Anirac um deine Hortensie kannst du schön kriechende Katzenminze wachsen lassen, das sieht seht hübsch aus. Oder Bohnenkraut... oder Thymian in verschiedenen Variationen
Beiträge von DerFrechdax
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Ich empfinde es oft wie eine Lawine. Da wird ein Fleck "in" und gehypt, und plötzlich hast du am WE, an Feiertagen und wenn Ferien irgendwo sind buchstäblich Blechkarawanen, die sich zu den schönen Ecken der Gegend bewegen.
Weil, laufen ist out, man fährt heutzutage mit dem PS starken Gefährt bis direkt vor Ort, statt außerhalb zu parken und hochzulaufen oder Beförderungsmöglichkeiten zu nutzen. Man steigt aus, macht Bilder und kehrt ein und fährt wieder.
Noch besser ist es, wenn Busladungen von Menschen entladen werden vor Ort. Nicht nur, dass alles zugeparkt wird, sondern auch die Busse müssen irgendwo stehen und auf ihre Gäste warten.
Hast du als einheimischer Freizeitsuchender das Pech, nach der Busladung im Bierkeller anzukommen, kannst du gleich wieder gehen, bis du dran bist, bist du verdurstet

Der viele Verkehr belastet die Anwohner. Hier gibt's viele schöne "Motorradstrecken". Da wanderst du in hügeligen Natur, und von der Bundesstraße unter dir geht es permanent "Wruuuum" "Nääääään" weil eine Maschine nach der anderen durch die Kurven pfeift. Hast du das Pech, da zu wohnen, bist du doppelt angeschmiert, strukturschwach, weite Wege, nie Netz und dann jede freie Minute Verkehrslärm.
Manche Örtchen haben nun zu baulichen Maßnahmen gegriffen, haben Umgehungsstraße gebaut, um ihre Anwohner zu schützen, 30 Schilder aufgestellt, Parkplätze aufgeschüttet, Wege befestigt, reglementiert und gesichert.
Nimmt halt alles von der Natur drum herum weg.
Oft werden Feuchtwiesen aufgeschüttet, damit da geparkt werden kann, und wandern auf geteerten Autobahnen gefühlt hat für mich keinen Reiz. Zudem bin ich gern allein unterwegs und nicht mit zig Stadtmenschen, die (Achtung böse) ihre teure Funktionskleidung zur Schau stellen wollen, aber für gescheite Schuhe hats dann nicht mehr gereicht und deren unerzogene Kinder herumschreien und deren Hunde alles vollkxxxx und wildern. Die Orte verändern sich durch all das, und aus verschlafenen Dörfchen werden funktionelle Ministädte. Kleine charmante Bierkeller werden zu Fressbuden und Abfütterungshallen.
Es gibt hier viele Orte, da brauchst du bei Sonne oder frei gar nicht mehr hin, weil halb Deutschland die gleiche Idee hatte. Klar, alles verändert sich, und auch wir sind woanders Touristen und müssen irgendwo parken. Und ich bin dann auch froh über Parkmöglichkeiten und Toiletten. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Kleine Anekdote am Rande, ich war schon am Louvre, am Schloss Versailles und Schloss Neuschwanstein. Nur nicht drinnen. Weil die Schlangen bzw wartenden Busse davor (NSS) so dermaßen lang und viel waren, dass wir uns das nicht gegeben haben. Es gibt einfach zu viele Menschen, ich und meine Familie gehören ja auch dazu
und ich gönne jedem seinen Urlaub und sein schönes Naturerlebnis. Nur, wenn es dann ausufert, sägt man im Grunde an dem Ast, auf dem man sitzt. Denn die Natur und die lokale Bevölkerung leidet. -
Kann also sein, dass die echt drauf pfeiffen, wenn da vom Halter "ungute Schwingungen" ausgehen.
Ich kann nur von uns zwei reden, und da stellt sich das für mich so dar, dass Jack "ungute Schwingungen" schon verunsichernd findet, er die aber nicht immer mit seiner "Tat" in Verbindung bringt.
Bin ich also sauer, weil er schon wieder ins letzte Drecksloch gehüpft ist, ist das verstörend bis nebensächlich für ihn, ändert aber nichts daran, dass er ins nächste vielleicht auch wieder hüpfen wollen würde
Sogar im Gegenteil, kriegt er einen Anpfiff, stürzt er sich im Übersprung gleich wieder in den nächsten Wassergraben und rennt da auf und ab 
Vielleicht ist ihm die Befriedigung dieses Impulses auch wichtiger als meine gute Laune...
Ich bin allerdings auch nicht nachtragend, und nach nem Anschiss scheint hier auch immer wieder die Sonne.Insgesamt scheint mir das Pfützen- und Wasserthema aber auch irgendwie losgelöst von der Qualität unserer Bindung. Eher so "Schatzi, ich hab dich lieb, und ich weiß, du magst das nicht, aber ich muss da grad mal eben kurz *hüpft in den nächsten Schlammgraben*"
Und irgendwie hab ich bei meinem Hund auch immer das Gefühl, er kennt mich ein Stück weit besser als ich mich selbst und denkt immer um eine Ecke mehr als ich
Beängstigend 
Edit, weil ich das eben noch sehe:
Und was hält die dann davon ab, Dinge zu tun, die sie sein lassen sollen?
Sollte es dazu kommen, dass sich zufälligerweise die Interessen des Terriers und seines Menschen decken, dann machen sie durchaus, was sie sollen

Ne, im Ernst, hier ist es auch einfach manchmal Beschneidung der Freiheiten, so leid es mir tut. Und immer dem Hund einen Schritt voraus sein

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Ich glaub, das ist kein Terrier-Ding, sondern einfach normal, spontanen, starken Bedürfnissen einfach mal nachzugeben. Sonst wäre es ja ein Roboter und kein Hund (Mensch).
Hast du Recht. Ich wollt auch das Terrierding jetzt nicht so darstellen, dass die so voll endkrass sind oder so
wie physioclaudi schreibt, ist ein lauter Hund genauso herausfordernd.Ich hab nur deshalb nochmal eingehakt, weil es sich so anhört, ich muss dem Hund nur verklickern, was ich will, und dann wird das dem Hund wichtig, und dann macht der das und stellt seine eigenen Wünsche zurück. Ja Pfeifendeckel. Nicht hier

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Aber er kann verstehen lernen, dass wir das nicht wollen, dass er das tut. Unser Verhalten ist es aber, das dem Hund das klarmachen muss. Und da kommt dann die Komponente dazu, dass es dem Hund wichtig sein muss, was wir wollen oder nicht. So wichtig, dass er sein eigenes Wollen dafür zurückstellt (Und hier spielt der Hundetyp mit rein, wie schwer das ist).
Das kommt auch auf den Charakter des Hundes an (vielleicht meinst du das auch mit Hundetyp).
Beispiel bei uns, Thema Pfützen, Wassergräben und stehende Gewässer allgemein. Wir haben hier viele ausgewaschen Feldwege mit vielen Pfützen und vollen Wassergräben nach Regen und viele braune, verschlammte Karpfenweiher.
Meine Hunde dürfen da nicht rein.
Alle haben das bisher kapiert gehabt, auch die Wasserratte Leonberger.
Und jetzt hab ich den Jack hier sitzen, der wunderbar an 5 Pfützen ignorant vorbei gehen kann, und an der 6. hauts ihm halt die Sicherungen raus und er springt rein, planscht ne Sekunde wie ein Wilder, nimmt ne Maulvoll und springt wieder raus. Der Anschiß folgt natürlich sofort. Und nein, man sieht das nicht kommen. Der läuft im einen Moment vermeintlich an der Pfütze vorbei, im nächsten sitzt er mittendrin.
Trotzdem dass wir, seit er Wasser für sich entdeckt hat, an diesem Punkt arbeiten, hab ich immer wieder einen Hund, der aus einem Impuls heraus tut, was er nicht soll (vielleicht beim Hütehund und dem Auto ähnlich).
Der denkt da sicher nicht drüber nach, und dem ist im Sekundenbruchteil der Beschlussfassung, ins Wasser zu springen, auch völlig tutti, was ich gerade will.
Der ist einfach so, ein Kindskopf, impulsiv, macht Sachen ohne Nachzudenken. 100 Mal macht er was er soll, und beim 101. Mal kommt er mit ner neuen Macke um die Ecke. Diesen Hund muss man eigentlich ziemlich oft vor sich und seinen albernen Ideen schützen

Ich seh da halt ohne massive Maßnahmen nicht, wie ich das Impulsive 100% unterbinden könnte, und zugleich möchte ich den ja durchaus gewollten Terriercharakter erhalten.
Ich könnte natürlich den Hund jetzt so erziehen, wie davor der Senior erzogen worden ist von seinem Vorbesitzer, der glühender CM Fan ist. Dann dürfte mein Hund nur mit hängenden Öhrchen hinter mir herschleichen und wirklich 0 Eigeninitiative zeigen. Möchte ich nicht.
Ich könnte auch permanent an der kurzen Leine führen. Äh ja.
Ich beneide Menschen mit weichen, angepassten Hunden schon ab und zu. Und trotz dem, dass Jack sehr gut erzogen ist und normalerweise (für einen Terrier) mit der nötigen Führung sehr gehorsam, gibt es halt bei uns Themen, da werde ich vermutlich nie an die Standards herankommen, die für mich in der Hundeerziehung immer das Ziel waren.
Entweder ich bin halt doch kein Terriermensch und hab den richtigen Schlüssel noch nicht gefunden, oder meine ursprünglichen Standards sind für diesem individuellen Hund einfach zu hoch und müssen für diesen Hund angepasst werden, wenn man nicht komplett unglücklich werden will. Ich hab mich für letzteres entschieden ✌🏻
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Erstmal auch von mir die besten Wünsche und gut therapierbare und schnelle Besserung!
Ich persönlich hab für mich gelernt, dass es nicht gut ist, aus dem Bauch raus in einer emotionalen Ausnahmesituation weitreichendere Entscheidungen zu treffen.
Die Bedrohung durch eine potentiell ungünstig ausgehende Erkrankung macht was mit einem, du schreibst selbst, du hast viel Zeit zum nachdenken und möchtest mehr für dich tun. Ich höre immer wieder, dass diese Zeit wie eine Zäsur empfunden wird, wo die eigenen Prioritäten neu überdacht werden und die Sicht auf die Dinge sich stark verändern kann.
Deshalb würde ich mir jetzt nicht direkt die nächste potentielle Baustelle ins Haus holen, sondern mich auf mich selbst konzentrieren und meine Genesung. Einem langsamen Herantasten ans Hundethema steht ja grundsätzlich nichts im Weg, es gibt sehr lesenswerte Bücher und sehenswerte Videos, und viele Tierheime freuen sich über ehrenamtliche Gassigänger.
Nur mit dem tatsächlichen ins Haus holen würde ich warten, bis ich wieder komplett auf dem Damm bin. Dann ist man auch in der Lage, sich um die Erziehung und Bedürfnisse des Hundes adäquat zu kümmern (Stubenreinheit, Allein bleiben üben, Umweltsicherheit trainieren plus Herausforderungen, die sich noch extra ergeben können). Alles Gute!
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Alles anzeigen
Huhu,
ich komme mal aus dem allgemeinen Frage-Thread in die Profiecke und zitiere mal:
Wir haben eine Wand an der Terrasse, die auch trotz Sanierung jetzt schon wieder kacke aussieht, weil einfach der Stein selbst so Mist ist, da hat einfach Drüberstreichen nichts gebracht, mehr will man nicht ausgeben, klar

Nun wurde mir von einem der Bauarbeiter die Idee vorgetragen, eine Art Efeuwand daran zu befestigen. Die Wand ist glatt, alles, was ich bisher gefunden habe, soll mit Kabelbindern an einem Zaun o.Ä. befestigt werden, das fällt hier ja flach. Hat da einer ne Idee?
Es geht um diese Wand/Mauer:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Vllt hat ja jemand ne Idee 🥰 anbohren wird vermutlich eher nicht gehen. Ist auch ne blöde Mauer dahinter, wie generell das ganze Haus mit blöden, richtig beschissenen Wänden gesegnet ist

Schau mal auf der folgenden Website nach Ideen:
https://www.mein-schoener-garten.de/gartengestaltu…erpflanzen-3511
Ich würde mir da ja ein Hochbeet hinbauen

Und dann so Holzspaliere in die Erde stecken und daran lass ich Bohnen, Erbsen oder Clematis hochwachsen... ins Beet noch Salat, Mangold, Tomaten, Zucchini, davor noch ein paar Kugeln Zierlauch...

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Der Kurs ist vermutlich in Bayern?
Meuinst Du das Seminar? Die Frau lebt in Erlangen - ja, eindeutig *gg
Oder beziehst Dich auf Chatterbox?
Ach, in Erlangen? Wie cool

Wegen dem Jagdthema und ins Unterholz war das
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Der Kurs ist vermutlich in Bayern?
Hier ist es allgemein nicht verboten, den Hund an der Leine mal kurz vom Weg runterzuführen, um was zu üben.
https://www.naturerlebnis.bayern.de/naturvertraegl…/hund_recht.htm
Ok, wir brauchen also für alles Verbote, damit man für die paar Wochen etwas Rücksicht nehmen kann? Ich finde es ja besonders faszinierend, wenn es Hundehaltern, denen man eigentlich Verständnis unterstellen könnte, da so ein Thema mit haben, einfach mal das Wild in ihrer Aufzuchtzeit nicht zu stören.
Rücksicht und Anstand ist natürlich immer angezeigt, und mein Hund und ich bleiben immer brav auf den Wegen.
Mir gehen allerdings die ganzen Hilfssheriffs überall auf den Keks, die, sobald sie einen Hund ohne Leine erspähen, schreien "BRUT- UND SETZZEIT!!!!11!!!" und teils HH übel angehen, wohlgemerkt, während sich deren Hund in ihrem Einflußbereich befindet und genau nix macht.
Und da nehm ich mir dann die Freiheit, darauf hinzuweisen, wie hier die gesetzlichen Regelungen aussehen. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber ist jetzt OT, entschuldigt.
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An der Leine gemeinsam ins sonst verbotene Unterholz gehen, das könnte dem Zwerg gefallen. Und generell gucken, wie ich, gerade den Rückruf, noch variabler belohnen kann.
Sicherlich wird die Jagdscheininhaberin euch auch über die aktuelle Brut und Setzzeit aufgeklärt haben und dass man das momentan bitte sein lässt.
Der Kurs ist vermutlich in Bayern?
Hier ist es allgemein nicht verboten, den Hund an der Leine mal kurz vom Weg runterzuführen, um was zu üben.
https://www.naturerlebnis.bayern.de/naturvertraegl…/hund_recht.htm
ZitatWO DÜRFEN SIE IN DER REGEL HUNDE AUSFÜHREN?
- Auf nach der StVO beschilderten öffentlichen Straßen und Wegen sowie Privatwegen in der freien Natur ohne Beschränkung für Fußgänger,
- auf nicht nach der StVO beschilderten, aber öffentlich benutzten Privatwegen in der freien Natur (Art. 28 Abs. 1 BayNatSchG),
- auf landwirtschaftlich nicht genutzten Flächen(Art. 27 Abs. 1 und 2, Art. 30 Abs. 1 BayNatSchG),
- auf landwirtschaftlich genutzten Flächen außerhalb der Nutzzeit (Art. 27 Abs. 1 und 2, Art. 30 Abs. 1 BayNatSchG),
- im Wald (Art. 27 Abs. 1 BayNatSchG),
- in Jagdrevieren, wenn die Hunde unter Aufsicht sind, also der Einwirkung ihres Besitzers unterstehen