Das Problem ist, dass es ganz verschiedene Themenfelder gibt, die von manchen Menschen mit einem Haufen Dogmen belegt werden.
Sei es "die ganzen Ausländer...", was ich besonders hässlich finde, sei es "mir hat eine Watschn auch nicht geschadet" (genauso schlimm), "Möpse atmen halt so", "Der Hund hat kein Problem, der will nur Aufmerksamkeit/ist eifersüchtig/ist halt gern überall dabei", "das geht von selbst wieder weg", "der ist halt alt, deshalb lohnt sich xy nicht mehr"... das lässt sich ewig fortführen.
Natürlich ist nicht eins genauso schwerwiegend wie das andere, aber allen gemein ist, dass Leute sich ne feste Meinung bilden und dann ist das so und sie sind auch nicht mehr bereit, abzurücken oder zu hinterfragen. Da läuft man wirklich gegen eine Mauer.
Ich überlege mir inzwischen auch, ob ich Dinge wirklich ansprechen muss (dann versuche ich es mit Ich-Botschaften, "ich habe das Gefühl, dass..."), oder ob ich drüber hinwegsehen kann.
Nebengedanke: Man ist ja auch nicht für alles verantwortlich, auch wenn man es gefühlt als Kind so eingetrichtert bekommen hat. Ich kenne Menschen, die immer nur für andere am rotieren sind und selbst hinten runterfallen. Auch nicht gesund, man kann nicht die ganze Welt retten.