Beiträge von wow...

    Dass eine Hündin aufgekratzter oder vielleicht auch schreckhafter vor der (noch dazu ersten) Läufigkeit ist finde ich völlig normal. Auch eure Draußenzeiten schrecken mich nicht, solange ihr die nicht mit Training sondern eben Draußen Sein- Schnüffeln, Beobachten, mal jemandem mit Hund begegnen usw.. verbringt.
    Dem Bewegungsapparat schadet das nicht, im Gegenteil die Knochen , Bänder etc. werden belastbarer , die Muskulatur kann mit dem Knochenwachstum besser mithalten, die Gelenke kriegen durch freie Bewegung (damit ist nicht Umherhetzen, Dauertoben und viel Springen gemeint) den nötigen Druck in allen Gelenkbereichen um sich korrekt auszubilden.

    Es gibt wirklich wahnsinnig sensible Gebrauchshunde(rassen), die erkennen Nuancen, die man selber gar nicht merkt. ;)

    Das ist es glaube ich nicht (wenn ich dich überhaupt richtig verstanden habe). Ich glaube es liegt z. T. an niedrigerer Reizschwelle und einfach größerer Motivierbarkeit. Die wollen dann unbedingt etwas unternehmen. Je nachdem wie und wo sie das mehr oder weniger ersatzweise dürfen verteilt sich der Fokus besser und die eine Sache verliert etwas an Bedeutung.

    "Das ist nicht wichtig"/"Das interessiert nicht" ist einem Gebrauchshund schwerer bis gar nicht zu vermitteln (unter den Rassen gibt es meiner Meinung nach da auch starke Unterschiede, den Schäferhunden läßt sich so etwas im Schnitt vielleicht einfacher mitteilen bzw. fordern).

    Das ist viel mehr (Reizschwelle!) viel interessanter (Motivierbarkeit). Man kann und muß ihm meiner Meinung nach dann selber vermitteln WIE man damit umgeht. Weil dass man damit umgehen MUSS ist ziemlich tief verankert. Dadurch erklärt sich der hohe Arbeitsaufwand. Sie lassen sich gut trainieren, aber man muss das dann auch machen.
    Sonst suchen sie sich ein Arbeitsfeld und handeln darin dann so, wie sie am meisten Erfolg haben, was meist nicht ganz so kompatibel mit der Umwelt ist.

    Dann schmeiße ich noch einen Aussie/AHH in die Runde, der Bingwus Beschreibung voll entspricht. Bewachen: nur vor anderen Hunden, aber zum Glück ohne massiv zu werden- Beschützen: null Interesse. Den anderen, den ich kenne könnte man für einen netten DSH halten. Ich finde die sehr inhomogen.


    Lernt doch für euren künftiges Familienmitglied einfach Tierheimhunde näher mit Gassigängen kennen, wäre mein Vorschlag- dann könnt ihr am besten prognostizieren, welcher zu euch passt.

    Meiner Erfahrung nach "ruft" der Spitz ja seinen Besitzer, wenn er den Fremden auf der Stelle festnagelt oder umkreist und dabei bellt.

    So schätze ich das auch einund so macht das mein Dobi auch und bellt entsprechend (gibt auch welche, die machen das anders, aber er ist da sehr kooperatv orientiert).
    Bei den Sennenhunden erlebe ich es eher so, daß sie sich in den Weg stellen- wenn überhaupt. Bissig habe ich davon noch keinen erlebt. Und natürlich gibtes auch bei den Spitzen einige schnappige Exemplare (s. Beisstatistik).

    Aber gerade die beiden kleinen seinen Hund Rassen kläffen auch die ganze Zeit, wenn der Spitz zuviel kläfft ist das mit Sicherheit der Overkill. Der große Schweizer ist leider auch nicht gesund

    Entlebucher habe ich bisher überhaupt nicht kläffig erlebt- die Appenzeller waren im Vergleich zu den( meist Kleinspitzen) auch low. Einen Entlebucher GSS Mix kenne ich, den habe ich noch nie gehört.

    Ich fände einen der Sennenhunde passend. Den Berner würde ich nicht nehmen wegen der massiv eingeschränkten Lebenserwartung ( Krebs ist ein großes Problem). Der große Schweizer Sennenhund oder ein Entlebucher oder deren Mixe (wahrscheinlicher ist es solche im Tierschutz zu finden) wären da glaube ich meine Wahl.
    Das sind klassische Hofhunde.
    Der Spitz bellt viel und das in einer für mich nervigen Tonlage, das wäre mir zu schrill.
    Der Hovi ist ein Rückzüchtungsversuch auf einen alten deutschen Hofhundtyp und meiner Meinung nach auch recht gut gelungen- gehört zu den ziemlich gesunden Rassen und ist mittlerweile immerhin auch schon fast 100 Jahre alt. Ich mag die sehr gerne, aber sie brauchen definitiv Training und viel Beschäftigung, sonst machen sie ihren Wachjob alleine und auf ihre Art, was meist nicht gerade im Interesse der Besucher ist.