Für mich verschließt da jemand ganz krass die Augen vor der Realität.
Die Hunde haben sie nach ihrer Einschätzung, die sie mehrmals wiederholt, "verteidigt". Selbst wenn man davon absieht, dass ein Hund nach geltenden Gesetzen heutzutage nix mehr zu verteidigen hat (zumindest in D, gehe aber davon aus, in Ö auch), dann stellt sich halt die Frage nach der Relation.
Ein Hund, der bellt oder Scheinangriffe startet, "verteidigt" auch. Ein Hund, der zubeißt und ablässt, auch.
Ein Hund bzw mehrere Hunde, die diese haarsträubenden Weichteilverletzungen mit Skelettierung im Gesicht, Kopf und Hals verursacht, der verteidigt nicht, der befindet sich im Blutrausch.
Wie kann man da sagen, die wollten mich verteidigen und haben sich bedroht gefühlt?
Wenn ich mich bedroht fühle und mich verteidige, dann schubse ich oder schlage in die Flucht. Dann filetiere ich den Angreifer nicht, wenn ich noch ganz richtig in der Birne bin.
Die Handhabung der ganzen Sache nach dem Vorfall hat für mich was professionelles, eiskalt kalkuliertes. Auch die Entsorgung der Klamotten und Leine in der nächsten Großstadt.
Und null Einsicht. Man möchte wieder genauso weitermachen wie bisher und sieht keinen Grund was zu ändern, außer dass man jetzt nicht mehr mit 3 Hunden Gassi geht. Moniert das Gericht ja ebenfalls. Für mich einfach unglaublich.