Beiträge von Munchkin1

    Wenn ich mir die Bilder ansehe, überlege ich wie das wohl vor etlichen tausenden Jahren gewesen ist als der Hund sich den Menschen als Lebenspartner ausgesucht hatte. Gab es diesen flehenden Blick wohl schon oder ist das im Laufe der Zeit perfektioniert worden? Ich brauche ganz dringend eine Zeitmaschine.

    Na ist doch ganz einfach:

    der Neandertaler kam grunzend aus seiner Höhle und kratzte sich am Mammutfell (oder schlimmer noch - seine Frau kam aus der Höhle, dann ist jeder Widerstand zwecklos).
    Da stolperte er zufällig über ein kleines Plüsch, das ihn so ansah:

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    Zack, schon war der erste Welpe domestiziert...
    Vermutlich wurde so auch die vegane Ernährung erfunden, damit Plüsch und Mensch nicht hungern müssen

    Viel spannender die Frage:
    Wie konnten wir Menschen bis heute überleben, wenn die Plüschs uns so ansehen? Warum sind wir bis heute nicht verhungert?

    Leute ich hab grad nen Schreck gekriegt. Schau auf Mailos Matte: alles voller Blut. Ich gleich den Hund nach Wunden abgesucht. Nichts. Was war es? Hund wechselt alle 4 Reißzähne auf einmal und die sind doppelt belegt momentan. Also riesen Löcher. Und wenn der auf was rum kaut (am liebsten auf seiner Matte), ist der Speichel eben blutrot.

    Zum Glück ist das alles waschbar.

    Weil das hochputscht. Er hat ja richtig Zeit, sich hochzufahren. Lieber weitergehen und Deinen Stiefel durchziehen (notfalls an der kurzen Leine) ... meine Erfahrung nach einem Pöbel- und zwei Tutnix-Hunden.

    Ich seh das im Bekanntenkreis in Extremform.

    Da wird alle seeeeeehhhhrr vorsichtig angegangen, seeeehhhhhhrr dosiert, der Hund sehr verhätschelt, so dass sich beim Hund eine regelrechte Erwartungshaltung bildet: Frauli denkt es spukt, also wo ist denn jetzt dieses Gespenst.
    Hat seinen Höhepunkt zu Silvester gefunden: Hund und Halter haben reihenweise die Stadt verlassen oder die Wohnung zur Toilette umfunktioniert.

    Ich finde es irritierend, weil es so gar nicht mit meiner Denkweise überein stimmt und ich eben Pauschalisierungen nicht mag. Für mich muss es individuell zum Tier passen.

    Ich gehe ruhig aber fordernd an potentiell kribbelige Situationen ran.
    Der Hund darf schauen, schnuppern (wo möglich), muss aber mit dem Kopf jederzeit bei mir sein.
    Bevor er sich mächtig verkrampft wird mit Lecker abgelenkt und die Situation (positiv, da konzentriert) verlassen, um beim nächsten Mal wieder dran zu arbeiten.

    Ich seh das sehr gut an meinen Pferden.
    Pferd 1 braucht Zeit zum schauen, wird dabei nicht panisch, wehrt sich aber, wenn er vorbei gezwungen wird.
    Pferd 2 MUSS vorbei gezwungen werden, weil er sich sonst hoch schraubt und immer panischer wird, bis gar nichts mehr geht.

    Einen Tag nicht füttern... da würde Mailo zum Selbstversorger werden und mich kurzerhand fressen.

    Ne im Ernst, das Hundetier ist das verfressenste Lebewesen, das ich jemals kennenlernen durfte und ich hab über Neujahr die Wohnung mit 3 Teenagern geteilt...
    Das geht bei dem Bengel so weit, dass er er ähnlich wie Ari einen eingebauten Futterwecker zu haben scheint, der lautstark daran erinnert, dass die Blutzuckerwerte sich gefährlich dem Normbereich nähern.

    Beim ersten Schnüffeltraining sollte ich den Abend davor und den Morgen nicht füttern, damit er motivierter ist. Ich bin froh, dass meine Finger und Zehen noch alle vollzählig sind. Lange geschlafen haben wir aber beide nicht - wegen Mailos Gemecker.
    Futtertreiben ist für uns so gut wie unmöglich, weil der Bengel trotz großer Brocken ständig schmerzhaft die Finger mitnimmt vor lauter Gier. Da musste ich schon auf einen Ball umstellen.

    Wobei er mir momentan wieder sehr leid tut - alle 4 Reißzähne kommen durch, oben im Kiefer sind sie bereits deutlich doppelt zu sehen, unten nur die Spitzen der neuen Zähne aber dafür wackelt nur einer der Milchzähne. Merkt man ihm auch an - er ist unruhig, gnatscht wieder massiv auf allem rum (und ich hatte mich gefreut, dass das endlich mal weniger ist) und zerstört Kauartikel in Lichtgeschwindigkeit. Momentan ist ein Bisonhorn sein Favorit neben „normalen“ Snacks alle paar Tage mal

    Anhand seiner Körpersprache auf den Bildern (besonders mit dem zweiten Hund) kannst du Bilderbuchmäßig sehn, wie ein unsicherer Hund aussieht: abwehrende, geduckte Haltung

    Ich würde ihm auch erst mal Kinderfrei schaffen, also klare Ansage: bitte bleibt vom Hund weg. Das gilt übrigens für ALLE Kinder, damit du ihn praktisch resetten kannst, was Umgang mit Kindern betrifft. Zusätzlich unbedingt Maulkorb.
    Wenn du ihn auslasten willst, geh nicht nur spazieren, sondern trainiere ihn, gibt auch dem Bollerkopp was zu tun.

    Führ ein Abbruchsignal ein.
    Führ eine klare Tagesstruktur mit Ritualen ein.


    MMn Meinung nach muss ein Familienhund, besonders wenn es eine große Rasse ist, absolut gehorsam sein und extrem gut erzogen

    Mein LZ Schäferhund Junggemüse hält sich für einen Politiker im Hundepelz und brummelt gerne vor sich hin.
    Bei der „Arbeit“ auf dem Platz oder beim intensiven Spielen ist er jedoch mucksmäuschenstill, auch wenn die anderen Halter meinen, er müsste wenigstens bellen.
    Wann er laut wird kann ich dir aber sagen: Türklingeln und noch viel nerviger: warten. Also warten bis zum Ball holen, warten bis zum einsteigen in den Bus (oder aussteigen), warten bis Frauchen fertig gegessen hat, damit er dann mal dran kommt