nur so paar Gedanken, aber der verpönte Zwang - einerseits wird der Hund gerade in eine Situation gezwungen, die er sich nicht ausgesucht hat, er leidet gerade, denn er hat 24/7 Angst, und dann wird aber jede mögliche Hilfestellung als "oh nein, das darf man auf keinen Fall, der Hund muß von sich aus kommen" interpretiert.
Man signalisiert dem Hund gerade vielleicht die eigene Hilflosigkeit und läßt den Hund komplett allein, und mit körpersprachlichem Zwang würde man vielleicht einfach die Führung übernehmen und dem Hund signalisieren: Es ist in Ordnung. Eine gereichte Hand sozusagen.
Ich wünsche dem Hund sehr, daß er die Kraft hat, sich selbst aus dieser dramatischen Situation zu befreien´, wenn die Menschen schon nicht in der Lage sind, ihm dabei zu helfen
Das ist nun eine sehr spezielle Form der Schönrederei, Zwang als "gereichte Hand" zu bezeichnen. Mal abgesehen davon, daß ein Angsthund vor lauter Streßhormonen in der Situation daraus genau gar nichts lernen könnte.
Bei Angsthunden braucht es vor allem eins: Geduld, Geduld, Geduld. Und der Hund gibt das Tempo vor. Ich finde, das wird schon ganz richtig gemacht.