Beiträge von Hummel

    Hi!
    Mir ist zu dem Thema: Warum werden Wölfe nicht älter als 7 Jahre eigentlich nur (sehr unwissenschaftlich, weil ich es nicht nachgeschaut habe) eingefallen, dass das sehr gut einfach eine genetische Veranlagung sein kann. Immerhin gibts auch einige Hunderassen, deren Lebenserwartung (Futter hin oder her) nicht viel höher oder eben bei 7 Jahren liegt. zB IWs oder Doggen.

    Und kann mir noch jemand sagen, wie alt Wildhunde werden? Auch nur 7 Jahre oder älter? Denn irgendwie würde ich mich als "Futtervorbild" wohl eher an denen orientieren - die "Wolfsverwandschaft" ist ja schon was länger her - auch, wenn der Verdauungstrakt identisch ist.

    Ich finde dass es fast ( hab mich ja nicht ohne Grund für fast ausschließliche Rohfütterung entschieden) egal ist, ob Fe Fu oder BARF, solange dass, was man füttert eine hohe Qualität und wirklich artgerechte Zusammensetzung für den Hund hat. Je weniger Chemie, desto besser. (Zum Glück gibts da ja mittlerweile genug Auswahl auch beim FeFu).

    Hi!
    Also zum Thema Getreide (oder auch Kartoffel, Reis und Co): Das würde ich nur dann füttern, wenn du - wie bei Nick und Yucon beschrieben - merkst, dass dein Hund es braucht. Sollte er deutlich abnehmen oder auch schlapp sein. (Abgenommen hat meiner auch am Anfangund es hat sich wieder eingependelt). An sich braucht ein Hund das nicht, um gesund ernährt zu sein.

    Zusätze braucht man nicht, meiner Meinung nach, wenn der Hund gesund ist. Du solltest schon schauen, dass er genug Calcium bekommt, solange es keine Knochen gibt. Aber da kannst du entweder Eierschale gemahlen, CalciumCitrat aus der Apotheke oder Knochenmehl geben. (Wobei da glaub ich der Gehalt schwankt)
    Zwei bis drei gute Öle mit viel Omega3 Fettsäuren im Wechsel und so etwa 4-5 mal die Woche dazugegeben sind auch sehr gut für den Hund.

    Aber sonst... mit frisch bereitete Obst-Gemüse-Brei und gutem abwechslungsreichem Fleisch (min. 3 verschiedene Fleischsorten Bsp: Geflügel, Rind, Lamm) und ab und an auch mal Fisch ist dein Hund bestens versorgt. Alle 2 Wochen mal Leber oder Niere füttern, wegen der darin enthaltenen Vitamine (nicht öfter, weil diese Organe sehr belastete Ausscheidungsorgane)

    Die besten Knochen zur Umstellung sind am Anfang Hühnerhälse und Knorpel. Wenn die gut vertragen werden und eine Weile gefüttert werden, dann etwas größer werden mit Putenhälsen und zB Rippen junger Tiere wie Kalbsrippen, Kalbsbrustbein - und wenn das ne Weile gut läuft, dann einfach alles. Karkassen, Gelenke, Rinderbrustbein, etc pp

    Das ist doch super!!! Freut mich!! Dann wünsche ich euch beiden weiterhin alles Gute mit dem Rohfutter - und sollte der kleine Smoki irgendwann mal ein Bäuchlein ansetzen kannst du ja immer noch wieder reduzieren ;)

    Hallo Sandra!

    Auch ich kann mich nur anschließen. Ich persönlich finde nicht die Essensreste sooo schlimm. Das billigste Supermarktfutter ist es, was ich schlimm finde und was mit Sicherheit der Grund für die Krankheit deines Hundes ist. Was in den billigst-Futter verwendet wird ist nicht gesund!! Mein Hund ist durch Futterumstellung gesund geworden. Und auch ich bin der Meinung: Teuer heißt nicht unbedingt auch gut. Aber gute, qualitätvolle Zutaten, die richtige Zusammensetzung dieser Zutaten und die Analysewerte des Futters: Das macht es gut.
    Ich kenne übrigens noch mehr Hunde, denen eine Futterumstellung sehr geholfen hat, Durchfall, Haut- und Fellprobleme oder Hyperaktivismus oder auch Phlegma loszuwerden.

    Nur mal als Beispiel: Das Markus Mühle Futter oder das Josera Futter "Optiness" ist nicht teuer und trotzdem völlig in Ordnung und und von den Zutaten her gut. (Wäre zwar noch nicht meine Wahl, aber egal Es geht ja hier ums Prinzip und nich um meine Wahl des besten Futters.)

    Billig scheint dir ja wichtig zu sein. Das sollte aber - angesichts der Tatsache, dass du die Verantwortung für ein Lebewesen, dass dir zu 100% vertraut und auch ausgelifert ist - nicht der Maßstab sein. Mal ein Stück Käse, etwas Brot oder ungewürztes Fleisch ist da kein Problem. Aber dein Hund ist krank. Und du solltest ihm helfen.

    Btw: Man kann und sollte alles Fleisch roh füttern. Auch Fisch. Nur kein Schweinefleisch, da es den Aujeszky Virus tragen kann. Diese Virus ist für Menschen ungefährlich - aber für Hunde und Katzen unweigerlich tödlich. Auch wenn Deutschland als A-frei gilt - ich würde mich nicht drauf verlassen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Futterangaben auf den Säcken meist zu hoch sind. Bei den meisten Hunden reicht eine Fütterung 10 - 20% weniger als angegeben. Aber es gibt auch "Hochofen-Verbrenner" und sehr agile Hunde - die brauchen auch mehr und sind mit der Futterempfehlung gut beraten oder brauchen auch mehr.

    Du solltest fühlen, ob dein Hund zu dick ist. Wenn du bei ganz leichtem Streichen über die Rippen diese nicht gut fühlen kannst, ist Speck auf den Rippen. Wenn du sie gar gut sehen kannst, ist zuwenig drauf.

    Ausprobieren :D

    Ich kenne solche Vorurteile auch zur Genüge. Darum habe ich mir eine Weile die Frage gestellt, warum es nicht fertig gepresste super designete mit Vitaminen und Mineralien versetzte Kroketten für Menschen gibt!? Das müsste ja gehen von den physiologischen Anforderungen her. Ich hätte dann gerne was Kaltgepresstes...

    Nee - mal im Ernst. Du kannst deiner Freundin ja gerne auch mal diese Frage stellen - was sie ernsthaft glaubt, was gesünder ist. Und: Der Hund ist kein Wolf - aber der Verdauungstrakt ist (meines Wissens nach)identisch. Also: Auf die gleiche Art Nahrung ausgelegt. (Was Wildhunde und deren Bedürfnisse angeht schließe ich mich meiner Vorschreiberin an).

    Wenn deine Freundin das erste Mal einen kranken Hund gesehen hat, dem es mit BARF deutlich besser ging als mit FeFu, wird sie vielleicht drüber nachdenken. (Ich habe meinen Hund und den meiner Nachbarin gesehen. Es ist immernoch ein tolles Geschenk für Hund und Herrchen)

    Und wenn das nie der Fall ist - dann wird sie mit ihrer Ansicht leben. Solange du damit klarkommst, dass deine Freundin anders denkt, ist ja alles okay. (Wobei ich auch zugeben muss, dass es mich unter den Nägeln brennen würde, wenn es sich um meine beste Freundin handeln würde, mit ihr mal ernsthafte Gespräche zu führen)

    Der "beste" Spruch, den ich je zu dem Thema gehört habe war allerdings auf meine Aussage, mein Hund würde rohes Futter bekommen, Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst, Milchprodukte und Öle - war:

    "Du machst dir so eine Mühe?? Für das Hundefutter?? Hergottnochmal, es immer noch ein HUND!" :kopfwand: (Ich war sehr getroffen, dass es solche Ansichten gibt - denn diesem Ausspruch folgten einige zustimmende Mienen um mich herum - es waren entfernte Bekannte)

    Wenn nur diese beiden Sorten zur Auswahl stehen, würde ich mich auch für Josera entscheiden.
    Und dort dann noch am ehesten das Optiness.
    Geflügelfleischmehl, Reis, Gerste, Kartoffel, Geflügelfett, Lammfleischmehl, Rübenfaser, Hefe, Zichorienpulver, Mineralien

    Die Werte sind gut und es sind keine EG-Zusatzstoffe oder K3 drin.