Beiträge von Hummel

    Wenn ein Hund keine Wiener Würstchen mehr frisst würde ich SOFORT zum Tierarzt gehen. Dann wird er arge Magenprobleme haben. Allerdings verstehe ich nicht, warum sie Leckerchen frisst. Das widerrum würde darauf deuten, dass sie selber entscheiden will, was sie frisst.

    Ich würde: 1. die Leckerliegabe sofort einstellen 2. zum Tierarzt

    Und du brauchst keine Angst zu haben, dass Fastentage deinem Hund schaden. Ein Hund kommt bis zu 30 Tage ohne Nahrung aus. Aber geh doch einfach jetzt noch eben oder morgen früh zum TA und gib ihr bis dahin nichts. Dann wirst du sicher Klarheit haben.

    Fleisch im normalen Handel zu kaufen ist ungünstig - zumindest auf Dauer.
    Vieles bekommt man dort nicht (grüner Pansen, Lunge, Kaninchenläufe, Ohren, Kopffleisch, Lefzen) und es ist VIEL zu teuer!!
    Da ist es besser, du kaufst dir günstig eine Gefriertruhe (zB bei ebay) und bestellt dann 25 Kilo Fleisch und RFK im Internet. Das lohnt sich nur, wenn man viel bestellt, weil die Versandkosten immer 10 Euro betragen. Aber das Fleisch ist viel billiger und die Auswahl besser. Und beim Barfen ist die Abwechslung der frischen Zutaten sehr wichtig, damit der Hund mit allem versorgt ist.
    Hier kannst du dich auch sehr gut übers Barfen informieren:
    http://www.der-gruene-hund.de
    http://www.drei-hunde-nacht.eu
    http://www.dubarfst.de

    Ich barfe auch. Viel Spaß dabei, es wird deinem Hund guttun.
    Und bzgl der HD: Du soltlest deinen Hund dringend röntgen lassen. Aber von einem TA der das kann!! Kann nicht jeder!! (Das Röntgenbild richtig deuten meine ich - röntgen kann jeder ;) )

    Ehrlich gesagt, kenne ich das Energique nicht - das für sensible Hunde las sich ganz gut. Das bei der anderen Sorte zB nur "Getreide" steht würde mich stören. Auch, dass die Zusammensetzung nicht erklärt, welches Gemüse oer auch welches Öl verwandt wird finde ich ... suboptimal ;)
    Was ich aber wirklich gut finde (als Ergänzung - fürs Vollbarfen wäre es mir immer noch zu einseitig) ist http://www.happypets-much.de - dort die fertig Menüs (Pansenbasis und Rinderbasis). Da siehst du genau welche Gemüse, Öle, kein Getreide, etc pp. Das ist auch "Fertig BARF" und statt Dose allemal super. Hab das mal aus Spaß ausprobiert und es wurde gut angenommen.

    Die Menge hängt vom Hund ab. Dein Hund ist noch jung, braucht Energie. Da könnten 4% gut hinkommen. Wenn der Hund ausgewachsen ist, pendelt sich die Menge meist (ja nach Aktivität) zwischen 2 und 3 % ein.
    4% von 10 Kilo sind 400 Gramm pro Tag. Also 200 pro Mahlzeit. Davon jeweils 50 Gramm Gemüse-Obst und 150 Gramm Fleisch und RFK. Du solltest deinen Hund beobachten mit den 4 % und dann anpassen.

    Du kannst gut mit Huhn oder Rind anfangen. Wenn das (Muskelfleisch als Hack oder so) ein paar Tage gut vertragen wird, kannst du "aufstocken". Auch beim Gemüse und Obst. Es scheint sich gut bewährt zu haben mit Karotte und Apfel anzufangen. Und dann "mehr Auswahl". In Ordnung ist, was der Hund verträgt. Da muss man sich nicht sklavisch dran halten. Aber vorsichtig anzufangen ist nie verkehrt. Kann trotzdem sein, dass der Hund in den ersten Wochen mal etwa Dünnpfiff o.ä. hat - aber das geht vorbei.

    Beim Öl würde ich raten, die ganz kleinen Fläschchen zu nehmen (200 ml oder 300 ml). Damit es auf jeden Fall frisch verbraucht wird. Die gibts meist in den Reformhäusern. So kann man auch abwechseln zwischen den Sorten. Ranziges oder abgelaufenes Öl ist ungesund. Die Menge ist ja auch bei nem 10 Kilo Hund nur 1 TL / Tag - und das muss noch nicht mal täglich gegeben werden, 4-5x/Woche reicht völlig.

    Ich schließe mich Balljunkies Meinung an. ;) Zudem ist seit diesem Test eine ganze Weile vergangen. Und MM hat die Zusammensetzung geändert. (Finde ich zB sehr gut) Der Weizen ist raus und das Ca:Ph Verhältnis ist auch angepasst worden an Welpenbedürfnisse. Insofern: Ich finde es ein gutes Futter.

    Die Kotmenge wird mit Sicherheit in den ersten 2-4 Wochen deutlich erhöht sein, sich danach aber wieder einpendeln. Das liegt aber an der Herstellungsweise und nicht speziell an MM. Zudem ist im MM wohl der Fleischanteil höher (glaube ich). Ich würde daher zu MM tendieren.

    Es spricht gar nichts dagegen, beide Sorten zu füttern. Sogar die morgens-und-abends-Variante ist kein Problem, wenn es deinem Hund gut geht damit. Wenn er bisher nur eine Sorte gewohnt war, kann es gut sein, dass er einige Tage mit der Umstellung zu kämpfen hat. Aber das ist nicht schlimm.
    Schau einfach, wie es für euch am besten passt. Man muss nicht bei einem Futter bleiben - auch wenn es den Futtermittelherstellern sehr recht wäre... :roll:

    Die Sorten, die ich dir genannt habe sind zum großteil nicht so teuer wie Royal Canin, Eukanuba oder Hills. Und diese Sorten meinen wir definitiv nicht, wenn wir von gutem Futter reden. Die machen nur viel Werbung ;)

    Sandra, ich glaube dir ja, dass dir deine Fellnase wichtig ist. Sonst hättest du hier nicht gepostet und um Rat gebeten. Aber was hier geschrieben wird ist schon sehr richtig und das solltest du dringend in Betracht ziehen.

    Bzgl der Verträglichkeit: Was ein Hund verträgt, muss der andere noch lange nicht vertragen.
    Aber: Wenn dein Hund zB mit seinem Durchfall auf EG-Zusatzstoffe reagiert (chemisch eKonservierung ect), dann kannst du ihm gar kein Supermarktfutter mehr geben. Denn man muss schon sehr genau hinschauen,w elche Futtersorte die haben und welche nicht.

    Ich habe mal eine Frage. Weißt du, was pflanzliche Nebenerzeugnisse sind? Das ist Stroh, Spelzen, das Innere des Maiskolbens, Schalen von Erdnüssen und Erbsen - alles was abfällt, wenn für menschlichen Verzehr Essen (Müsliriegel, Schokoriegel, etc pp) hergestellt wird. Das ist der Hauptbestandteil des Futters was du gibst. Es steht an erster Stelle.
    An zweiter Stelle steht Getreide! Also: Auch wieder ALLES, was an so einem Getreidehalm dran ist (egal ob es überhaupt noch einen Wert hat oder nicht). Das ist am zweitmeisten in dem Futter, was du gibst.

    Dann kommen tierische Nebenerzeugnisse. Weißt du, was das ist? Das sind Köpfe, Schnäbel, Krallen, Därme, Urinblasen (der Salz im Urin rhöht die Akzeptanz), Drüsen und Drüsensekrete, evtl noch mit Glück Pansen, Leber oder Niere. Dann erst Fleisch. Und dann kommen Öle und Fette die nicht näher benannt sind. Es war schon Frittierfett und und Altöl in Hunderfutter nachgewiesen worden. Es ist ja sehr billig. Und der Hersteller muss trotzdem dran verdienen.

    Der allergrößte Teil dieses Futters ist pflanzlicher Abfall. Und das für einen Fleischfresser. Die Verarbeitung von Eiweiss pflanzlicher Herkunft ist für den Hund ungleich schwerer und belastet die Nieren sehr. Das kann gut gehen - dass kann auch eine Krankheit verursachen.

    Denk einfach mal drüber nach. Man muss nicht viel Geld ausgeben - aber man sollte genau wissen, welche Rohstoffe in dem Futter drin sind. Und man sollte auf jeden Fall keine Chemie zulassen - gerade bei deinem kranken Hund.

    Ein gutes und preiswertes Futter findest du zB bei Zoolplus, wenn du mal nach Markus Mühle oder nach Josera schaust. Wenn du ein wenig mehr ausgeben magst (immer noch nicht viel), dann schau mal bei http://www.lupovet.de oder auch http://www.bestes-futter.de oder auch http://www.cdvet.de

    Nur so als Anregung...