Beiträge von Hummel

    Mich frustriert das alles so sehr. Bravecto tötet zwar zuverlässig alle Zecken und wir haben auch echt wenige angedockt, aber soooooo viele krabbelnde. Ich weiß schon, es wirkt offiziell nicht repellent, aber ich hatte bei den Erfahrungsberichten schon den Eindruck, dass die Zecken generell weniger werden. Grmpf :lepra:

    Ehrlich? Dieses Jahr ist die HÖLLE - das habe ich hier in 25 Jahren Hundehaltung und 35 Jahren mit Hunden unterwegs sein noch nicht erlebt. Ich glaub, dieses Jahr hilft nur "alles töten sobald es beißt" und ansonsten so viel wie möglich absammeln.

    Ja, genau, es soll möglichst leicht verdaulich sein.

    Könnt ihr irgendwelche Online-Shops für Fleisch empfehlen oder macht es da mehr Sinn, sich vor Ort umzusehen?

    (Oder soll ich mit der Frage gleich zu den Barfern? Mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, dass hier die meisten sicher Reste verwerten:hilfe:)

    ICH würde kochen bei IBD. Ganz sicher!

    Und: Ich würde mich erstmal regional umschauen. Bei Schäfern, bei Schlachtern, bei Hühnerhöfen - da weißt du noch eher, dass dein Fleisch frisch ist, als bei irgendwelchem Versand....

    Pansen Express schreiben schon seit Jahren wirklich Sachen, die mir persönlich die Haare zu Berge stehen lassen.

    Stimmt einfach nicht, wenn die Basis die Wissenschaft ist.

    Und die ist nun mal die einzige Quelle, der ich vertrauen würde.

    napfcheck.de ist übrigens eine Anbieterin, die Diätetik Tierärztin ist und an dem Institut bei der Koryphäe lange gearbeitet hat, von dem das von @Helfstyna verlinkte Buch stammt. Die kann man anschreiben und auch einfach darum bitten dir zu sagen, was und wie du es deinem Hund füttern sollst, wenn du... und dann kommt DEINE Entscheidung ins Spiel. Fertigfutter? Fertigfutter und Rohfutter? Rohfutter? gekochtes Futter? Ein Mix (dessen Inhaltstoffe du dann natürlich angeben musst)? etc pp - sie kann sagen: Passt, passt nicht, da fehlt xyz, so und so viel braucht dein Hund am Tag.

    Es gibt nun mal veritable Quellen für BEDARF und ebensolche für die Nährstoffe, die in bestimmten Lebensmitteln enthalten sind. Man muss am Ende den individuellen BEDARF mit Lebensmitteln decken.

    Kannst du nicht beim TA fragen ob du die restlichen 2 Pipetten noch kaufen kannst? :D

    Ja, das wollte ich erst. Aber ich glaube, ich warte erst ab, wie sie es verträgt...

    Also wenn innerhalb von 24 Stunden keine Reaktion kommt, dann wird auch eher keine mehr kommen.

    Bei uns in der Gegend wirken die "alten" Wirkstoffe lange nicht mehr so gut wie früher. Darum würde ich dann eher beim Vectra 3D bleiben, wenn es gut wirkt.

    Ich persönlich finde es einfacher, dem Hund zu vermitteln nicht zu jagen, als ein in der Hatz bombensicheres Down zu trainieren, was aber bitte ohne Aua abgesichert wird - wenn ich das mal so frei äußern darf.

    Das eine schließt das andere ja nicht aus.

    Man kann AJT mit Umorientierung & Co trainieren und trotzdem ein Notfallplatz machen. Bzw manchen Hunden fällt es bei unmittelbar vor ihnen aufspringendem Wild halt einfacher sich abzulegen als zurückzukomme .

    (Ich weiß, dass ich dir das nicht erzählen brauche, wollte es nur ergänzen)

    So habe ich es gelöst - allerdings Platz statt Down und natürlich ohne Aua abgesichert.

    Gut, bei mir sieht das eher so aus, dass meine Hunde nicht mehr in den Jagdmodus gehen. Ich mach recht wenig über Umorientierung oder so.

    Klar, kann man ein Notfallplatz oder was auch immer machen. Spricht nix gegen. Bei mir gibts nen Abbruch.

    Edit: Mit Theo hatte ich auch ein "Notfall Platz". Aber das hab ich dann irgendwie nie verwendet. War aber lustig zum trainieren.

    So - Experiment Seresto für gescheitert erklärt.

    Habe heute nach einem Spaziergang über 100 Zecken von Hilde geholt.

    Jetzt hat sie das Halsband ab und eine Bravecto im Bauch. Das ist ja widerlich dieses Jahr. Und sie ist eigentlich per se kein Zeckenmagnet.

    Und was genau soll der Hund dadurch lernen? Was wurde da erklärt?

    Das er nicht auf jeden Hund zu springen hat und der Hund aus der stressigen Situation rausgenommen wird.

    Hab ich mit meiner anfangs unabhängig von der Hundeschule auch gemacht.

    Aber ich habe gelernt, dass häufiger Hundekontakt die beste Methode ist. Also Hundewiesen oder Hundeschulen.

    Aber der Hund kann das so doch gar nicht lernen. Er merkt nur: Hund - ich rege mich auf - es kommt noch mehr Aufregung in die Situation weil noch Zug auf die Leine kommt. Seine Einstellung zum Hund, ändert sich nicht.

    Und häufiger Hundekontakt ist nur für eine sehr sehr kleine Anzahl von Hunden die Lösung. Und auch nur so lange, wie sich die Meinung von Frauchen und Hund nicht unterscheiden. Denn wenn Hundi lernt, immer zu anderen hin zu können, gibts automatisch Frust, wenn das nicht geht, Hund das aber gern möchte. Frust äußert sich wie? Genau - pöbeln oder bellen oder fiepen - jedenfalls hinziehen.

    Ich wollte es nur mal erläutern, dass da einfach meiner Meinung nach ein ganz anderer Ansatz her muss als "ich mach es meinem Hund einfach recht" oder "ich schleif ihn durch". Es ist auch noch mal ein Unterschied, ob ich nen Hund habe, der von seinen Anlagen her ein folgsamer Begleiter sein soll, oder einen, der für irgendeine Art Arbeit selektiert ist und daher mehr "Bums" unter der Birne hat, was seinen Eifer angeht, Triebziele zu erreichen.