Beiträge von Hummel

    Ich hatte einige Jagdunde.

    Ich würde niemals raten, sich einen (egal ob Terrier aus jagdl geführten Linien, Vischel, Weimis, DKs, etc pp) vom Züchter zu holen, wenn man keinen Job für ihn hat.

    ABER - bei Tierschutzhunden gibts genug davon. Und es ist wie (imA) immer: Entweder der Typ Hund liegt einem, oder nicht. Und die Tierschutzhunde haben entweder ein Leben im Tierheim oder Perrera vor sich - oder eben eine Euthanasierung. Da ist jedes Leben mit einem Menschen/sozialer Anbindung besser - ist meine Meinung.

    Mit ein bisschen was für Nase und Beutetrieb und einem normalen Leben mit einer guten Stunde Bewegung am Stück pro Tag sind imA alle weichen Vorsteher geeignet. Bei denen, die etwas mehr Härte/Aggression mitbringen rassebedingt ist es auch wieder eine Typfrage. Mag und kann ich das als Mensch oder stresst es mich und macht es mich hilflos?

    Aus eigenem Leben: Man kann zB mit Epagneul Breton ganz hervorragend leben. Wenn man sich bewusst ist, dass es echte Jäger sind. Sie sind kooperativ, die allermeisten kann man auch in den Freilauf bekommen aber eben nicht geschenkt.

    Köbers hat einige gute Sorten - gutes, einfaches aber sehr verträgliches Futter, fairer Preis (nur die "neuen" Sorten sind teurer und mit Pferd und so.)

    Kannst du was empfehlen? Ich hab das Light zu Hause, das macht bei Kira aber enormen Output. Kroketten gibts ja mehrere Sorten und so ganz hab ich die Unterschiede nicht verstanden. Suche was für ab und zu für normal aktive Hunde.

    Das 23 M und P finde ich auch gut. Der Unterschied ist die Darreichungsform. Manche Hunde verdauen KH besser, andere Fett als Energielieferant. Bei Köbers findet man eher KH - aber das Light hat schon extrem viel (da es extra fettarm ist um die Organe nicht zu belasten). Also kann gut sein, dass dein Hund mit 23 M oder den Pellets (P) besser verdaut.

    In der Scheinträchtigkeit/Scheinmutterschaft ist Fressunlust nicht selten.

    Ich würde ihr kleine Portion vom Nassfutter mit Schleim (Haferschleim ist ideal, Reisschleim geht auch) geben. Das beruhigt die Magensäure.

    Und: morgens beim aufstehen mal ne Woche Pantropazol geben (Tablette in den Rachen werfen, Wasser mit Spritze in den Fang, dann schluckt sie automatisch)

    Und einfach abwarten. Wenn die Hormon Zeit vorbei ist und sie immernoch nicht fressen will mal zum Tierarzt.

    Ein 9monate alter Hund kann problemlos Bravecto/Credelio/Nexgard/Simparica bekommen.

    Mehr als 1-2 Tage Bauchweh sind eigentlich nie an Nebenwirkungen. Ich geb nem neuen Hund immer erstmal eine von den einmonatigen zum Testen und danach Bravecto.

    Seit Jonna da ist haben wir ein Problem mit dem Kot fressen. Wenn man nicht aufpasst, frisst sie ihren eigenen Kot direkt. Muss man so etwas tierärztlich abklären lassen? Kann etwas nicht ok sein?

    Und dann würde mich interessieren, ob man evtl. bald schon auf ein Adult Futter umsteigen könnte? Dazu liest man ja unterschiedliches. Alternativ würde ich sonst auf ein anderes Junghundefutter umsteigen wollen. Da würde ich nochmal im passenden Beitrag fragen. Gelesen habe ich schon viel, aber ich tue mich schwer damit zu entscheiden, was wir probieren wollen. Bei Merle haben wir einiges ausprobiert, nachdem sie damals das Trockenfutter irgendwann abgelehnt hat und sind dann bei Nassfutter gelandet.

    Umsteigen auf Adult Futter ohne dort auf die Werte zu achten geht, wenn der Hund ausgewachsen ist.

    Ansonsten muss man schauen ob die Werte für wachsende Hunde passen.

    Es gibt nicht pauschal „geht“ oder „ geht nicht“. Wenn man eine ideale Versorgung will, gerade auch damit sich Knochen,Gelenke, Sehnen und co stabil und gesund entwickeln müssen die Werte passen. Es gibt Adult Sorten wo das passt und es gibt Adult Sorten wo das nicht passt.

    Auch, wenn er aussieht wie Chucky die Mörderpuppe ;-) - er darf sich auf keinen Fall kratzen und bis ein anderer Schutz da ist, musst du ihm den Kopfschutz auflassen. Egal wie er sich fühlt. Sonst wird das medizinisch echt gefährlich.

    Ich hab zwar nicht mehr als zwei eigene Hunde, aber oft insgesamt 3-4 hier. Zum Teil auch Hunde, die meine Hunde vorher nicht kannten. Hatte auch schon Aufzuchtwelpen hier.

    Ich finde es wichtig, dass dafür vorher schon ein paar Dinge klar sind.

    1. egal um was es geht: wenn ich sage „ist nicht, dann ist nicht“ - das ist wichtig wenn es ein Hund ist, mit dem einer meiner Hunde sonst mittels 42 Zähnen und Körperkraft etwas klären wollen würde. Meinen/meine Hunde müssen das vorher können. Dem Neuling kann ich das in dem Moment vermitteln- zur Not noch gesichert.

    Und ja, ich sag auch: sinnlos hauen dürft ihr nicht, denkt euch was anderes aus. Funktioniert auch - manchmal dauert das ein zwei Tage. Aber auch Hunde können andere Konfliktlösungen entwickeln. (Beispiel Zack und ein Aussie Rüde einer Freundin, die wären gern und oft und sehr intensiv aneinander gerasselt, weil der Aussie Grenzen nicht gern annimmt und zur Hysterie neigt und Zack im Gegenzug sich nicht gern mehr Mühe macht, weil draufhauen für ihn der Lieblingsweg und der schnellste ist.)

    2. habe ich einen explizit kranken und damit hoch stressanfälligen Hund (oder zB sehr alt was dasselbe Ergebnis gibt), dann schau ich genau wen ich dazu hole und ob. Aber nur dann. Hab ich gesunde Hunde (egal ob vom Typ nervös oder stabil), dann ist es meine Entscheidung und meine Regeln. Dadurch dass ich dann aber herstelle: „Ruhe herrscht“ und wirklich Ruhe, nicht nur auf Plätze verbannte Hunde, sondern immernoch frei bewegte, die aber annehmen „geht mich nix an bis ich anders damit umgehe“ hat das hier bisher in allen Konstellationen gut funktioniert. Auch egal ob Welpe, Adult, Züchter, Tierschutz etc pp