Ich hab den Eindruck, dass du, Snoopy2008 , denkst, der Hund kann es nie mehr so gut erwischen wie bei euch. Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen. Auch, welche Gefühle es auslöst, wenn man schon lange Hunde hatte und plötzlich hat man so einen Quertreiber, der sich immer neue Sachen einfallen lässt.
Allerdings denke ich schon, wenn man die Fühler ausstreckt, findet sich auch ein guter Platz. Vielleicht dauert es länger, aber in eurem Fall würde ich tatsächlich dringliches Handeln geboten sehen und das bei TS Vereinen und Heimen so kommunizieren. Es ist nicht schön, wenn Kinder ständig zurückstecken müssen wegen dem Hund und sich bedroht fühlen müssen.
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Grundsätzlich kann einem sowas später auch ganz gründlich um die Ohren fliegen, wenn das Kind erwachsen ist und einem die eigenen Versäumnisse nachträgt. Was die meisten Kinder irgendwann eh tun, aber "der Hund war wichtiger als ich" würde ich persönlich nun nicht zu meiner eigenen Liste zugefügt haben wollen.
Ihr habt zwar jetzt einige Veränderungen, die ihr so umsetzen wollt, aber Fehler passieren. Kann man wirklich davon ausgehen, dass die nächsten 10 Jahre niemand in der Familie einen Fehler macht, ein Gitter vergisst zuzuziehen oder den Maulkorb rechtzeitig aufzuziehen?
Mir persönlich wäre das zu heiß. Ich kann nicht überall sein und 100% Kontrolle geht nicht. Ihr habt ja jetzt jede Menge Input bekommen. Ihr wollt das Beste für euer Kind, und für euren Hund aber auch. Beides zusammen ist schwierig. Vielleicht setzt ihr euch nochmal im Familienrat zusammen und geht in euch. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr zu einer Entscheidung kommt, die für alle Seiten passt und mit der alle gut leben können
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