Alles anzeigenAber ich habe halt auch das Thema, dass ich meinem Hund schade, wenn ich ihm das Fell nicht kürze. Hier gehts nicht um optische Gründe. Ist hier ja schon mehrfach ausgeführt:
Schere ich die Backen nicht aus, dann legt sich das Schlappohr (bei dem ich auch schon innen Fell zupfen muss), in ein Fellkissen und es kommt keine Luft an die Ohren. Außer beim Rennen. Ich kann die Backenvibrissen beim Scheren nicht aussparen, weil sie nicht zu erkennen sind.
Kürze ich das Fell über den Augen nicht, dann drehen sich Löckchen ins Auge und reiben. Ich kann die Vibrissen überm Auge nicht aussparen, weil sie nicht zu erkennen sind.
Kürze ich das Fell unterm Kinn nicht ziemlich kurz, dann hat sie da binnen Kürze trotz täglicher Pflege und Bürstens juckenden Filz, weil das Fell superfein ist und sie beim Saufen und Fressen eine Pottsau. Und die Schnauze ist Klettenmagnet.
Auch im Gesicht kann ich das Fell nicht unbegrenzt wachsen lassen. Ihr ist es (mein Empfinden) angenehmer, je kürzer es ist, sie reibt viel weniger bei kurzem Fell und ich muss ihr nicht dauernd Kletten rauspuhlen.
Die aktuelle Regelung bezieht sich auf entfernte und gekürzte Regelung. Ich würde also mit den aus meiner Sicht dringend erforderlichen Pflegemaßnahmen tierschutzwidrig handeln. Ich habe also das Wahl: Halte ich den Wortlaut einer Auflage ein - und mute meinem Hund eine juckende Schnauze, Scheuern in den Augen und Wärmestau im Ohr mit allen möglichen unerfreulichen Begleiterscheinungen zu - oder verstoße ich gegen eine Auflage einer Rechtsregelung, die mir persönlich sehr wichtig ist.
Das sind dann aber auch wirklich verzüchtete Hunde. Mein Empfinden. Allein wenn so ein Hund mal längere Zeit weg ist, weil abgehauen und deshalb gesundheitliche Probleme bekommt. Ich bleibe dabei, sollte man dann schlicht nicht mehr züchten, dogs first.