Beiträge von Zurimor

    allein daran nun eine Nichtwirksamkeit aller homöopathischen Medikamente festmachen will

    Will und muss man gar nicht, es gibt genug Studien, an denen man die Nichtwirksamkeit festmachen kann.

    Dass es auch noch völlig einleuchtend ist, angesichts der "Inhaltsstoffe" und der "Theorie" dahinter, ist nur die Kirsche auf der Sahnehaube der Nichtwirksamkeit.

    Bei diesen Studien geht es in aller Regel um einzelne Medikamente, bei Weitem nicht um alle.

    Nun, verdünnte Inhaltsstoffe oder Extrakte sind ja auch bei anderen Medikamenten gar nicht ungewöhnlich, gerade in höherer Dosierung giftige. Etwa Efeu in Prospan. Warum man allein daran nun eine Nichtwirksamkeit aller homöopathischen Medikamente festmachen will, erschließt sich mir nicht, da fällt man doch ins andere Extrem.

    Traumeel ist zwar als homöopathisch gelabelt, ist aber nicht homöopathisch in dem Sinn, daß es keine Wirkstoffe enthält. Das ist nun auch wieder ein Vorurteil über homöopathische Medikamente, scheint in beide Richtungen zu funktionieren. Aus der Rote Liste : "Aufgrund des Inhaltsstoffes Aconitum napellus darf die Einnahme von 2 Tabletten pro Tag für Säuglinge bis unter 1 Jahr nicht überschritten werden.". Die meisten Inhaltsstoffe enthält Traumeel in D2/D3, einen in D4, nur zwei in D8. Man darf davon ausgehen, daß Wirkstoffe enthalten sind und es nicht nur ein Placebo ist. Ich habe bei Ratten damit gute Erfahrungen gemacht.

    Melli24 Wie du glaube ich selbst schon erwähnt hast, gibt es im Alltag schon viele Situationen , in denen es danach gehen soll, was der Mensch erwartet. Kein runtergefallenes Essen futtern, nicht ohne Erlaubnis zu anderen Hunden, usw. Meinem Hund dann auch noch in Situationen, in denen es eigentlich egal ist, dann auch noch seine Vorlieben zu verbieten und durchzusetzen, daß es nach meinen Wünschen läuft, ist mir persönlich too much. Da kommen Decken aufs Sofa und alle können zufrieden sein.

    Essen wegräumen, Hund auf die Couch lassen, Problem gelöst. Wenn sie gern dort liegt, warum sollte sie das nicht dürfen? Warum sollen sich Hunde nach den Wünschen der Menschen richten und nicht auch mal umgekehrt, gerade wenn es einfache Lösungen gäbe?

    Vielleicht paßt die Beziehung nicht und der Hund denkt sich "Dich brauch ich eh nicht."? Fände ich die naheliegendere und wahrscheinlichere Erklärung. Daß eigenständige Hunde nichts interessiert, ist auf jedem Fall Quatsch.

    Das ist gemutmaßt.

    Es ging um Erfahrungen und das ein Hund nich Futter oder Spielzeug motiviert ist kann einem immer passieren. Das du das gleich auf ALLE Rassevertreter münzt, dafür kann ich ja nichts. Ich habe das so nicht gesagt… lediglich dass Training sich mit solchen Hunden halt schwer gestaltet.

    Vielleicht solltest du mehr auf deine Formulierungen achten. "Mit solchen Hunden", das ist Mehrzahl und Mehrzahl bezieht sich auf mehr als einen Hund. Zuvor hattest du "der Akita", was durchaus allgemein verstanden werden kann, geschrieben anstatt "dieser Akita", was eindeutig gewesen wäre. Wenn du nur einen bestimmten Hund meinst, dann mach das doch auch deutlich.

    Davon abgesehen würde ich nen Malamuten nicht unbedingt mit nem Akita in einen Topf schmeißen wollen. Da liegen doch noch mal nen paar Unterschiede...

    Habe ich auch nicht gemacht, ich habe nur auf den Punkt Eigenständigkeit geantwortet. Es hat seine Gründe, weshalb ich auch keine Akita brauche, siehe weiter oben.

    WorkingDogs Du schreibst völlig am Punkt vorbei. Bei Arbeitrassen kommt es über Zusammenarbeit zur Bindung, schön.

    Bei einem eigenständigen Hund muß man sich erst einmal das Interesse an einer Kooperation verdienen, das läuft in erster Linie über eine gute Beziehung miteinander, was auch Beschäftigung mit dem Hund erfordert und sich auf seine Bedürfnisse einlassen.

    Das eine ist weder besser oder schlechter als das andere, es ist aber komplett anders.

    Warum du den Akita unter meinem Zitat ins Spiel bringst, weiß ich ehrlich nicht, ich hatte bereits geschrieben, daß ich in dem Setting keinen Akita sehe.