Beiträge von DerFrechdax

    Zoe hat Lily am Auge verletzt und wir waren schon wieder beim Tierarzt.

    Ich möchte sie zurückgeben, aber der Züchter weigert sich mir das Geld zurückzugeben. Deshalb weiß ich nicht was ich jetzt tun soll. Findet ihr das normal? Er meinte, dass er das aus Gutmütigkeit tut. Er müsse einen verzogenen Dobermann wieder verkaufsfertig bekommen und dafür gibt es bestimmt kein Geld zurück. Ich habe 1200€ bezahlt und die schenke ich sicher nicht her...

    Willkommen im echten Leben... du hast gekauft und kommst jetzt nicht zurecht mit dem Hund... wessen Problem ist das? Das des Züchters/Welpenproduzenten?


    Egal, ob dir das gefällt, der Züchter/Vermehrer hat ein Vorkaufsrecht. Er darf vor allen anderen Interessenten zurückkaufen.

    Gemein, ja, ok, die feine Art ist das nicht. Für einige hier im Forum liest es sich aber auch so, als tätest du dir schwer, Verantwortung für dein Handeln zu übernehmen und die Situation so zu gestalten, dass niemand verletzt wird.


    Lily in die Box packen ist jedenfalls keine Dauerlösung. Überleg dir, wo du hin willst mit deinen Hunden und dann komm in die Pötte. Entweder kontaktiere einen Trainer, trenne bis der kommt, setz um, was dir geraten wird. Oder ruf bei Dobermann in Not an oder dem nächsten Tierheim und bitte um Hilfe bei der Vermittlung. Vorkaufsrecht nicht vergessen, das ist bindend.


    Edit: hier noch zwei Links zu Notvereinen:

    https://dobermann-nothilfe.de/

    https://dobermann-rettung.de/

    Ich glaube, bei dem Westie ist der Ofen aus.

    Wären jetzt beide Besitzer erfahren und versiert und das wäre ein bedauerlicher Einzelfall, den wirklich niemand ahnen konnte... würd ich sagen, ok, probiert man einen Social Walk und guckt, wie die zwei sich anschauen, die Körpersprache, das sind ja oft nur Kleinigkeiten, wer sich wie dreht, wo die Ohren hinweisen, wie die Rute steht, wo die Blicke hingehen, die Körperspannung.


    Ich bezweifle aber, dass die TE das leisten kann. Das meine ich nicht böse, nicht jeder ist so tief in der Materie drin. Allenfalls könnte man so einen Social Walk von einem guten Trainer begleiten lassen.

    Der Westie müsste sehen und spüren, dass ihm nix passiert, aber es langt ja schon ein Starren, und dem rutscht das Herz wieder in die Hose.


    Also ich würde es lassen.

    . er darf andere Hunde begrüßen und im Freilauf startet er gerne ein Jagdspiel auch mit unbekannten

    Das heisst für mich, dass sich dein Hund bisher weitgehend unbehelligt von dir ausleben durfte. Ich bezweifle, dass die anderen Hunde immer so einverstanden und begeistert waren davon, von deiner Bulldogge gejagt zu werden.

    Mein Hund wär da definitiv draußen und hätte deinem Hund schön Bescheid gesagt. Aber es gibt ganz viele Hunde, die Konflikte über Rennen lösen. Google mal "fiddle about Hund". Da findest du Videos dazu. Ein Hund rennt, fiddelt also, und hinter ihm der Jäger, getriggert durch das Rennen. Das ist kein Spiel, das macht aus dem vorne rennenden Hund eine Beute und ist äußerst unangenehm für ihn.

    Und meistens stehen die Menschen dazu am Rand und freuen sich, weil, "die spielen so schön"

    Charlie hat noch nie negativ auf einen anderen Hund reagiert. er mag sie alle

    Siehe oben. Bulldogge sind jetzt nicht unbedingt bekannt dafür, jeden und alles zu mögen. Ich kenne die eigentlich nur bisschen grumpy.


    Ich glaube, du hast da ganz viel total missverstanden und das fällt dir jetzt auf die Füße.

    Hier noch ein Link zu einem evtl passenden Maulkorb, der gut sitzt (wenn du die richtige Größe herausgefunden hast durch ausmessen) und hochwertig gearbeitet ist:

    https://www.chicundscharf.com/product_info.p…-groesse-5.html

    Auf der Seite von Chic und Scharf bekommst du auch Infos, wie du am besten das Maul deines Hundes ausmisst.


    Lass dich nicht dazu verleiten, das als Einzelfall abzulegen. Das wird immer wieder vorkommen, wenn du diese "Jagdspiele" nicht unterbindest und ihn weiter an fremde Hunde hinlässt, damit er stänkern kann.

    Oder holt einen Knopf den er betätigen muss. Sobald er diesen betätigt -> Raus. Lernen Hunde eigentlich sehr schnell ^^

    :lol: Das ist aber schon die Hohe Schule, ich glaube, da hätte jeder Hund, den ich bisher hatte, den Mittelfinger gezeigt xD warum sollte ein Hund einen Knopf drücken, wenn er muss, statt sich still und leise in irgend einem Eck zu erleichtern?

    Aber bin neugierig, wievielen Hunden hast du das denn bisher beigebracht? Und wie hast du das aufgebaut? Wär ja mal was Neues für manche hier vielleicht.


    Ich bin auch Team häufiger Gassiangebote machen und Tür zum Badezimmer und anderen wichtigen Räumlichkeiten, zb mit teuren Teppichen, zumachen.

    Mein Terrier macht übrigens auch ins Bad, wenn er zb krank ist. Ich glaub, die checken sehr wohl, dass wir da auch unsere Notdurft verrichten und das der "richtige Ort" wäre.

    Mein Hund findet Lockversuche verdächtig und geht deshalb nicht drauf ein.

    Meine Reaktion auf Lockversuche ist "Der mag das nicht" oder "Ich möchte das nicht."


    Vor allem mit "Ich möchte das nicht. Das ist was Prinzipielles." nimmt man Hundeverstehern den Wind aus den Segeln, wenn man egal auf was die dann als Argument kommen, das einfach stumpf wiederholt.


    "Bitte nicht locken. Ich möchte das nicht."

    "Aber alle Hunde mögen mich!"

    "Ich möchte das nicht."

    "Aber warum? Schau, der will zu mir!"

    "Das ist was Prinzipielles. Ich möchte das nicht."

    "Ja aber..."

    ...siehe oben :rollsmile:


    Derweil kann man Leckerli zum Hund werfen oder kullern lassen und ihn suchen lassen.

    Ich gehe dann sicherheitshalber weg, einfach, weil man nie weiß, was solchen aufdringlichen Personen einfällt. Wenn das nicht geht, kann man auch sagen "Gehen Sie bitte weiter." Und dann wieder den Refrain. Meistens hilft es xD


    In solchen Situationen hilft es meinem Hund übrigens, wenn ich selbst ganz ruhig und freundlich bleibe. Also nicht emotional werde. Mein Hund guckt sich da sehr genau an, ob mich das stresst oder ob ich das normal und easy zu bewältigen finde.

    Also bist du genauso weit wie vorher.

    Ohne fachkundige Anleitung wird das eher nix werden. Du wirst in den sauren Apfel beißen müssen und richtig Geld in die Hand nehmen müssen, um mit einem Trainer/in zusammen eure Defizite aufzuarbeiten und auszugleichen.

    Dein Welpe benimmt sich wie ein ganz normaler Hund dieser Rasse. Die Frage ist, ob du es schaffst, das nötige Handwerkszeug zu lernen, bis der Hund erwachsen ist und bevor er ein Risiko für die Allgemeinheit wird.

    als ob sie nicht wüsste wie man normal spielt oder sich wie ein normaler Hund verhäl

    , ich wollte einfach einen normalen Hund habe

    Die Frage ist, was empfindest du als normal? Wenn du als Messlatte von "normal" das Verhalten deines Mopses nimmst, dann ist das ein schlechter Ausgangspunkt.

    Jeder Hund ist individuell. Und es gibt nicht umsonst verschiedene Rassen. Die wurden für bestimmte Zwecke gezüchtet. Es gibt Hunde, die sollen nur als Begleitung funktionieren, die sogenannten Begleithunde. Die können auch schwierig sein oder krank, aber meist kommt man da schon recht gut bei.

    Dann hast du Arbeitshunde, die haben Trieb, Energie, Härte, Nervenstärke. Müssen die auch haben für den Job, für den sie gezüchtet wurden, zb für die Jagd oder zum Wachen.

    Die brauchen entsprechende klare Führung, sonst geht das in die Hose. Da gehört der Dobermann dazu.

    Zudem kommt bei dir dazu, dass "liebevolle Hobbyzucht" meistens Leute sind, die einfach mal so ihre Hündin decken lassen. Die machen sich über Wesensfestigkeit, Linien und Zukunft der Rasse oft weniger Gedanken. Da bekommt man mit Glück natürlich auch einen guten Hund, aber mit Pech bekommt man halt einen Hund, der wesensschwach ist, extrem hibbelig, reizoffen und anstrengend.


    Wie geht es denn bei dir weiter? Was willst du? Also nicht der Züchter, sondern du?

    Easy, Leute, macht mal langsam... das Geschriebene muss auch erstmal verdaut werden.


    normalerweise, wenn Lily ein wenig selbstbewusster wäre, würde sie Zoe die Leviten lesen in Hundesprache und Zoe würde daraus lernen. Aber Lily ist einfach super passiv und rollt sich lieber auf den Rücken als auch nur die Lefzen zu heben.

    Aber meine Freundin hat einen Großpudel, der ziemlich Energie hat und Zoe vielleicht Manieren beibringen kann

    Wo kommt das denn her, dass du offenbar meinst, Hunde müssten Hunde erziehen?

    Ehrlich gemeint, mich interessiert das wirklich. Hat das ein Trainer irgendwo geäußert?

    Ich schließe mich an, Hunde sollten gar nix aneinander rumerziehen, das erledigt der Mensch. Was dein Welpe braucht sind feste Hausregeln. Google ruhig mal "Hausregeln Hund", da findest du einiges.


    Ich versuche Zoe immer eine Alternative anzubieten. Wenn sie jagt sage ich AUS und wenn sie mich dann kurz anschaut bekommt sie ein Leckerchen. Das klappt manchmal, aber manchmal ignoriert sie mein AUS komplett.

    Das kann bei manchen netten Hundenaturen funktionieren, aber besonders findige bauen sich da draus ne Verhaltenskette. Die jagen absichtlich, weil dann kommt AUS und Leckerli. Ein lustiges Spiel. Der Mops wird belästigt und genervt, dann kommt AUS und dann kommt Leckerli. Voll cool eigentlich.

    Daran, dass es ignoriert wird, merkst du, dass es nicht klappt. Jagen ist selbstbelohnend, da werden Hormone freigesetzt, der Hund erlebt einen Rausch. Dagegen anzuarbeiten braucht viel Training und Sachkunde.


    Meine Erste Hilfe wären Türgitter, solche hier bspw.

    https://www.otto.de/p/woltu-treppe…Id=S058Z05MM6OG

    Oder du investiert in einen Welpenzaun.

    Dann wäre ein Geschirr und eine kurze Hausleine ohne Karabiner dran sehr günstig. Den kriegt Welpi daheim dran und trägt das die ganze Zeit. Jeder Blick zur Katze oder dem Mops ist verboten. Die werden komplett ignoriert. Due werden nicht angespielt, nicht angeschnüffelt, nicht auf ihren Liegeplätze belästigt.

    Und bitte geh in eine Hundeschule, wenn du den Dobi nicht hergeben möchtest. Die Kleine will was arbeiten und braucht klare Linien und Führung, kein "Wischiwaschi andere Hunde sollen meinen Hund erziehen". Mach dir klar, was dir wichtig ist und dann setz das durch.