Beiträge von Hummel

    Du kannst problemlos so füttern, meiner Meinung nach. Das Futter, das du dir ausgesucht hast, ist auch sicher nicht das Schlechteste!

    Nassfutter hat im Allgemeinen eine deutlich bessere Akzeptanz als Trockenfutter.
    Wenn du ihn so füttern willst (man kann auch komplett Nassfutter geben, solange der Hund genug zum Kauen bekommt, um die Zähne zu reinigen.), dann bleib einfach hart.
    Morgens gibts die eine Ration, abends die andere. Versuch besser nicht, ihm etwas besonders schmackhaft machen zu wollen oder ihm sonstige Arten von Aufmerksamkeit für seine "Mäkelei" zu geben. Denn da sind Hunde seeeehr gewitzt drin und wissen schnell, wie die "Dosenöffner" ticken.

    Wenn er Hunger hat, wird er fressen. Ich würde ihm das Futter auch einfach nur eine gewissen Zeit hinstellen (ca 15 Minuten). Wenn er nicht will - PECH. Es gibt erst Abends wieder was und auch nicht mehr.
    Es gibt einen vielzitierten Satz, in dem aber meiner Meinung nach viel Wahrheit steckt: Es ist noch kein gesunder Hund vorm vollen Futternapf verhungert.

    Wenn es dir schwerfällt, den Hund nicht die ganze Zeit zu beobachte, ob er frisst oder nicht, dann geh raus und lass ihn alleine mit seinem Futter. Konsquenz hilft da am besten.

    So würde ich es machen. Auch wenn es naheliegt, dass man evtl versuchen will, ob ein anderse Trockenfutter evtl besser schmeckt. Ich würde den Sack Trockenfutter auf diese Art und Weise zu Ende füttern (ist ja auch nicht billig) und wenn ihr dann meint, dass ihr dann evtl umstellen wollt oder nur noch Nassfutter geben, könntet ihr das danach ja auch machen.

    Hauptsächlich die Mangelerscheinungen, die Parasiten und Krankheiten aber auch die kaputten Zähne werden mir oft als "Gegen-Argumente" sehr aufgebracht vorgehalten.

    Aber was mir gerade vorhin wieder aufgefallen ist: Eine Nicht-Hundebesitzerin hat mich angesprochen, was mein Hund denn zu fressen bekommt. Sie meinte, dass es sicher Dosenfutter sei. Als ich sagte "Fleisch, Gemüse und Knochen" sagte sie "Du kochst jeden Tag?" und ich sagte "Nein, es gibt alles roh." - Da schaute sie nur kurz irritiert und sagte dann: "Ach ja klar, macht ja auch Sinn. Mag er sicher gern."

    Also Leute, die noch nicht "brainwashed" sind von FeFu Werbetexten scheinen da deutlich klarer zu sehen. Ist mir übrigens nicht das erste Mal so gegangen!

    Ich finde Lupovet ist ein sehr gutes Futter auch für großwerdende Welpen. Das Verhältnis von Calcium : Phosphor ist gut, die Zutaten ebenfalls, die Fett und Proteinwerte auch. Sie sind sehr gemäßigt - wenn man mag und glaubt, dass der Hund es braucht, kann man auch gut noch etwas frisches, fettes Fleisch zufüttern. Ich habe bisher jedenfalls auch von allen Welpen- und Junghundbesitzern nur Gutes gehört und die Firma finde ich auf jeden Fall vertrauenswürdig.

    Weil das Futter kaltgepresst ist, kann es sehr gut sein, dass in der Anfangszeit der Output nicht wenig ist. Das pendelt sich aber ein, sobald sich der Verdauungstrakt an diese Art Futter gewöhnt hat. Und: Ich würde es abwiegen, denn die Brocken bei kaltgepresstem Futter sind deutlich schwerer als die Kroketten von extrudiertem Futter. Da verschätzt man sich leicht.

    Hi!

    Also ich weiß nicht, ob in Zusammenstellungen wie "Welpenschmaus" schon Calcium ergänzt ist. Wenn nicht, dann solltest du - gerade weil du keine Knochen fütterst - auf jeden Fall Calcium ergänzen. Sonst muss es sich der Körper aus den Knochen holen und das gibt schwere Schäden. Da Ca:Ph-Verhältnis im Fleisch nicht so ist, wie es der Hund bräuchte.

    Ansonsten hörts sich doch nicht so schlecht an. Aber es ist noch etwas ungenau beschrieben. Gibst du 1x alle 2 Wochen eine Portion Leber? Sehr vitaminreich. Sollte nicht öfter als in dem Abstand gegeben werden, aber nach möglichkeit eben nicht wegelassen.

    Ich würde auch schauen, dass du unterschiedliches Fleisch fütterst. Also nicht nur Rind, sondern auch Geflügel, Lamm oder Wild. (Btw: Hühnerhälse sind Knochen, wenn auch weiche!)

    Gibst du auch mal etwas Obst? Apfel und Birne oder Beeren? Sind immer mal als Ergänzung oder Austausch der Gemüseration sehr gesund.

    Welches Öl gibst du? Ich würde darauf achten, dass es besonders reich an Omega3 Fettsäuren ist - also Raps-, Lein oder Lachsöl. Ich habe auch immer mal "Velcote" da.

    So - das war meine Meinung :D Dann mal guten Appetit! ;)

    Wenn dein Hund frisches und rohes nicht gewohnt ist, dann kommts schon mal zu solchen Reakionen. Ich würde ihr für den Anfang mageres reines Rinderhack geben 2-3x in der Woche mit einem Eigelb drunter! (Evtl die ersten zwei drei Tage leicht gedünstetes Fleisch)

    An den Tagen ohne Eigelb kannst du etwas Quakr, Joghurt (ohne Zucker) oder Hüttenkäse unter das Fleisch mischen.

    Um dem Durchfall etwas vorzugebugen würde ich noch ein bißchen (etwa 20% von der gesamt Frisch-Ration, nicht mehr) gedünstete Karotten oder Karottenpellets wie Olewo zugeben. Das wirkt meistens sehr gut und ist gesund!

    Persönlich würde ich von Proteinpulver Abstand nehmen. Lieber was "echtes". Ist so gesund für den Hund!

    Wenn du mit einer solchen Fleisch-Ei/Milchprodukt/Karotte Portion 1/3 bis 1/2 der Tagesration ersetzt ists sicher okay.

    Wenn das magere reine Rinderhack gut vertragen wird, dann kann auch Huhn, Fisch, Lamm oder auch Wild dazu kommen. Wenn der Durchfall nachlässt, dann kannst du auch statt Karotte zB Birne, Apfel, Salat oder Zucchini (immer sehr fein gerieben, gedünstet oder pürriert wegen der Verdaulichkeit) zum Fleisch füttern. Gesund ists allemale!

    Ach ja: Ich würde aberzur Sicherheit ein bißchen Calcium zufüttern, weil das Calcium:Phosphor-Verhältnis im Fleisch für den Hund "verkehrt herum" ist. zB gibts bei Lunderland den Algenkalk und auf der Homepage sogar noch einen praktischen Rechner, der dir dann nach Angebe der Menge und Fleischsorte sagt, wieviel du geben musst um das Verhältnis auszugleichen.

    Damit bist du auch schon "Teil-BARFer" und deinem Hund wird es sicherlich sehr gtu schmecken und tun! :D

    Naja - gebrüht sind schon viele wichtige pflanzliche Inhalte weg. Also die von Dir so ungeliebte Variante ist schon die mit Abstand gesündeste. Der weiße (gereinigte/gewaschene) Pansen ist nahezu wertlos.

    Aber dass der ungewaschene Pansen SO stinkt... hm. Bei uns nicht :???: (Gut - sicherlich ist nicht der wohlriechendste Duft, aber so schrecklich ists nicht. Und schon gar nicht, wenn man nicht gerade die Nase reinhält.) Und tiefgefroren riecht rein garnix.

    Kannst du nicht draußen auftauen und dann nur hinstellen? Inhaliert wird er doch sicher sowieso, oder? :D
    Je mehr Grünzeug drin ist, desto eher bedeutet der Pansen auch gleich die Gemüse-Ration mit.

    Hi!
    Also bzgl des Barfens kann ich Dich beruhigen. Es ist bei weitem nicht so umständlich und schwierig, wie man am Anfang so meint. So als Mensch rechnet man sich ja auch nicht jeden Tag aufs Milligramm genau den Nährstoffbedarf aus und "füttert" sich so. Es kommt auf die Ausgewogenheit über einen längeren Zeitraum (eher monatsweise) an.

    Am Anfang ists sicherlich mit etwas Einarbeitungszeit verbunden. Klar. Man muss sich einlesen, was ein Hund so braucht und was wo drin ist. Und dann sucht man sich Fleisch- und Knochenquellen und erstellt nen Plan, wiegt noch ab. Und in den ersten Tagen ist das zubereiten noch etwas ungewohnt. Aber innerhalb von rund 2-3 Wochen ist alles in Fleisch- und Blut übergegangen. Man braucht nicht mehr wiegen, weil man ein gutes Augenmaß hat, man weiß, was der Hund mag und verträgt und hat sich an eine gesunde Abwechslung der Fleischsorten gewöhnt. Dann ists wirklich kein Hexenwerk mehr.

    Mit etwas Basiswissen und Abwechslung im Napf wirds deinem Hund auch an nichts mangeln.

    Schau mal hier - wenn du dich etwas einlesen willst, dann gibts hier im DF unter "BARF" oder auf folgenden Seiten sehr viele gute Infos.

    http://www.der-gruene-hund.de
    http://www.drei-hunde-nacht.eu

    Also - wenn es dir nicht widerstrebt, dann wird sich ein längerer Blick darauf für dich und deinen Hund sicherlich lohnen. Mein Hund ist damit regelrecht aufgeblüht!