Beiträge von Munchkin1

    Viel kann ich nicht beitragen, dazu müsste man wissen, wie massiv die Verbrennungen sind, wie tief, welche Hautschichten.

    Das große Problem werden Infektionen sein

    Die Versorgung in einem so extremen Fall würde ich immer der Tierklinik anvertrauen, jeden Schritt absprechen.

    Aus der Humanmedizin kann ich dir einen Hinweis geben:

    Brandwunden heilen am besten feucht.

    Hier mal eine kleine Zusammenstellung an Möglichkeiten, aber bitte nichts selbst machen, lieber ausdrucken und der Klinik als Vorschlag vorlegen und nachfragen.

    http://www.carelounge.de/autoren/Henke_Wundversorgung.pdf

    Du bist kein Freund von Tierärzten.....aber fragst in einem Forum nach, wegen eventueller körperlicher Probleme deines Welpen?
    Naja, wenn was im Netz steht, muss es ja stimmen....:flucht:

    Also:

    1) Solange der Welpe keine Schmerzen hat und es ihm gut geht, sehe ich keinen Anlass irgendwie Panik zu schieben.

    2) Wenn in diversen Foren von zig Usern steht "Hatte meiner auch, jetzt ist alles wieder gut", dann vertraue ich darauf im Sinne von "Wait and See". Bedeutet jetzt aber nicht, dass ich nicht an einer Optimierung interessiert bin.

    3) Verstehe ich den Wahn nicht, bei jeder Kleinigkeit sofort den Arzt aufzusuchen - egal ob Mensch oder Tier.

    1) Woran möchtest du beurteilen, ob dein Welpe jetzt akut Schmerzen hat? Die gängigen Indikatoren bei Tieren wären nämlich zB Schonhaltung, unrundes Gangbild, etc

    2) Ein Symptom kann drölfzigtausend Ursachen haben, die alle völlig gleich aussehen aber verschiedene Lösungen haben. Juckreiz kann von Allergie über Parasiten bis hin zu Hautkrankheiten alles bedeuten. Erbrechen kann von Krankheit über Vergiftung bis hin zu leerem Magen alles bedeuten. Unrunde Bewegung kann von Knochen, Muskeln, Gelenken Nerven, kommen, kann Zufall sein, kann nichts bedeuten und genauso absolutes Alarmzeichen sein.

    Wie genau willst du da was optimieren, wenn du nicht weißt, WAS du optimieren kannst?

    3) Der Mensch entscheidet selbst, wann er geht, das Tier muss mit der Entscheidung des Menschen leben. Ob jemand mit Zahnweh wartet oder zum Arzt geht, kommt auf die Schmerzintensität an, die bei jedem anders ausgeprägt ist. Im Übrigen ist es recht überheblich, da von einem Wahn zu sprechen. Lass doch bitte jedem Menschen die Freiheit, sich ärztliche Hilfe zu suchen, wenn das Bedürfnis besteht, ohne das bewerten zu müssen. Geht dich nämlich einfach mal nichts an.

    Das Tier muss warten, bis der Mensch entscheidet, dass es intensiv genug leidet.

    Ist also irgendwie wie Äpfel mit Birnen vergleichen

    Ahja, da kann ich mich auch erinnern:

    Wenn der Hund in die Wohnung macht, musst man ihn mit der Nase in die Pfütze stecken

    Die gute gerollte Zeitung als Erziehungsmittel

    Ein großer Hund muss am Stachler und mit Peitsche (dicker, mehrlagiger Kurzführer aus steifem Leder) geführt werden

    Der Hund hat Kadavergehorsam zu zeigen und niemals nicht aufzumucken. Wenn der Hund beißt, muss man sofort zurück beißen. Wenn der Hund knurrt den berühmten Alphawurf (hieß nur nie so)

    Oh und unbedingt am Nackenfell Schütteln, macht die Hündin ja auch so

    Der Umgang mit dem Hund ist allgemein ruhiger, freundlicher, Partnerschaftlicher geworden. Es wird viel weniger über Gewalt gearbeitet.

    Aber: der Umgang ist auch verkopfter geworden, vieles wird kaputt gedacht, weniger intuitiv gehandelt.

    Hat alles seine positiven und negativen Seiten.

    Vor 30 Jahren hätte niemand einen Bernhardiner in der Großstadt im Wohnblock im 4. Stock in einer 2-Zimmer Wohnung gehalten. Aber ebenso hat sich niemand groß darum geschert, was in welchem Futter enthalten ist. Getreide? Fleischanteil? Steht Hund drauf, wird schon passen

    Habt ihr euch mal die Website angetan?

    „We are a puppy mill“ sagt schon alles.

    Die Hunde heißen beinahe alle gleich, Beschreibungen sind alle identisch, alle gleich alt, ach und „puppy“ ist eine Rasse bei denen

    Ich weiß nicht, irgendwie ist mir dieses Thema so irrsinnig verkopft.

    Hier im Ghetto gibt es genau zwei Typen HH:

    Typ 1 ist der Traum jedes Gegenübers. Noch bevor die Hunde sich wirklich bemerken, haben die Halter bereits ausdiskutiert, ob man ausweicht, wenn ja wer wohin ausweicht oder ob man sich trifft. Grade beim Abendgassi erlebt - ich zeige nach rechts, der HH nickt, deutet mit dem Kopf nach links, wir beide lächeln und gehen unserer Wege. Absolut tiefenentspannt, nicht ein Wort ist gefallen, kein Gewese um Umgangsformen, bitte, danke, Formulierungen.

    Mir wurscht, ob der Hund dann groß, klein, online, offline, Rüde, Hündin ist, die Hunde dieser Halter stehen durchweg gut im Gehorsam oder werden so gemanagt, dass Verhaltenskreativität nicht auffällt.

    Typ 2 ist das genaue Gegenteil. Seinem Fifi gehört die Straße, der darf selbstredend offline durch die Gegend schlurfen, wenn er einen anderen Hund anpöbelt oder hinfetzt wird abgewunken und „DTN“ oder ähnlicher Blödsinn gerufen. Anleinen und abrufen? „Geht nicht!“ (O-Ton), aber wehe, WEHE der angepöbelte Hund macht einen Mucks zurück, dann brüllt man drei Stadtteile zusammen.

    Denk mal andersrum:

    Woher willst du wissen, dass die Hunde sich „nur“ freundlich beschnuppern, dass der andere Hund nicht plötzlich „kippt“, dass es gut ausgeht?

    Kennen tut jede der Seiten nur den eigenen Hund, aber das reicht manchmal eben nicht.

    Willst du es echt dazu kommen lassen, dass es mal blöde ausgeht, weil jemand vlt nicht höflich genug um Abstand gebeten hat? Soll das dein Hund ausbaden?

    So einen Test nach dem Motto „Könnte ja klappen“ finde ich auch normal, ist halt eine Entwicklungsaufgabe.

    Mailo hat auch mal nachgefragt, was passiert, wenn er eine Ansage mit Knurren beantwortet. Ich weiß nichtmal mehr, worum es ging, vermutlich um etwas Banales wie das Schicken auf seinen Platz, worauf er in dem Moment keinen Bock hatte.

    Hat dann gelernt, dass ich das weniger lustig finde und er a) weder seinen Willen bekommt noch b) zusätzlich mit negativen Konsequenzen rechnen muss.

    Sprich in dem Fall wurde der Hund kurzerhand ganz aus dem Wohnzimmer verbannt, statt nur auf seinen Platz. Unter Gemecker, aber er ging.

    Seitdem „droht“ er nicht mehr bei Ansagen.