Beiträge von Hummel

    Ich find es eigentlich total schön, dass ganz unterschiedliche Herangehensweisen mittlerweile Platz haben.

    Ich erinnere mich gut an Zeiten, wo ich gesagt habe "Ja, ich korrigiere meinen Hund" und "Ja, ich setze Grenzen", es quasi eine Aufforderung zur Hexenverbrennung war (mal sehr überspitzt) - denn es gab nur einen einzigen Trend: Den, der "rein positiven Verstärkung".

    Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass der allgemeine Blumenstrauß sich erweitert hat. Und wenn nun hier einer schreibt, was der Jungspund alles Verrücktes macht, dann gibts halt mehr als nur einen Weg. Denn in der Tat ähneln sich ja die "Probleme" mit Hunden bis auf wenige Ausreißer immer. Sind halt Hunde und die treffen auf Menschen. Und beide Parteien geben sich in ihrem Rahmen größtmögliche Mühe. Wenn die aber nicht reicht, dann ist es doch der einzig sinnvolle Weg auch andere Ideen mal zu überdenken. Denn wie heißt es so schön? "Wahnsinn ist, immer dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten."

    Ich finde das klingt nach einem guten Plan !

    Wäre auch eine Erklärung für die Symptome trotz der sehr sauberen Allergie Behandlung.

    Daumen sind gedrückt!

    Danke!

    Einerseits wäre ich froh endlich etwas Sicherheit zu haben, andererseits bin ich sehr aufgeregt

    Wenn man so Dauerpatientenhunde hat ("Montagshunde" wie ich sie nenne), dann ist man auch einfach latent unruhig. Ich kenn das. Hatte sowas in extrem ja schon vor 15 Jahren mal und dann ab und an halt unter den Pflegehunden, Sitterhunden und so. Am besten versucht man, ruhig Blut zu behalten. Wenn man sich wirklich nicht sicher ist, ne Zweitmeinung einholen - und möglichst wenig googlen und wenn dann nur in wirklich wissenschaftlich fundierten Quellen - ansonsten landet man im Irrenhaus.

    Ich habe zB gar kein "Not Aus", kein "Down". Ich nutze quasi nie einen Rückruf (muss mal testen, ob meine Hunde den noch kennen) - allgemein hab ich im Alltag eigentlich gar keine Kommandos.

    Das, was meine Hunde kennen ist: wenn ich sie anspreche, ists wichtig und dann stehen die eigenen Vorhaben zurück. Und zwar so, dass auf sie verzichtet wird, auch wenn sie noch da sind. Also tatsächlich Runterfahren.

    Dafür dürfen sie quasi immer tun was sie wollen, außer eben ich spreche sie an und bitte sie, vom Gas zu gehen. Ob mein Hund neben, hinter oder vor mir läuft, durch dir Tür geht, Treppen läuft, etc pp - ist mir total wurscht. Ich schau immer nur, ob mir das "wie" passt (wie aufgeregt). Meistens auch hier: Macht halt. Aber dadurch sind Kommandos tatsächlich extrem selten. Mal gibts ein Setz dich - wenn wir irgendwo stehen und ein Trekker eng vorbei will und es den Trekkerfahrer beruhigt zu sehen, dass die Hunde sitzen. Mal ist es ein Leg dich, wenn ich sonst den Fernseher nicht sehen kann *gg - aber mehr brauchts eigentlich nicht.

    Es sollte jeder das tun, was er/sie für seinen Alltag braucht. Und ich für mich habe halt den Fokus weg vom Verhalten und nur hin zur Aufregung geswitcht, was uns den Alltag ohne konditionierte Kommandos echt entspannt macht.

    Wow das klingt teuer für allg. Untersuchung und Blutabnahme!

    Ich zahle auch immer zwischen 100€ bis 170€ für ein Blutbild. Kommt auch darauf an ob großer Screen oder kleiner und Schilddrüse oder nicht usw.

    Und es kommt auch auf die Gegend an. Solingen ist günstiger (ich wohne zwar hier aber mache alles in Haan), aber Haan, Düsseldorf, Hilden sind wieder viel teurer. Bei uns kostet die allgemeine Untersuchung schon 22€

    Das Labor an sich - ja. Das ist gleich jenachdem, ob IDEXX oder Laboklin zB, die haben ja Festpreise.

    Was ich nicht wusste, ist, dass die Untersuchung über eine Stunde war - normal sollte einmal untersuchen (abhören, Schleimhäute, abtasten, Ohren, Zahnkontrolle etc) plus Blutabnahme nicht mehr als 40 Euro sein. Es sei denn der Arzt berechnet den zweifachen oder dreifachen Satz der GOT.