das vertragen (wurde es), kam eine Proteinquelle dazu, bei uns war es Pute.
Dazu habe ich Putenfleisch gewolft oder gewürfelt gekauft im Barfshop und das dann gekocht/angebraten. Sie hat nicht jede Sorte vertragen, eine Firma hatte sichtbar viel Bindegewebe drin, das gab wieder Durchfall.
Dazu kam dann ein Vitaminmix von Futtermedicus, Hanföl, Algenkalk und Darmaufbau (Symbiopet).
Später kam dann gut verträglichen Gemüse dazu und die Morosuppe wurde weggelassen. Sie hat besonders gut vertragen Chicoree, Chinakohl, Zucchini, Pastinaken und Süßkartoffeln, öfter gab es Hirse mit reingekocht.
Öle wurde nur Rapsöl, Hanföl und Sonnenblumenöl im Wechsel verfüttert, Lachsöl gab wieder Durchfall. Immer wieder habe ich auch kurweise Activomin oder Heilmoor gefüttert. Auch Heilerde bindet schädliche Stoffe.
Das Verhältnis war 1/3 Fleisch zu 2/3 Gemüse/Kohlehydrate. Wichtig ist, auch die Spurenelemente mit der Vitaminmischung abzudecken. Mit dieser selbstgekochten Fütterung sind wir dann soweit gut gefahren.
Ich persönlich sehe auch die extrem fleischlastige Ernährung als mögliche Quelle eures Übels. Wurde denn mal ein Blutbild mit Organwerten gemacht, falls ich es überlesen habe?