Und noch erschreckender, dass (an machen Unis?) Studenten, die nicht gut genug für den regulären (Mathe/Bio/Physik....) Abschluss sind, geraten wird, sie sollen doch auf Lehramt studieren und DAS für gar nicht so wenige dann der Grund ist als Lehrer zu arbeiten.
Meine Tochter hat ja Physik auf Lehramt studiert. Das hat sich im Grundstudium allerdings nicht vom B.Sc.-Studiengang unterschieden. Für die paar Lehrämtler gab es nämlich keine extra Vorlesungen, Übungen und Klausuren. Wer bspw. in Physik an seine Grenzen kommt, hat jedoch in zahlreichen Ingenieurstudiengängen, Wirtschaftsinformatik usw. noch relativ gute Chancen.
Ganz gravierend sehe ich das Problem in geisteswissenschaftlichen Fächern. Wer Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte usw. studieren möchte, hat eigentlich nur mit dem Lehramtsstudiengang halbwegs solide Berufsaussichten. Einträgliche Alternativen gibt es kaum.