Ist „Punktrechnung geht vor Strichrechnung“ eine Regel, die mathematisch zwingend angewendet werden muss, oder ist das einfach eine gesellschaftliche Konvention?
Ich würde sagen, rein mathematisch. Mit der Gesellschaft hat das doch nix zu tun, möchte ich meinen.
Geh ich 4x in den Keller und hole jeweils 10 Kartoffeln hoch, wovon ich 2 verwende zum Kochen, dann rechne ich (4x10)-2 = 38.
Dagegen 4x 10 -2 wäre 4×8 und damit 32. Und damit wäre das Ergebnis einfach falsch
Zu sagen, eine Hündin mit Welpen daheim hätte aus den 4 F nur Fight wählen können und nichts anderes, quasi ferngesteuert, weil es normales Hundeverhalten wäre, ist ziemlich problematisch.
Nach dieser Logik müssten alle Züchter ihren Hündinnen mit Welpen beim Gassi einen Maulkorb aufziehen bzw der Gesetzgeber wäre in der Pflicht nachzubessern.
Ansonsten klingt dieser Text kein bisschen empathisch oder reuig, dazu fällt zu oft die Formulierung "Leider Gottes".
Eher kommt es mir vor, als wünsche sich jemand endlich auch die Anerkennung des selbst erlittenen Ungemachs, was natürlich beträchtlich ist, aber verblasst neben dem bestialischen Tod ihrer Nachbarin, verursacht durch die eigenen Hunde. Und Schuld sind natürlich die anderen.
Auslöser scheint mir laut dieser Darstellung übrigens gewesen zu sein, dass sie über Elmo gestolpert ist.
Kann man jetzt sehen, wie man will, über den Hund stolpert sich tatsächlich schnell, wenn der vor den Füßen herumtanzt, besonders wenn man drei große Hunde führt.
Dass dann alle drei Hunde sich abreagieren an der Joggerin und nicht mehr ablassen, steht auf einem anderen Blatt. Normales Hundeverhalten sieht für mich anders aus.
Wie seht ihr denn diese Bücher à la "1000 Plätze, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt" oder so?
Wir haben eins geschenkt bekommen, da stehen im Grunde die typischen Touristenattraktionen drin, die man schon kennt, also z.B. in unserer Umgebung jetzt Rothenburg ob der Tauber oder Bamberg und sein Schlenkerla- Bier.
Ein weiteres Buch hat mein Mann die Woche ebenfalls geschenkt bekommen, das widmet sich den versteckten Schönheiten Mittelfrankens.
Damit werden auch die letzten ruhigen, schönen Ecken, die bisher ein Geheimtipp unter Einheimischen war, der breiten Masse vorgestellt.
Natürlich haben auch Menschen von außerhalb das Recht, die lokalen Naturschönheiten zu genießen... je mehr Leute halt irgendwohin pilgern, umso mehr Verkehrslärm, umso mehr zertrampelte Natur, umso mehr hingeworfene Taschentücher und Pieselecken, Glasscherben und Müll...
Andererseits, wie Gersi schon richtig feststellt, lieber vor Ort Naturschönheiten bewundern als im Flieger um die halbe Welt reisen. Ein zweischneidiges Schwert, weil nur daheim rumsitzen möchte natürlich auch niemand, hatten wir ja erst paar Jahre lang
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, ich genieße gerade das Gießen und Tüddeln in den Morgenstunden, wenn alles noch frisch und ruhig ist Und der Duft erst, so erdig und süß und das fleißige Summen der Insekten...
Abends auch, wenn die Abendsonne den Garten so schön golden anleuchtet und ich geh mit meiner Gießkanne durch, guck nach meinen Babys und setz mich auf eine Bank und schau ihnen beim Wachsen zu... das hab ich wirklich vermisst die letzten Monate und genieße ich gerade sehr
Anirac hier ist alles voll mit Katzenminze, unsere Nachbarn haben alle Katzen, aber um unseren Garten machen die trotzdem alle einen Bogen die Wheatenpolizei sieht und hört hier alles
Bei Bohnenkraut musst du gucken, dass es mehrjährig ist, es gibt auch einjährige Sorten, die sind heller, die Triebe irgendwie weicher und höher gewachsen.
Ich glaub, meins heißt Berg-Bohnenkraut oder so, inzwischen hat es sich verselbständigt und kommt an allen möglichen Ecken raus und blüht wie verrückt.
Ich hab hier tatsächlich einige Kräuter, ohne dass ich die viel ernte. Die wachsen nur für die Bienen und Hummeln.
Gestern habe ich mich gewundert, was da brummt am Holunder. Der Arme ist komplett mit Blattläusen voll, aber die Marienkäfer sind schon fleißig und die Blattläuse gehen mir wenigstens so nicht an die Rosen oder andere Pflanzen.
Jedenfalls waren mindestens 5 Hornissen eifrig dabei, Mehltau aufzuschlecken und wegzubringen. Ein Kommen und Gehen, sehr schön anzusehen. So haben nicht nur die Marienkäfer was davon, sondern auch diese bedrohten Gesellen. Und Kohlmeisen haben gut gelaunt meine Kirsche sehr ausdauernd abgesucht nach Käfern und Getier, braves Aufräumkommando
Von den Hornissen konnte ich ein paar Bilder machen