Beiträge von Hummel

    Es spricht gar nichts dagegen, beide Sorten zu füttern. Sogar die morgens-und-abends-Variante ist kein Problem, wenn es deinem Hund gut geht damit. Wenn er bisher nur eine Sorte gewohnt war, kann es gut sein, dass er einige Tage mit der Umstellung zu kämpfen hat. Aber das ist nicht schlimm.
    Schau einfach, wie es für euch am besten passt. Man muss nicht bei einem Futter bleiben - auch wenn es den Futtermittelherstellern sehr recht wäre... :roll:

    Die Sorten, die ich dir genannt habe sind zum großteil nicht so teuer wie Royal Canin, Eukanuba oder Hills. Und diese Sorten meinen wir definitiv nicht, wenn wir von gutem Futter reden. Die machen nur viel Werbung ;)

    Sandra, ich glaube dir ja, dass dir deine Fellnase wichtig ist. Sonst hättest du hier nicht gepostet und um Rat gebeten. Aber was hier geschrieben wird ist schon sehr richtig und das solltest du dringend in Betracht ziehen.

    Bzgl der Verträglichkeit: Was ein Hund verträgt, muss der andere noch lange nicht vertragen.
    Aber: Wenn dein Hund zB mit seinem Durchfall auf EG-Zusatzstoffe reagiert (chemisch eKonservierung ect), dann kannst du ihm gar kein Supermarktfutter mehr geben. Denn man muss schon sehr genau hinschauen,w elche Futtersorte die haben und welche nicht.

    Ich habe mal eine Frage. Weißt du, was pflanzliche Nebenerzeugnisse sind? Das ist Stroh, Spelzen, das Innere des Maiskolbens, Schalen von Erdnüssen und Erbsen - alles was abfällt, wenn für menschlichen Verzehr Essen (Müsliriegel, Schokoriegel, etc pp) hergestellt wird. Das ist der Hauptbestandteil des Futters was du gibst. Es steht an erster Stelle.
    An zweiter Stelle steht Getreide! Also: Auch wieder ALLES, was an so einem Getreidehalm dran ist (egal ob es überhaupt noch einen Wert hat oder nicht). Das ist am zweitmeisten in dem Futter, was du gibst.

    Dann kommen tierische Nebenerzeugnisse. Weißt du, was das ist? Das sind Köpfe, Schnäbel, Krallen, Därme, Urinblasen (der Salz im Urin rhöht die Akzeptanz), Drüsen und Drüsensekrete, evtl noch mit Glück Pansen, Leber oder Niere. Dann erst Fleisch. Und dann kommen Öle und Fette die nicht näher benannt sind. Es war schon Frittierfett und und Altöl in Hunderfutter nachgewiesen worden. Es ist ja sehr billig. Und der Hersteller muss trotzdem dran verdienen.

    Der allergrößte Teil dieses Futters ist pflanzlicher Abfall. Und das für einen Fleischfresser. Die Verarbeitung von Eiweiss pflanzlicher Herkunft ist für den Hund ungleich schwerer und belastet die Nieren sehr. Das kann gut gehen - dass kann auch eine Krankheit verursachen.

    Denk einfach mal drüber nach. Man muss nicht viel Geld ausgeben - aber man sollte genau wissen, welche Rohstoffe in dem Futter drin sind. Und man sollte auf jeden Fall keine Chemie zulassen - gerade bei deinem kranken Hund.

    Ein gutes und preiswertes Futter findest du zB bei Zoolplus, wenn du mal nach Markus Mühle oder nach Josera schaust. Wenn du ein wenig mehr ausgeben magst (immer noch nicht viel), dann schau mal bei http://www.lupovet.de oder auch http://www.bestes-futter.de oder auch http://www.cdvet.de

    Nur so als Anregung...

    Hi!
    Mir ist zu dem Thema: Warum werden Wölfe nicht älter als 7 Jahre eigentlich nur (sehr unwissenschaftlich, weil ich es nicht nachgeschaut habe) eingefallen, dass das sehr gut einfach eine genetische Veranlagung sein kann. Immerhin gibts auch einige Hunderassen, deren Lebenserwartung (Futter hin oder her) nicht viel höher oder eben bei 7 Jahren liegt. zB IWs oder Doggen.

    Und kann mir noch jemand sagen, wie alt Wildhunde werden? Auch nur 7 Jahre oder älter? Denn irgendwie würde ich mich als "Futtervorbild" wohl eher an denen orientieren - die "Wolfsverwandschaft" ist ja schon was länger her - auch, wenn der Verdauungstrakt identisch ist.

    Ich finde dass es fast ( hab mich ja nicht ohne Grund für fast ausschließliche Rohfütterung entschieden) egal ist, ob Fe Fu oder BARF, solange dass, was man füttert eine hohe Qualität und wirklich artgerechte Zusammensetzung für den Hund hat. Je weniger Chemie, desto besser. (Zum Glück gibts da ja mittlerweile genug Auswahl auch beim FeFu).

    Hi!
    Also zum Thema Getreide (oder auch Kartoffel, Reis und Co): Das würde ich nur dann füttern, wenn du - wie bei Nick und Yucon beschrieben - merkst, dass dein Hund es braucht. Sollte er deutlich abnehmen oder auch schlapp sein. (Abgenommen hat meiner auch am Anfangund es hat sich wieder eingependelt). An sich braucht ein Hund das nicht, um gesund ernährt zu sein.

    Zusätze braucht man nicht, meiner Meinung nach, wenn der Hund gesund ist. Du solltest schon schauen, dass er genug Calcium bekommt, solange es keine Knochen gibt. Aber da kannst du entweder Eierschale gemahlen, CalciumCitrat aus der Apotheke oder Knochenmehl geben. (Wobei da glaub ich der Gehalt schwankt)
    Zwei bis drei gute Öle mit viel Omega3 Fettsäuren im Wechsel und so etwa 4-5 mal die Woche dazugegeben sind auch sehr gut für den Hund.

    Aber sonst... mit frisch bereitete Obst-Gemüse-Brei und gutem abwechslungsreichem Fleisch (min. 3 verschiedene Fleischsorten Bsp: Geflügel, Rind, Lamm) und ab und an auch mal Fisch ist dein Hund bestens versorgt. Alle 2 Wochen mal Leber oder Niere füttern, wegen der darin enthaltenen Vitamine (nicht öfter, weil diese Organe sehr belastete Ausscheidungsorgane)

    Die besten Knochen zur Umstellung sind am Anfang Hühnerhälse und Knorpel. Wenn die gut vertragen werden und eine Weile gefüttert werden, dann etwas größer werden mit Putenhälsen und zB Rippen junger Tiere wie Kalbsrippen, Kalbsbrustbein - und wenn das ne Weile gut läuft, dann einfach alles. Karkassen, Gelenke, Rinderbrustbein, etc pp

    Das ist doch super!!! Freut mich!! Dann wünsche ich euch beiden weiterhin alles Gute mit dem Rohfutter - und sollte der kleine Smoki irgendwann mal ein Bäuchlein ansetzen kannst du ja immer noch wieder reduzieren ;)

    Hallo Sandra!

    Auch ich kann mich nur anschließen. Ich persönlich finde nicht die Essensreste sooo schlimm. Das billigste Supermarktfutter ist es, was ich schlimm finde und was mit Sicherheit der Grund für die Krankheit deines Hundes ist. Was in den billigst-Futter verwendet wird ist nicht gesund!! Mein Hund ist durch Futterumstellung gesund geworden. Und auch ich bin der Meinung: Teuer heißt nicht unbedingt auch gut. Aber gute, qualitätvolle Zutaten, die richtige Zusammensetzung dieser Zutaten und die Analysewerte des Futters: Das macht es gut.
    Ich kenne übrigens noch mehr Hunde, denen eine Futterumstellung sehr geholfen hat, Durchfall, Haut- und Fellprobleme oder Hyperaktivismus oder auch Phlegma loszuwerden.

    Nur mal als Beispiel: Das Markus Mühle Futter oder das Josera Futter "Optiness" ist nicht teuer und trotzdem völlig in Ordnung und und von den Zutaten her gut. (Wäre zwar noch nicht meine Wahl, aber egal Es geht ja hier ums Prinzip und nich um meine Wahl des besten Futters.)

    Billig scheint dir ja wichtig zu sein. Das sollte aber - angesichts der Tatsache, dass du die Verantwortung für ein Lebewesen, dass dir zu 100% vertraut und auch ausgelifert ist - nicht der Maßstab sein. Mal ein Stück Käse, etwas Brot oder ungewürztes Fleisch ist da kein Problem. Aber dein Hund ist krank. Und du solltest ihm helfen.

    Btw: Man kann und sollte alles Fleisch roh füttern. Auch Fisch. Nur kein Schweinefleisch, da es den Aujeszky Virus tragen kann. Diese Virus ist für Menschen ungefährlich - aber für Hunde und Katzen unweigerlich tödlich. Auch wenn Deutschland als A-frei gilt - ich würde mich nicht drauf verlassen.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Futterangaben auf den Säcken meist zu hoch sind. Bei den meisten Hunden reicht eine Fütterung 10 - 20% weniger als angegeben. Aber es gibt auch "Hochofen-Verbrenner" und sehr agile Hunde - die brauchen auch mehr und sind mit der Futterempfehlung gut beraten oder brauchen auch mehr.

    Du solltest fühlen, ob dein Hund zu dick ist. Wenn du bei ganz leichtem Streichen über die Rippen diese nicht gut fühlen kannst, ist Speck auf den Rippen. Wenn du sie gar gut sehen kannst, ist zuwenig drauf.

    Ausprobieren :D