Beiträge von Hummel

    Ich würde dem Hund, der ganz offenbar ein gastro-intestinales Problem hat (ist nicht selten bei Auslandshunden, gerade junge) - das Gastro Intestinal JUNIOR Futter von RC geben und das auch erstmal locker 3 Monate, dass die Darmflora sich erholen und aufbauen kann.

    Unterstützt durch Bactisel (gibts als Gel besonders praktisch).

    Und selbstverständlich den allumfassenden Check - Durchfallprofil - beim Tierarzt machen lassen. Damit sicher gestellt ist, dass es keine Bakterien, Pilze oder Einzeller sind, die den Darm zerstören.

    Klaro - da ist selbstverständlich nicht alles verloren! Das kriegt ihr locker hin. Ich hab echt nur aus Neugier gefragt. Danke!

    Nichtsdestotrotz bin ich für konkrete Tipps immer offen. Ich hätte es lieber gestern statt morgen weg. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich bin ja immer ein Freund von klarem Feedback. Egal, ob positiv oder negativ und auch gar nicht zwingend mit einem "punktgenauen Timing", als wenn ich einen Trick markere, sondern einfach da, wo es mir auffällt - aber dann eben auch wenn ich was nicht will so deutlich, dass es ankommt. (Ist ja von Hund zu Hund unterschiedlich, was es da braucht.) und wenn einmal nicht reicht, dann auch einfach so oft, bis es ankommt. (Lob fürs Annehmen einer Grenze gibts übrigens NICHT und das ist auch sehr wichtig, grad bei Verhaltensketten-Künstlern)

    Was es vereinfacht ist - es wird ja schon vor dem Ausraster Anzeichen geben fürs Hochfahren. DA würde ich schon deutlichst kund tun, dass das nicht angemessen ist.

    Wenn der Hund mir zeigt, dass er sich zusammen nimmt ohne dass ich was sagen musste, gibts dafür natürlich auch positives Feedback. Oder auch ne zusätzliche Unterstützung zB mit Lutschtube oder "runter suchen" mit Futter.

    Wenn es immer am Ende ist - kann es sein, dass er zu viel leisten musste? Also dass die Zeit irgendwie zu lange war, wo ihm was abverlangt wurde? Oder ist es eher ein "ich habe keinen Bock, heim zu gehen"?

    Was machst du denn, wenn er in die Leine oder in dich beißt?

    Ich find das beim Spiel jetzt persönlich nicht tragisch, ich mag das auch gern „handfest“, aber draußen würde es mich ziemlich stören. Dich nicht?

    Mich stört das mega, ich verbiete es ihm. Meist klappt das dann ganz gut, dass er sich wieder sortiert und wir normal weiter können. Oft hilft auch ihn absitzen zu lassen und bissle mit ihm zu üben. Dann klappts auch meist wieder.

    Er ist jetzt 5 Monate und ich denke, da ist noch nicht alles verloren. Ich merke schon, dass es besser wird und wenn er das daheim macht und zu sehr aufdreht, bekommt er ne Auszeit.

    Das ist halt seine "Schwachstelle" dafür macht er andere Sachen sehr super. Er nervt nicht, wenn ich arbeiten muss und pennt hier einfach. Generell klappt das mit dem Schlafen bei ihm super. Er geht ohne Probleme in die Dusche und lässt sich waschen usw. Und das Leine beissen bekommen wir auch noch hin.

    Klaro - da ist selbstverständlich nicht alles verloren! Das kriegt ihr locker hin. Ich hab echt nur aus Neugier gefragt. Danke!

    Hummel Danke! Die Qualität liest sich echt gut. Mehrere TÄ haben den Verdacht geäußert, dass der Serotonin-Wert nicht passen könnte (da warten wir gerade auf den Befund), deshalb ein Futter ohne Mais - die Maiskeime sind in diesem Zusammenhang aber unproblematisch?

    Maiskeime enthalten keine Stärke, sie sind hauptsächlich fettreich und liefern vor allem Omega6 Fettsäuren. Sie enthalten ansonsten Eiweiss. Sie sind hier also nicht im Futter, um (wie sonst oft) den Kohlenhydratanteil zu stellen (das tun Hirse, Buchweizen und Reis). Die Menge ist also verschwindend gering, weswegen es tatsächlich absolut keine Auswirkungen haben sollte.

    Garantie gibts natürlich keine, aber Versuch macht kluch ;-)

    Übrigens: ich würde bei einem vermuteten Mangel eher mal Tryptophan so zufüttern als Supplement und schauen, ob ihm das hilft.

    Am besten morgens und auf jeden Fall eine gute Stunde, besser eineinhalb vor dem Füttern und auch nur mit nem Stück Kartoffel, Semmel oder so (nichts, was hauptsächlich Eiweiss enthält wie Käse, Leberwurst und Co)

    Wenn einem sehr viele Menschen unabhängig voneinander und von freundlich-sachlich bis sauer sagen, dass man selbst vielleicht etwas zu radikal und abwertend ist, dann wäre das für mich ein Zeichen, meine Kommunikation zu überdenken.

    Warum wirst du immer zynischer und polemischer?

    Wann wurde denn zuletzt hier einem Menschen, der auf Argumente nicht einsichtig ist und seine Haltung oder Anforderungen nicht überdenkt, geraten: klar, du hast Recht, ist ne super Idee, dir einen Hund zu holen.

    Warum muss man sich denn so oft über andere stellen und aburteilen?

    Hundehaltung ist kein Hexenwerk! Und in einigen Fällen wäre es sogar entspannter, wenn nicht alles zerdacht würde, sondern einfach gelebt.

    Tja, nur um den Jack Russell oder den Parson Russell Terrier sozialkompatibel zu bekommen braucht es Ahnung und auch einen gewissen Satz Erfahrung bzw. den Willen sich wirklich mit dem Hund und sich auseinanderzusetzen und zu lernen.

    Terrier sind nun mal nicht wirklich anfängertauglich und verzeihen wenig in Sachen schwache unsichere Führung und Inkonsequenz. Ebenso sind sie nicht unbedingt die idealen Hunden für nervöse und humorlose Perfektionisten ohne Hang zum Fatalismus.

    Das finde ich jetzt z.B. viel zu sehr pauschalisiert und kann ich so nicht unterschreiben. Es gibt so viele verschiedene Terrierrassen. Von absoluten Spezialfällen wie dem Jagdterrier über die „üblichen Verdächtigen„ wie Foxl oder JR bis hin zu den eher gemäßigten Rassen wie Australian, Border, Westie oder Yorkshire. In jedem einzelnen Wurf finden sich teils extrem gegensätzliche Charaktere. Da zu sagen „allesamt nicht anfängertauglich“ empfinde ich als so nicht haltbar. In der Praxis kenne ich wirklich viele Terrier-Mensch-Gespanne, die sehr gut harmonieren, obwohl Ersthund und/oder die Leute wirklich extrem ahnungslos sind. Ich wüsste wirklich nicht, warum man interessierten Anfängern nicht auch zu einem Terrier raten sollte, wenn es von den Anforderungen her passt.

    Absolut meine Meinung und Erfahrung.

    Fast alle Terrier können durchaus von einem engagierten Neuhumdehalter gehalten werden.

    Und bis auf den Dt Jagdterrier ist da keiner ein Spezialist (nicht mal die Airdales, auch wenn die zur Riege der Gebrauchshunde zählen). Vielleicht würde ich mir nicht gerade den über Generationen ausschließlich auf Leistung gezogenen Airdale oder PRT/JR holen als Anfänger, aber alles andere finde ich absolut normal gut machbar/erziehbar.

    Es gibt nun mal keine Hunde, die selbsterziehend sind. Und auch ein Retriever oder Bolonka kann eine ätzende kleine Mistkröte sein, wenn er nicht erzogen wird.

    Bei aller - auch von mir aus eigener Erfahrung in der Realität und das nicht nur einmal - Warnung, sich echte Spezialisten gut zu überlegen und eher darauf zu verzichten, finde ich den Hang zum Überdramatisieren auch falsch. Auch den Hunden gegenüber.

    Also als ich meinen ersten eigenen Hund aus dem Tierheim geholt habe, hatte ich schon als Kind immer die Hunde anderer Menschen spazieren geführt - oft in großen Gruppen. Meine Vorstellung war also recht einfach:

    Ich möchte einen Hund, der mit mir spazierengeht und den ich einfach überall dabei haben kann. Vorraussetzung für mich war: Gern spazieren gehen, Geld für den Tierarzt haben und die Erlaubnis vom Vermieter.

    Die Idee, dass das Ganze nicht funktionieren könnte, oder ich gar einen Trainer bräuchte, hatte ich nicht. War auch damals noch nicht so Mode. Probleme die auftauchten wurden gelöst, wenn sie da waren.

    Klar war nur: Ich hab die Verantwortung und die werde ich erfüllen.

    Das ist bis heute meine Meinung: Man muss wissen, was man sich vom Leben mit dem Hund verspricht, wissen, dass man ihn finanziell versorgen kann und keine Angst haben, dass es Probleme gibt, die man nicht lösen kann.

    ABER - nie im Leben hätte ich mir damals nen Hund geholt, der irgendeine Art Spezialist ist und irgendwie extrem in den herausgezüchteten Merkmalen. Ich hab halt - und das rate ich heute noch gern - einfach in Tierheimen geschaut und darauf geachtet, dass es kein großer "wilder" oder aggressiver Hund ist - es hat dann einfach "klick" gemacht und dann war es so.

    Pepes Probleme waren genug, aber ich habe sie nie als so erdrückend empfunden sondern immer pragmatisch nach einer Lösung gesucht und die dann gefunden. Vielleicht stammt meine recht pragmatische Sicht auf die Dinge auch aus dieser Zeit. Als der erste Hund kam, dessen Probleme ich nicht allein lösen konnte, habe ich mir dann Trainerhilfe gesucht (und es hat echt gedauert - schon damals - nen guten Trainer zu finden).

    Was würdet ihr mir denn empfehlen? Das RC Gastro Intestinal oder eher das Digestive Care? Baghira neigt zu matschigem Kot und immer mal wieder Durchfällen.

    Dann würde ich das Intestinal nehmen. Gibt es, falls erforderlich, auch in einer fettreduzierteren Variante. In der normalen ist ordentlich fett drin, wenn ich mich richtig erinnere.

    Zum Sensiplus - hier wird das Bosch Sensitive Lamm&Reis von beiden Hunden sehr gut vertragen.

    Ja, die reguläre Variante ist extra hochkalorisch, damit man möglichst wenig geben muss - der Darm also möglichst wenig Belastung hat.

    Hat man einen Hund mit Problemen mit der Fettverdauung oder mit Gewichtsproblem, gibts das Futter auch in low fat.

    Wir haben immer die normale Variante.

    Hat jemand Tipps für eine Alternative zu Josera SensiPlus? :hilfe: Mir gefällt es sehr gut, Hund frisst es allerdings nicht mehr. Da er sonst alles frisst und auch gesundheitlich durchgecheckt wurde, werde ich mal eine Alternative versuchen.

    Wichtig wäre mir für das neue Futter kein Mais, keine exotischen Fleischsorten (und kein Wild) und nicht so viel Zusatz-Kräuter-Sachen. Und der Hund ist aktiv genug, also bitte bitte nichts, was noch zusätzlich pusht :hundeleine04:

    Hier wird das Defu Adult gut vertragen. Und ist auch kein Mais drin, nur Maiskeime und die tun gut. ;-) Dafür sind alle Zutaten in Demeter Qualität - sprich - eines der besten Biosiegel die wir hier haben.