Gar nicht, weil es nur bedeuten würde, daß Hundi sich das nächste Mal dabei nicht erwischen läßt. "Das tust du nie wieder" würde als "mach' das gefälligst heimlich" interpretiert.
Ich breche lieber ab und sage ihm, was stattdessen viel besser wäre oder lenke das Verhalten in eine andere Tätigkeit um. Bei Sachen, die für den Hund gefährlich werden können (was ich auch so benenne), merkt er meine Bestürzung und baut das in seine Bewertung mit ein. Aber das ist dann nicht Angst vor Strafe.
Beiträge von wow...
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Da würde sogar ich nicht vor einer Anzeige zurückschrecken, wenn er so gar keine Einsicht zeigt. Der Hund muß an der Schleppleine bleiben, was aufgrund der Größe selbst bei einer sehr langen gar kein Problem wäre.
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Völlig überholte OP-Methode mit z.T. katastrophalen Ergebnissen, die auch nur bei Hüftlockerheit (der Bänder) indiziert war. Dein Hund hat aber viel zu flache Pfannen, das würde sich nur verschlimmern, bzw. reissen. Ich finde es ja gut, dass du dich über alles informieren willst- würde ich auch so machen. Aber das machst du am besten bei jemandem mit Fachwissen und dir sind hier gute Adressen genannt worden
. Hast doch schon einen Termin. Im Netz steht viel und du mußt bedenken, daß im Skelett unterschiedlicher Rassen je nach Geometrie unterschiedliche Kräfte wirken. Der Schwachpunkt geht nicht völlig weg, auch bei erfolgreicher OP, er verschiebt sich z.T. auf andere knöcherne Strukturen und das sollten dann welche sein, die rasseanatomiebedingt nicht bereits besonderen Belastungen ausgesetzt sind. -
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Und hast du auch die Bilder gesehen, wie der schwere Hund dann hinten beim Laufen zusammensackt? Das geht heftig auf die Wirbelsäule.Spätestens im Alter, wenn die Muskeln abbauen, kracht der schwere Hund dann zusammen. Ich habe mal mit einem Chirurgen geredet, der das mal bei einem Rottweiler gemacht hat (weil kein Geld für ein künstliches Hüftgelenk da war). ER hat das den Leuten definitiv nicht empfohlen. Je schwerer desto mehr braucht der Hund die Knochen um sich stabil zu bewegen.
Aber: Wenn ihr das Gewicht weit nach unten kriegt, wäre es eine Option (aber dennoch die letzte, weil ihr euch alle anderen Möglichkeiten damit nehmt). -
Danke Network auf genau dem Thread war ich grad
Grundsätzlich scheint ja eine gute heilung zu bestehen
Ich les erstmal weiterDie Femurkopfresektion ist eine gute Wahl bei Hunden unter 20 kg, darüber treten mit steigendem Gewicht mögliche Probeme auf, ab 25 wird es nicht mehr empfohlen, die schweren Hunde brauchen die Hüfte. Die Femukopfresektion ist bei einem schwereren Hund eher die letzte Option, weil man danach keine künstlichen Hüften mehr einsetzen kann. Bliebe der Hund über 25 kg wäre er einfach zu schwer.
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Rehe haben wir hier kaum, stehend sind sie sowieso von mäßigem Interesse. Spur und Bewegungsreize sind interessanter. Beispiel Kaninchen: Erste Reaktion "Hinterher!",dann kommt mein Abruf und innerhalb der nächsten 30 Sekunden mein Hund, dann gibt's ein schnelles Beutespiel mit Anlauf als Belohnung.
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Zwischen Charakter und intrinsischer Verhaltensmotivation liegt doch ein Unterschied
. Beispiel: Bewachen.
Das kann ein neugieriger, ein sturer, ein ängstlicher oder auch mutiger Hund, sicher unterschiedlich gut, aber alle würden Verbellen/Melden.
Vielleicht liegt das Problem ja genau darin, daß man die Charaktereigenschaften eines individuellen Hundes auf die Rasse abbildet, rassespezifische Motivationen ausblendet und dann enttäuscht wird.
Aber Charakter ist für mich etwas Anderes als Motivation. Ein unterschiedlicher Charakter kann dieselbe Motivation haben.
Mit rassespezifichen Motivationen muß man sich auseinandersetzen. Beim Charakter kann man auf die Linien schauen, aber so sicher wie man rassespezifische Verhaltensweisen erwarten kann, wird man sich beim Charakter meiner Meinung nach nicht wirklich sein können.
Der ist ziemlich individuell. -
Wieso soll ein Forum etwas an verhaltensbiologischen Tatsachen (aller Säugetiere!) ändern?
Tendenziell wird im Schnitt der, der von seinen Eltern stets zusammengedroschen wird, Dinge weniger oft einfach mal anders ausprobieren als wie es angeordnet wurde , als derjenige, der mehr ausprobieren durfte und weniger rigide erzogen wird. Je nach Typ besteht auch die Möglichkeit, daß er sich irgendwann dagegen auflehnt.
Dann gibt es die, die nichts anderes kennenlernen durften und deshalb nur eine begrenzte Vorstellung von Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Von beiden Erziehungsmethoden halte ich wenig. -
Auch ein Facharzt entscheidet nicht allein anhand des Röntgenbildes.
Standardzitat: Man behandelt den Hund und nicht ein Röntgenbild.
Es gibt Hunde mit B-Hüften, die leiden unter Schmerzen und welche mit E-Hüften, die schmerzfrei sind, weil die Muskeln ein Scheingelenk bilden und die Knochen soweit abgerieben oder unterentwickelt sind, dass gar nichts mehr aneinanderreiben kann.
Die Hoffnung besteht auch hier aus folgenden Gründen:
Der Hund ist jung genug für Operationsmöglichkeiten
Der Hund hat ein Standardgewicht unter 30 kg- man könnte es auch unter 25 kg drücken (deswegen hinken alle Vergleiche mit einjährigen Rottweilern, die fast das doppelte wiegen)
Der Hund hat deutlich Spielraum zum Abnehmen
Der Hund ist gerade beim Röntgen gestreckt worden- wenn er schon lange Schonhaltung eingenommen hat, wurden als verkürzte Muskelfasern angerissen, entsprechend leidet das Gangbild darunter
Es besteht deutlich Spielraum für Muskelaufbau
Eine Bulldogge baut leicht Muskeln auf und hat zumindest in der Hinterhand eine nicht ganz so ungünstige Geometrie wie ein durchschnittlicher HZ DSH, der muskulär weniger kompensieren kann.Ich finde es sehr gut, daß hier konkrete Hilfsvorschläge gemacht wurden und nicht nur negative Erfahrungsberichte von einst kamen.
