Beiträge von Munchkin1

    Der reine Netzmauli fällt leider raus, mein Hund sieht das als Herausforderung, da seine Haken rein zu hauen.
    Ich hatte schon geschaut, ob ich vlt. etwas in der Art wie das Material vom Jafco kriege und das in den Baskerville Ultra oder von meiner einer wegen auch in einen schnöden Metallmauli friemel, aber wo komm ich an ein solches Material?

    Mir gefällt der „normale“ Baskerville ebenfalls, den krieg ich nur ums Verrecken nirgendwo in der Nähe in die Finger, um den mal anzuprobieren.

    Oder richtig geil wäre ein Windhundmaulkorb, die sind ja unten und vorne zu und somit ideal. Aber gibt es sowas auch in Größe Pony?

    Hat jemand einen Tipp, welcher Maulkorb die eierlegende Wollmilchsau sein könnte?

    Gesucht wird für einen DSH Rüden, aktuell 9 Monate aber VERFLUCHT groß ein Maulkorb.
    Ideal wäre einer, der das Aufnehmen von Ködern verhindert, aber das Hecheln ermöglicht.

    Und da kriege ich ein Problem.
    Bis jetzt trägt er das billige Plastikding von Trixie, das ist vorne fast zu bis auf wenige kleine Öffnungen, also aufnehmen unmöglich. Nur Hecheln geht nicht mehr, er kriegt die Gusch nicht mehr ganz auf.
    Der Korb muss KEINEN Beißschutz bieten, es geht wirklich NUR um die Aufnahme von Unrat und maximal noch einen Alibi-Mauli beim Bahnfahren, der Hund selbst ist absolut verträglich.

    Die Baskerville sind leider zu weit offen, da schnappt er sich Futter durch.
    Oder kann man da was reinbasteln?

    Bei Mailo habe ich mich auf den Züchter verlassen.

    Er hat aus dem Wurf Hündinnen von Rüden getrennt und gesagt, welche er mir empfehlen würde. Das waren glaub ich 3 kleine Jungs.
    Ich hab sie mir angeschaut und den genommen, der trotz des Welpen-Besichtigungs-Trubels entspannt war und mehr Interesse an der Zerstörung eines Gartenschlauches als am Vertreiben der Eindringlinge gezeigt hat.

    Als ich dann sagte, welcher Bengel es werden soll, grinste der Züchter nur und sagte „Gute Wahl“

    Ich bin total zufrieden mit der Knallschote, er ist genau so, wie ich ihn haben wollte

    Mich ärgert ein wenig, dass hier Kind und Hund ausbaden müssen, was die angeblich Aufsichtspflichtigen offenbar grob fahrlässig versäumen.

    Nein, kein Kind muss Hunde mögen. Und das ist völlig legitim.
    Nein, kein Hund muss Kinder mögen. Und auch das ist völlig legitim.
    Beide haben das Recht, dies auf ihre ureigenste Weise zu kommunizieren.

    Aber sowohl Eltern als auch Halter müssen darauf verdammt nochmal Rücksicht nehmen.
    Ein Kind, das Panik vor Hunden hat, gehört nicht in einer Hauruckaktion als DIY Therapie in den Garten eines Hundes gesetzt.
    Ein Hund, der keine Kinder mag, gehört so gesichert, dass er bei einer Begegnung mit einem Kind, so sich diese nicht vermeiden lässt, nicht in dessen unmittelbare Nähe kann.

    Es ist löblich, dass die TE den Fehler sieht, aber davon wird weder das Kind die Begegnung besser verarbeiten können noch der Hund nun ein entspannteres Verhalten zu Kindern haben.

    Ich hab das mit Mailo sehr unspektakulär erlernt:
    Anfangs ist der mir wie die haarige Mini-Stasi überall hin gefolgt. Wie ein Schatten. Unausweichlich.
    Irgendwann hab ich mal ne Tür geschlossen und er durfte nicht mit. Uii, das fand er doof, hat gleich protestiert.
    Als er mal für den Bruchteil einer Sekunde still war, bin ich gleich rein und Lecker in den Hund.
    Der Stasi-Anwärter hat nach wenigen Einheiten gelernt: Meckern bringt nüscht, aber wenn man die Gusch hält, kommt sie wieder und es gibt was Feines.
    Dann hab ich sein Futter ohne ihn zubereitet. Oder ein Bad ohne ihn genommen - also alleine aber zusammen.
    Dann mal Post holen oder zum Nachbarn.
    Und dann der letzte Schritt: Kong vor die Nase und raus und länger draußen bleiben.

    Mittlerweile macht er bis 4 Stunden super mit, schläft dann einfach in der Diele.
    Kongs bekommt er bei langer Abwesenheit immer, aber er nimmt sie nicht immer. Meist wird die leichte Ebene abgeschleckt und dann gewartet, bis es taut.

    Generell frage ich mich, warum ein Hund sich mit Dingen auseinander setzen muss, wenn es sich umgehen lässt. Warum diesen Stress? Was erwartet man da als Halter für eine Reaktion vom Hund?
    „Oh, ich bin alleine, jetzt muss ich mal intensiv darüber nachdenken, was das bedeutet?“ Das ist menschlich, aber nicht tierisch.
    Ich sehe in solchen Situationen oft, dass da etwas erwartet wird, ohne zu überlegen, warum es erwartet wird.

    OT Beispiel: mein Hund hasst Regen. Er geht dann ungern raus und wenn, dann nur so kurz wie möglich. Bestehe ich auf einer langen Runde, jault er. Mit Mantel ist es besser, aber nicht ganz weg.
    MUSS er sich WIRKLICH mit dem Thema Regen auseinander setzen? MUSS er WIRKLICH da durch und trotzdem eine lange Runde drehen?
    Oder darf ich als Halter auch sagen, dass ich das nicht schlimm finde und dann eben bei Regen nur kurz raus gehe? Was für ein Schaden entsteht, wenn mein Hund sich mit dem Thema NICHT auseinander setzt?

    BOT: Was für ein Schaden entsteht, wenn der Hund das alleine sein generell nicht schlimm findet, aber man ihm die Trennung mit einem Spielzeug erleichtert, ihn ablenkt?

    Die Situation sieht natürlich anders aus, wenn der Hund jammert, sobald das Spieli langweilig wird, das muss natürlich sicher ausgeschlossen sein

    Ich habe keine Waffe mit, außer dem, was ich am Körper trage (Schuhe und Schlüssel geben übrigens tolle Wurfgeschosse ab).

    Ich kenne auch nur die Variante, die Leine an die „César-Millan-Magic-Collar-Stelle“ zu legen und den Hund anzuheben. Früher oder später lassen die los, um mal zu atmen, das ist mit offenem Fang (weil festhalten) nämlich gar nicht so einfach