Ich kann mir nicht helfen. Ich verfolge den Faden jetzt schon länger, und vor meinem geistigen Auge rennt da ein Hund dem Jagdreiz nach oder beschließt eigenständig, nach Jagbarem zu gucken und traut sich dann nicht mehr zum Besitzer zurück, weil er ganz genau weiß, dass sein Ausflug unerwünscht war.
Gerade intelligente Rassen lesen unsere Körpersprache so mühelos, dass sie schon wissen, was in uns vorgeht, bevor wir uns dessen selbst bewusst werden.
Wenn auch nur ein Mü Ärger da ist, kann das bei einem sehr weichen oder unsicherem/sensiblen Hund mMn durchaus auslösen, dass er sich lieber versteckt als zum verärgerten Halter zurück zu kommen.
Ich würde da also ganz pragmatisch rangehen, ohne in dem Hund ein armes, verplantes, verängstigtes Hascherl sehen zu wollen. Leine dran, gut sichern, und vielleicht auch mal andere Runden gehen, wo weniger jagdliche Auslöser sind. Und vielleicht ein bisschen weniger Gedanken über die Psyche des Hundes machen, aber mehr drauf achten, wie ich emotional und mental so drauf bin 😃✌️