Beiträge von Hummel

    Ich kenn Kooiker nur als nette, einfache Begleithunde, die sich gern bewegen und was mit ihrem Menschen machen.

    Man muss jetzt nicht aus jeder Rasse gleich den Arbeitshund machen, der wer weiß was braucht. N Hobby braucht jeder Hund - und jeder Mensch, um ausgeglichen zu sein.

    Gandorf  Hummel

    Das Futter hebt sich ja durch getreidefrei und wenig Protein schon von anderen Futtern ab. Deshalb muss es ja für eine bestimmte Zielgruppe gedacht sein oder?

    Die Terrierine ist 15 Monate, gesund und frisst es gern und verträgt es sehr gut, weshalb ich es gern weiter füttern würde. Bin mir nur unschlüssig wegen den oben genannten Besonderheiten.

    Achso!

    Nunja, es gibt Hunde, die auf viel Eiweiss mit verhaltens- oder gesundheitlichen Problemen reagieren. Wenn sie dennoch agil sind, passt das Futter. Solange der Hund ausgewachsen ist, es mag und gut verträgt - warum nicht füttern. Ich finde zwar getreidefrei nicht wichtig, aber hey, es liegt im Trend und ein paar Hunde vertragen es auch besser. Die meisten Hunde bekommen ja ohnehin noch Eiweiss über Kauzeug und so - darum finde ich gemäßigten Eiweiss Gehalt gar nicht verkehrt (außer der Hund wäre im Wachstum).

    Allerdings war Zoey da schon ein paar Jahre gebarft worden, wie jetzt, als das Blutbild gemacht wurde - also sollte, falls da was ganz massiv schief gelaufen wäre schon was zu sehen sein sollen - bzw. am Hund zu merken. Denke ich zumindest.

    Allerdings würde auch eine Unterversorgung nicht so schnell auftreten, wie manche meinen.

    Hast du dazu eine Quelle? Würde mich interessieren!


    Grundsätzlich gleicht ein Organismus natürlich so viel aus, wie er irgendwie kann. Und natürlich ist es auch Genetik, ob ich einen "pumperlgsunden" Hund hab, oder einen, der gern "hier" ruft, wenn es um Wehwehchen geht und einfach anfälliger ist. Aber ich hatte zB viele Auslandshunde bei mir - die meisten hatten Knochenprobleme - Hund kann also vital und lustig überleben und sich trotzdem krank fressen, wenn zu lange ein Ungleichgewicht in der Ernährung vorliegt.

    Hummel Nun ja, dass es nicht zu proteinreich sein darf, das weiß ich auch - aber Zoey z.B. bekommt lediglich ihre Tagesration an Muskelfleisch/Innereien (davon sogar noch etwas weniger, damit es mit den Knochen aufgeht, die sie halt manchmal bekommt) - und ann eben nur KH aus Gemüse und Obst.

    Allergiebedingt ist das nicht wirklich anders möglich.

    Als wir vor 2 (?) Jahren ein großes Blutbild haben anfertigen lassen, war auch alles super. Müsste man da z.B. nicht erhöhte Leberwerte gesehen haben (?). (Wobei, da wir ja nach Proteinbedarf füttern, ist es vermutlich eher unwahrscheinlich)

    Aber ich möchte halt nur sagen - klar, optimal wäre natürlich wenn unsere Hündin nicht allergisch wäre, aber es geht halt auch ohne KH aus Getreide+getreideartigem - und zwar auch so, dass der Hund nicht schlapp und lustlos sein muss.

    Man sieht Probleme der Organe oft nicht im Blutbild bis es zu spät ist. Ebenso wie man zB nie einen Calciummangel im Blut sieht, bevor der Körper nicht schon lange Raubbau an Zähnen und Knochen und Co begangen hat, um den Blutspiegel zu halten. Das ist nicht absehbar mit Blutbildern - außer es ist schon massiv.

    Solange du mit zB Süßkartoffel, Banane und Co KH gibst, ist doch alles gut. Woher die Stärke kommt, ist egal - solange sie gut verdaulich ist und gut vertragen wird. Ich hatte selber mal einen Allergiker, ich kenn das Problem.

    Ich bin ja immer wieder fasziniert, dass viele Hundehalter offensichtlich tatsächlich ganz exakt ausrechnen lassen, wieviele Mengen von welchen Nährstoffen der Hund braucht.

    Ich frage mich, ob die genauso ein Bohei um die eigene Ernährung oder die ihrer Kinder machen?

    Das würde bedeuten dass man also Hunde, Katzen, Pferde, Frösche, Schafe und Delfine alle gleich „einfach abwechslungsreich“ füttern kann.

    Es ist eine andere Spezies, deren Bedarf sich von dem des Menschen unterscheidet.

    Darum ist es Sinn- und verantwortungsvoll, genau zu wissen, was der Hund braucht und was man ihm gibt. Natürlich sind leichte Schwankungen und auch temporäre Mängel ok. Aber unterm Strich braucht jede Spezies und dann jedes Individuum eine passende Ernährung.

    Ich frag mich gerade, wie meine Hunde gesund (bis auf mal Kleinkram) seit dem jungen Erwachsenenalter überlebt haben.... Da füttere ich die doch die ganze Zeit hauptsächlich frisch (oder barfe halt, aber man muss ja schon fast aufpassen was man wie nennen darf) ohne je Geld für nen Experten ausgegeben zu haben und sonstwas für Werte berechnet zu haben. Klar, nen Plan hab ich mir mal erarbeitet nach einlesen. Aber jeden Wert exakt berechnet nicht.

    Wenn es bei Dir so klappt - wunderbar, freut mich für dich. Aber beim Thread - Ersteller klappt es ja nicht ganz einwandfrei , sonst würde der Thread nicht existieren. :hust:

    Und viel mehr Tipps als: Hund untersuchen lassen (Kotprobe, Blut usw) und Futterplan professionell erstellen lassen, kann man halt per Ferndiagnose nicht geben. Meiner Meinung nach zumd. :/

    Was ich häufig sehe ist - Hunde super fit und essen gern und sind lustig - und haben alle mit 10/11 Jahren Leber und Nierenprobleme.

    Dann kann man sagen "der Hund wurde eh älter" oder man denkt mal drüber nach, warum eine Hundeleber oder Niere nicht die Lebenszeit ausgehalten hat.

    Ernährung muss nicht auf dem Reißbrett stattfinden, aber einmal genau zu schauen, was braucht der Hund und was geb ich ihm mit welchen Lebensmitteln (oder das sich eben fundiert sagen zu lassen), macht mehr Sinn, als viele glauben.

    Und ich guck auch sicher nicht aufs Gramm - aber erst, wenn ich auf Basis eines exakten Plans ein Auge für die Mengen hab.

    ShaCo Öhm, meines Wissens nach zieht der Hund seine Energie dann aus Fett (und den Proteinen).

    Nein, aus Fett und KH idealerweise.

    Wenn der Hund aus Protein Energie gewinnen muss ist das eine starke Überlastung der Leber.

    Katzen können das, die sind reine Fleischfresser. Hunde brauchen Fett und KH als Energielieferanten. Natürlich fällt das nach außen nicht auf. Die Leber arbeitet ja einfach mehr. Aber dann kommts eben auch deutlich schneller mit 10,12 Jahren zu Leberproblemen. Oder auch Niere - zu viel Fleisch ist so viel Ammoniak und Co, was aus dem Körper muss, das ist für die Niere sehr belastend.

    Ideal sind immer ausgewogene Rationen, die zum HUND passen (und nicht zum Wolf, zur Katze oder zum Hausschwein, wobei das Schwein dem Hund sicher am nächsten kommen würde.).

    Eiweiss dient dem Bau von Zellen, dem Immunsystem etc pp. Es gibt einen Baustoffwechsel und einen Energiestoffwechsel. Zum Baustoffwechsel gehört das Eiweiss, zum Energiestoffwechsel Fett und KH.

    Ich verstehe leider die Frage nicht. Was genau meinst du?

    Jetzt haben beide ihre Bravecto intus und gut ist’s.

    @schokokekskruemel ist die selbe Wirkstoff Gruppe - also identische Wirkweise. Die Dosierung ist geringer - daher hält es kürzer.