Noch einen Hinweis zum Einfangen:
Im Welpenkurs, in dem ich mit Louie war – Spiel gab es übrigens nicht in jeder Stunde, wenn, maximal 5-10 Minuten und in kleinen Gruppen mit ähnlichen Welpengrössen und Temperamenten – haben wir ganz gezielt konditioniert, dass ein Ruf aus dem Spiel heraus nicht zwingend bedeutet, dass der Spass vorbei ist. Die Trainerin hat uns jeweils vermittelt, wann der Welpe in einem abrufbaren Modus war, resp. er schon auf dem Weg zum Besitzer war. Wir sollten ihn dann rufen, kurz mit Spielzeug oder Snack belohnen und ihn dann wieder ruhig ins Spiel zurücklassen. War für uns eine der besten Übungen überhaupt.
Das funktioniert bei Welpen auch noch wunderbar und so kann man es aufbauen. Ein Pubertier wird Fressen oder Interaktion mit seinem Menschen (der ist ja eh immer da) aber meist nicht mehr spannender finden als einen anderen Hund mit dem er Toben kann
Diese Aussage impliziert, dass man immer spannender sein muss als die Umwelt des Hundes. Das funktioniert nicht - jedenfalls nicht mit Hunden, die ein bisschen Bums unterm Schädel haben. Da wird man nur zu einem (vermutlich für den Hund etwas peinlichen) Objekt, was mit tausend Leckerlie und Spieli und verrückten Geräuschen bewaffnet um die Aufmerksamkeit des jagenden/mit Hunden tobenden/Unrat fressenden (ergänze um alle selbstbelohnenden Aktivitäten) Idiot wird.
Ein gut erzogener Hund, der weiß, dass der Mensch zwar nicht interessanter, dafür aber wichtiger ist, kann das auch in der Pubertät. Wort drauf. Auch ein Ridgi oder ein - egal was.