Beiträge von DerFrechdax

    Hat jemand tolle Ideen für dieses ab 13 Uhr vollsonnige Beet? Lavendel ist da schon einiger, dazwischen so ein paar Stokesien 'Blue Danube' die mir aber nicht so richtig gefallen und zwischen dem Lavendel irgendwie auch nicht so recht passen. Das Beet ist ungefähr 50cm breit.

    Ich würde ein bisschen Struktur reinbringen, nach oben mit unterschiedlichen Höhen, und in die Breite mit Pflanzen, die Polster bilden und am Rand wolkig rauswachsen.

    Man könnte auch einen schmalen Rosenbogen längs einstecken, daran Rosen und Clematis wachsen lassen, und unten drunter Thymian, Bohnenkraut und Rosmarin (kommt aber auf den Sonneneinfall an, die brauchen wenigstens nachmittags etwas Sonne).

    Posterglockenblume sieht nice aus, oder auch Katzenminze, und dazu Schleifenblume (man merkt, ich steh auf Weiß/rosa/lila/blau). Im Herbst steckst du dann noch Zwiebelblumen fürs Frühjahr.

    Wenn man es symmetrisch möchte, könnte man am Anfang und Ende einen Busch oder eine Thuja setzen, die man klein hält, oder natürlich was blühendes wie Maiblumenstrauch.

    Mittig der Rosenbogen mit Unterbepflanzung und links und rechts davon immer versetzt verschiedene Stauden. Das würde bestimmt schön aussehen :herzen1:

    Vermutlich würde es Tierheime entlassen wenn man Zucht und Import bestimmter Rassen einschränken würde

    Hm. Hier in BY ist die Zucht/Import bestimmter Hunde reglementiert bzw verboten und gerade diese Kandidaten sitzen dann im TH mit dem Hinweis "Vermittlung nicht nach Bayern".


    Es verschiebt sich vermutlich dann alles. Hier sind es oft unmögliche Kreuzungen aus Gebrauchshunden oder HSH, die im TH sitzen, "nur in erfahrene Hände/nur zu Einzelpersonen in ländlicher Lage/nicht zu Kind, Katze, anderen Tieren/hat gebissen".

    Und natürlich Hunde aus Zusammenarbeit mit Sheltern im Ausland.

    Und immer wieder alte oder brachizephale Hunde mit dem Hinweis "bräuchte Behandlung/OP, aber konnte/wollte sich Vorbesitzer nicht leisten, deshalb übernimmt das das TH und vermittelt danach". Tut mir dann auch immer leid für das Tier, hat es was, wird es abgeschoben.

    Danke für deine Rückmeldung!


    Mein Freund meint er möchte sie nicht einschränken oder mit ihr in kleinen Schritten das Alleinesein üben, weil er ihr nicht ihre Freiheiten nehmen will (ihm selbst wurde in der Kindheit alle Freiheiten genommen und immer über ihn hinweg entschieden). D

    Es ist nie eine gute Idee, sein Handeln als Gegenbewegung zu seiner eigenen Kindheit ins andere Extrem fallen zu lassen.

    Zudem ist ein Hund kein Kind. Man kann mit einem Hund nicht Entscheidungen diskutieren oder ihm bei wichtigen Dingen Mitspracherecht geben (auch wenn mein Terrier da anderer Meinung ist :D ).

    Ein Hund braucht Regeln und Führung, um sich wohlzufühlen. Googelt mal Hausregeln, da findet ihr einiges Interessantes.

    Inzwischen habe ich mehrere "Goldies" kennengelernt, die komischerweise ziemlich groß, eher weiß von der Farbe her und mit deutlichem Kragen ausgestattet waren.

    In diese Richtung:

    https://www.pastore-maremmano.it/de/die-rasse/c…r-und-verhalten

    Die Besitzer waren felsenfest der Meinung, einen etwas größeren Goldie zu haben.

    Ich kann mir daher gut vorstellen, dass bei Nicht-VDH- Würfen was anderes mit drin ist, das charakterlich durchschlägt.


    Was auch schwer wiegen dürfte: Es gibt immer noch viele eher unerfahren geführte Coronahunde. 'Unser' Nachbargoldie ist so ein Hund. Die Hundeschulen hatten alle zu, also hat man sich allein durchgewurschtelt. Einige Baustellen sind so zwangsläufig übrig geblieben.

    Auch unser Hund, ebenfalls ein Coronahund, größtenteils im Lockdown und ohne Besuch aufgewachsen, hat lernen müssen, Gäste und Handwerker als gegeben anzunehmen. Ich kann mir vorstellen, dass das manchem Hund noch nachhängt.

    Ich würde mich auch eine Zeit von einem versierten Trainer begleiten lassen. Euer Hund ist noch jung und es werden jetzt wichtige Weichen für später gestellt.


    Wobei ich sagen muss, die Terrier, die ich kennengelernt habe, sind sehr maulaffin (mein eigener auch). Die zergeln unheimlich gern, schleppen Sachen rum, schütteln die tot, schnappen spielerisch nach den Händen oder dem Ärmel, wenn gerangelt wird, neigen ein bisschen zum Fersenzwicken bzw in der Hose hängen.

    Da wäre es gut, dem Hund ein Schlusssignal beizubringen, ihm zu spiegeln, wenn es zu doll wird, und schnappen, auch im Spaß, auf Zergel etc umzulenken und die Hände eher außen vor zu lassen, so dass der Hund lernt, in mich oder die Tochter wird nicht geschnappt.


    Ich vermute allerdings eine Zurechtweisung der Tochter durch den Hund in der Situation, wo du das Schnappen beschreibst. Deshalb würde ich auf Interaktionen der beiden ein strenges Auge haben und kuscheln etc auf der Couch erstmal vermeiden, sogar mal ne Zeit Couchverbot geben für den Hund.

    Da es beim Sitzen auf der Couch erfolgt ist, könnte die Ressource "warme bequeme Couch" verteidigt worden sein. Oder er möchte von deiner Tochter nicht hochgehoben werden.


    Die grundlegende Problematik müsste jemand vor Ort ergründen. Wichtig scheint mir noch zu erwähnen, dass man Jack Russell Terrier nicht mit Berner Sennenhund vergleichen kann. Zumindest meiner ist wesentlich kerniger, direkter und verfügte besonders als potenter Junghund über mehr Größenwahn, als die gesamte Hundepopulation unseres Ortes zusammen xD .

    Mit enger Führung in dem Bereich, wo das Problem liegt, kriegt man das dann schon hin, wenn man konsequent dran bleibt. Die haben halt immer mal Ideen, die Kleinen :fear: nicht überbewerten, aber unbedingt dranbleiben, will ich damit sagen. Um die Ohren fliegen soll euch der Jacky ja dann nicht, was er ungeführt und unreglementiert vermutlich aber würde.

    Aber dazu sucht ihr euch ja Hilfe.


    Wart ihr denn mit ihm in Welpen- oder Junghundestunden?

    Ich würde erst am Verhalten vom vorhandenen Hund arbeiten, bevor ich mir einen zweiten Hund ins Haus hole.

    Dass der Dobermann und eurer gut gespielt haben, mag nett aussehen, aber stellt euch mal zwei "Wachhunde" vor, die ihr führen müsst, wenn Besuch kommen will. Das wird dann richtig lustig.

    Ne, ne. Schön erstmal die Baustellen vom ersten abarbeiten. :nicken:

    ich fühle mich wie das 5. Rad am Wagen.

    bin mittlerweile mit meinen Nerven und dem Latein am Ende. Ich fühle mich schlecht und als Versagerin

    Mein Ansatz wäre, zu überlegen, wie ein Tierchen von 2 Kilo es schafft, mich in meinem Selbstwert so zu treffen, dass ich mich insgesamt so dermaßen abgewertet fühle.

    Tiere sind manchmal so wie sie sind, es gibt welche, die stehen mehr auf Männer, andere auf Frauen oder Kinder... ihr Verhalten sagt erstmal gar nichts über meinen Wert als Individuum und Mensch aus.

    Das zu verinnerlichen und das Verhalten des Hundes nicht persönlich zu nehmen kann schon das Sprungbrett sein, etwas zu ändern.

    Ich würde aufhören, mich beim Hund anzubiedern. Der kommt schon von selber, wenn er das möchte. Ansonsten ist es halt, wie es ist. Man kann da nichts erzwingen.

    Würde mich tatsächlich auch interessieren, was ohne Leine passiert. Habt ihr das mal mit einer erwachsenen Person, einem Trainer z.B. ausprobiert?

    Dann aber bitte mit gut sitzendem Maulkorb.

    Vermutlich (🔮) wird der Hund hektisch versuchen die Person zu vertreiben und hin und her rennen und vielleicht Scheinangriffe mit gehemmtem Schnappen zeigen. Die Energie dahinter kann man auch am "gebändigten" Hund spüren, weshalb die TE lobenswerterweise anleinen.


    Wie oft ich schon gehört habe "lass den doch mal los, der tut ja nix". Mein Hund musste sich aus Unsicherheit aber früher sehr aufregen, wenn Fremde im Haus waren.

    Außer, dass er dadurch in eine Kacksituation mit einem riesigen Konflikt für ihn gebracht wurde, hat er beim "Ausprobieren" nichts gelernt.

    Erst als ich kapiert hab, was los ist und begonnen habe, ihm einen Safe Space zu kreieren, ihn konsequent abzuschirmen und mit Gehorsam eine bestimmte Routine aufzubauen, hat es gefunzt. Besucher gehen ihn nichts an und gehen zuverlässig auch wieder. Total befreiend für ihn.

    Vor 2 Wochen hatten wir hier eine Feier mit 18 Leuten in unserem Wohnzimmer, die sich frei bewegt haben (außer zur Küche, da lag der Hund). Wir erhielten viele Komplimente, weil unser Hund damit völlig unauffällig und entspannt umgehen konnte und den Großteil des Abends geruht hat. Das hätte ich nie erreicht, hätte ich den Hund die Situation allein händeln lassen, weil sein einziger Impuls war immer "geht weg", was er lautstark verkündet hat.

    Dass es auch anders geht, musste ihm erst gezeigt werden, und zwar nicht mit Konfrontation, sondern mit Abstand und Führung.