Beiträge von Zurimor

    Ich fand's lustig im Zusammenhang mit der Frage, ob Eichen, Buchen und Robinien von ganz allein kommen.

    Und Klimaschutz sollte aus meiner Sicht momentan höchste Priorität haben, denn ansonsten muß man sich um alles andere bald keine Gedanken mehr machen, auch nicht um Heidelandschaften.

    Hat ich lustigerweise grad noch gelesen auf der Internetpräsenz der Lünebürger Heide:

    "Nicht immer gab es so viel Wald in der Naturparkregion. Nachdem sich nach der Weichsel- und Saaleeiszeit das Klima verbessert hatte, breiteten sich zunächst die Birke und Kiefer aus, dann folgten die Eichenmischwälder und schließlich Buchenwälder. Doch dann rodete der Mensch die Wälder und entzog diesen Nährstoffe, um Ackerbau- und Viehzucht zu betreiben. Zudem gab es nach der Bronzezeit einen hohen Holzbedarf für die Eisenverhüttung. Auf den entwaldeten Flächen entstanden immer größere Heideflächen. Fast vollständig zurückgedrängt, konnte sich der Wald im 19. Jahrhundert, als die Heidebauernwirtschaft nach und nach aufgegeben werden musste, dann wieder mehr Platz verschaffen und man begann mit Wiederaufforstungen."

    https://naturpark-lueneburger-heide.de/natur-und-kultur/waelder/

    Also ja, die würden auf Dauer ganz von selbst kommen.

    terriers4me Hat ich zwar schon erwähnt, aber ich bin kein Städter, ich bin auf dem Land groß geworden. Aber alles, was nicht in den Kram paßt, muß von Städtern kommen, denn die haben eh keine Ahnung und damit sind deren Argumente auch nichts wert. Man kann es sich ja so schön einfach machen. ;)

    Manche lernen aber auch aus Fehlern, weshalb z.B. Flüsse wieder entgradigt und Moore renaturiert werden. Die Kiefer wird's in Deutschland im Zuge des Klimawandels eh nicht mehr lang geben, da sind Eiche, Buche oder auch Robinie besser geeignet.

    Auch Landschaften in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen ist Naturschutz, wird z.B. mit Mooren gemacht.

    Und Naturschutz hat auch nicht nur mit Artenvielfalt zu tun, sondern auch mit Auswirkungen auf z.B. die Umwelt, das Klima. Grad im Anbetracht des Klimawandels wäre Wald einer Heidelandschaft vorzuziehen, im Laubwald ist es im Sommer bis zu 9°C kühler und Bäume sind die besseren CO2-Speicher.

    Wenn man nicht weiß, wovon man redet, sollte man sich schlau machen.

    Die Lüneburger Heide insgesamt ist sehr waldreich - in Teilen sogar eins der am größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.

    Die Heideflächen sind nicht komplett flächendeckend. Es sind einzelne Bereiche. Umgeben von Wald.

    Du bezogst dich auf die Heidelandschaft. Ich mich auch. Ich kenne die Lüneburger Heide, war schon da.

    Eben, ich würd das nicht einfach als bürokratischen Unsinn abtun. Ist eine künstliche Heidelandschaft, die ohne Zutun des Menschen gar nicht existieren würde, tatsächlich wichtiger als ein natürlich hier vorkommendes Tier? Wenn man Naturschutz als solchen Ernst nimmt, ist die Antwort sicher nicht zwangsläufig Ja.

    Seit wie viel Jahrhunderten gibt es die Heidelandschaft? Wie viele Tierarten haben hier seit Jahrhunderten einen Lebensraum gefunden?

    Dann kannst du auch gleich die ganze Nordseeküste dichtmachen - durch Mensch gemachte Landgewinnung (Stichwort Salzwiesen) auch überflüssig?

    Jede Art beeinflusst seine Umwelt. Nebenbei - auch wild lebende Elefanten tun dies. Das ist Natur.

    Auch Landschaften in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen ist Naturschutz, wird z.B. mit Mooren gemacht.

    Und Naturschutz hat auch nicht nur mit Artenvielfalt zu tun, sondern auch mit Auswirkungen auf z.B. die Umwelt, das Klima. Grad im Anbetracht des Klimawandels wäre Wald einer Heidelandschaft vorzuziehen, im Laubwald ist es im Sommer bis zu 9°C kühler und Bäume sind die besseren CO2-Speicher.

    Damit geht dann auch die Heide als Kulturlandschaft verloren. Die ist ja durch extensive Weidewirtschaft entstanden. Einfach nur traurig :(

    Edit: Das war es dann auch für den Tourismus in der Heide und da hängen echt viele Existenzen dran...

    Eben, ich würd das nicht einfach als bürokratischen Unsinn abtun. Ist eine künstliche Heidelandschaft, die ohne Zutun des Menschen gar nicht existieren würde, tatsächlich wichtiger als ein natürlich hier vorkommendes Tier? Wenn man Naturschutz als solchen Ernst nimmt, ist die Antwort sicher nicht zwangsläufig Ja.

    @pinkelpinscher

    Dazu kommt: Dass der Maulkorb sauber und positiv auftrainiert gehört ist ja mittlerweile ein Credo, dass Lerchen und Nachtigallen von den Dächern pfeifen. Ist ja auch nicht grundsätzlich falsch. Geht halt nur da völlig fehl, wo der Maulkorn sofort gebraucht wird, um überhaupt erst eine Basis für ein sicheres,stressfreies und entspanntes Miteinander zu ermöglichen. Nur davon liest und hört man halt in der Mehrzahl der Publikationen nichts. Auch beim Tierschutz nur selten, was ich zunehmend bedauerlich finde

    Bloß wenn man Pech hat, läßt sich der Hund den Maulkorb nach dem ersten Mal nicht mehr mit Zwang anlegen und wehrt sich. Und dann hat man erst recht ein Problem. Sollte man dabei durchaus auch bedenken.

    Zitat

    könnte sich auch ein Bussard holen.

    Absolut nicht. Der heißt nicht umsonst "Mäusebussard", bei dem reichen die Fänge im Normalfall nicht mal für ein Zwerghuhn. Erst recht nicht für einen Chi - es sei denn natürlich, der liegt als Aas in der Gegend rum. Sieh dir mal ein Bild an und vergleiche mit den wirklich gefährlichen Gesellen wie dem Habicht.

    Natürlich hast du im Prinzip recht, ein Habicht zum Beispiel würde locker mit einem Zwerghündchen fertig - aber wenn du die netten Wildtiere schon so engagiert gegen den verleumderischen Menschen verteidigst, sollte das Beispiel schon stimmen.

    Es gibt nicht nur den Mäusebussard, sondern insgesamt 28 weitere Arten, z.B. den Raufußbussard, der zu bestimmten Jahreszeiten auch hier vorkommt und auch mit Schneehasen fertig wird.

    Das heißt, in Wolfsgebieten generell nichts mehr unterhalb Kangal - sonst ist der blöde Tierhalter wieder mal selber schuld?

    Ein Chihuahua fällt nunmal für manche Beutegreifer schon rein größenmäßig unter "Beute", könnte sich auch ein Bussard holen. Und dann wäre der Bussard das böse Wildtier? Ist nicht der Mensch die Ursache, der meint, er muß Haustiere auch auf Kosten der Gesundheit dieser immer kleiner züchten?

    Eine gewisse Größe und Gewicht bietet davon abgesehen auch mehr Sicherheit im Kontakt mit anderen Hunden, schon passiert, daß kleine Hunde durch einen gar nicht bös gemeinten Pfotenstubser schwer verletzt oder getötet wurden. Ich kenne einen, dem wurde das Genick gebrochen, er hat's überlebt, aber solche Vorfälle wären völlig unnötig und vermeidbar, würde man keine Hunde halten, die schon durch einen Sturz vom Sofa sterben können. Irgendwo muß man sich da schon fragen, inwiefern man auch als Halter solche Rassen für solche Vorfälle mitverantwortlich ist und nicht immer alles nur auf "die bösen Wildtiere" schieben.

    Für kleine Hunde geht genau so viel Gefahr von Greifvögeln aus. Über diese Risiken sollte man sich als Halter von vornherein klar sein, ich würde mir niemals einen sehr kleinen Hund zulegen, eine gewisse Größe und Gewicht bietet halt auch Sicherheit vor Beutegreifern.