Beiträge von Hummel

    Hunde dürfen gucken. Auch erwachsene Hunde. Alles andere wäre doch völlig widernatürlich.

    Dass sie nicht selbst entscheidet irgendwas dann zu tun (jagen, hinrennen, etc) das ist doch ein ganz anderer Punkt. Das sollte ein Trainer eigentlich wissen...

    .....

    (Gut, auf das Schnappen hätt ich ne passende Antwort gehabt, dass er sich das zwei Mal überlegt, ob er das noch mal macht, aber auch das wird weggehen, wenn ihr einfach dank Hausleine gar nicht in die Situation kommen müsst, ihn anzugreifen.)

    Generell stimme ich Dir da gerne zu, und denke genauso! Aber so lange ich nicht weiß, WARUM ein Hund schnappt (zB weil er unbeabsichtigt bedroht wird, oder Schmerzen in ner bestimmten Situation/Position hat, oder halt irgendwelche Anfängerfehler vorkommen), würde ich da keine "passende Antwort" geben (obwohl ich sonst, gerade bei meinen Terris, sowas schonmal parat hab für alle Fälle *ggg), und schon diese gleich dreimal nicht nem Anfänger gegenüber erwähnen *gg Das kann böse schiefgehen, wenn er dann meint, richtig zupacken zu müssen.

    Und wenn ich schon strafe, dann nur, wenn Hund von mir schon zuverlässig gelernt hat, was er soll/nicht darf (daß Du das weißt, ist mir klar *gg - aber einem mitlesenden Anfänger mit Sicherheit nicht!)

    Natürlich ist das kein "Erziehungstipp". Aber: Wenn ich Pfleglinge hatte und die ganz neu waren und meinten, mich beißen zu wollen haben sie - ohne genaue Evaluierung aller Hintergründe - direkt als Feedback bekommen ,dass das die schlechteste Idee der Welt ist. Über alles andere kann man in aller Ruhe, mit aller Empathie, mit nem Tierarzt oder sonstwas reden.

    Es sollte aber in jedem Fall ein deutliches Zeichen sein, dass etwas nicht stimmt.

    Also genau genommen hast du das geschrieben:

    Also, sie sind halt schn seehr aktiv, kommt da aber auch draufan, welche Linie du nimmst. Unsere waren bisher alle reine AL. Bei diesen kannst du den Punkt 2Tage still liegen vergessen, wenn du glück hast kannst dus in Stunden schreiben (Spass, wenn sie gut Bewegt wurden geht schonmals 4Stunden pro Tag)grinning-dog-faceM

    und nicht dass es vom individuellen Charakter und dem Besitzer abhängt...

    Also ich glaub langsam, dass du uns verschaukeln willst, lieber ebenfalls studierter User!

    Was ist das denn für eine polemische Frage "Muss denn alles Wissenschaft sein?"

    Also - für den Fall, dass sie ernstgemeint war: Nein, muss es nicht.

    Aber: Du fragst, was RICHTIG ist. DAS war die Frage. Und richtig ist das, was die Wissenschaft herausfindet unter Einbeziehung (also auf der wissenschaftlichen BASIS) des Individuums und dessen Eigenheiten.

    Auch wenn die Rezensionen gut sind - Entschuldigung, das ist doch kein Maßstab! Gerade für jemanden, der weiß, wie korrekte Arbeit funktioniert. Da gibts Bücher - ich nenne sie nicht... es sind sehr polemische Werke. Es gibt Tageszeitungen die sehr oft und gewollt lügen - und alles mit hoher Auflage und guten Rezensionen. Ist es deshalb RICHTIG?

    Ich bin hier raus. Ich glaub ja ehrlich, dass du uns veräppelst. Weil das kann keiner ernstmeinen, der bis drei zählen kann.

    Also an der Stelle möchte ich nur noch mal erwähnen:

    Ich find das gar nicht verkehrt, sich gegen einen Border zu entscheiden, weil er vom Typ her so ganz anders ist als ein Ridgi.

    ABER ein Border (auch ein AL Border), der nicht mal zwei drei Tage rumliegen kann daheim - der ist schlicht und ergreifend entweder nicht erzogen oder schlecht gezüchtet und ein Nervenwrack.

    Auch und gerade (!) Arbeitshunde müssen dringend lernen auch Langeweile und Ruhe auszuhalten und annehmen und - ja - genießen zu können. Sonst hat man neurotische Wracks, die nichts gemein haben mit einem lustigen, lebensfrohen, aktiven Arbeitshund.

    Also - lass dich von sowas nicht verunsichern.

    Was du brauchst ist möglich hoch aufgeschlossenes Getreide bzw Tapioka. Das ist ja ein normales Lebensmittel.

    Es gibt zB aus Hafer auch Schmelzflocken (nur Wasser drauf und schon ist es Brei) - das ist sehr leicht verdaulich.

    Es kann sein, dass die Pelletform dem IBD Kandidat zu schaffen macht, weil das schwerer verdaulich ist, als als Pulver/Schmelzflocke.

    Aber nochmal: Welchen Ersatz/Alternative du gibst, solltest du mit deinem Diätetik Tierarzt besprechen - nicht mit einem Forum. Frag doch, ob du zB Haferschmelzflocken oder Reisschmelzflocken nehmen solltest, bei Bedarf. Dann gehst ins Geschäft und kaufst das. Die Frage was du nimmst und in welcher Verarbeitung ist ja in deinem Fall eine medizinische.

    Gerade bei IBD würde ich nicht rumprobieren. Die Gefahr, es damit schlimmer zu machen ist immens.

    Ich würde in diesem Fall definitiv nicht irgendwas holen und ausprobieren, sondern die Dätetik TÄ (in deinem Fall Futtermedicus) fragen, was du tun kannst.

    Und wenn ich recht verstehe, ist das Problem nur, dass der Kot nicht "hart" sondern etwas weicher ist - aber kein Durchfall o.ä. - Ehrlich? Würd ich nix ändern.

    LL0rd

    Wenn du ja selbst studiert hast, dann kennst du ja den Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft. Dann kennst du korrekte Quellenarbeit - das heißt, dass du eigentlich recht leicht selbst erkennen müsstest, wo Fachwissen drinsteckt und wo nicht.

    Eigentlich sind die einzigen, die wirklich Ahnung von Ernährung haben Veterinäre mit der Fachrichtung Diätetik. Fast alle selbsternannten Ernährungsberater kannst du mit freundlichem Kopfnicken grüßen und nicht weiter befragen.

    Das Buch von Meyer/Zentek ist das Buch, was auch im Studium angedient ist.

    Klar, Brot sind ja auch leichtverdauliche KH - das vielzitierte Getreide - ist eine sehr gute Energiequelle. Davon leben ganze Hundepopulationen bis heute - gerade die ursprünglichen Herdenschützer und afrikanische Windhunde.

    Achso - das hat die TÄ gesagt, ich dachte, das stände irgendwoch.

    Am Ende ist wichtig, dass es dem Hund gut geht und er lang gesund bleibt.