Beiträge von Hummel

    Jeder Mensch hat eine Ausstrahlung, Körpersprache, Blicke. Vor allem die unbewusste Körpersprache, die Energie, die man so hat. Das ist ganz sicher so.

    Kann man so pauschal aber auch nicht sagen. Denn es gilt immer noch, ein jeder kann Opfer von Aggressionen Anderer werden, wenngleich wohl auch körperliche Unterlegenheit, schüchternes Auftreten etc. pp. einladender wirken, als als ein athletischer Körperbau mit forschem Auftreten. Aber auch Letzter ist nicht gefeit. Entscheidend sind auch massgeblich, in welchem Umfeld man sich bewegt, treten Aggressoren dort einzeln oder eher in Gruppen auf, haben sie Publikum, wie sind sie selbst sozialisiert usw..

    Soll heissen: kann sein, man geht zu anderen Uhrzeiten, in einem anderen Viertel und wird niemals damit konfrontiert sowie umgekehrt:ka:

    Äh - das ist für mich Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Wir reden hier nicht von Gewaltverbrechen.

    Wir reden hier von irgendwelchen Leuten, die sich ihr Ego mit nem dummen Spruch über einen Hund aufpolieren.

    Und ja - da bleibe ich dabei - es gibt Menschen, die kriegen es öfter ab, weil sie ne "Ohrfeigengesicht-Ausstrahlung" haben. Man weiß einfach: wenn man da was fieses sagt, sitzt das tief. Und sowas strahlt ein Mensch einfach aus.

    Muss keiner glauben - bis er die Erfahrung selbst macht.

    Ich glaub, es gibt Menschentypen die hören diese Sprüche öfter als andere. Nämlich die, die mit Außeninput in Resonanz gehen. Wo das gegenüber schon spürt, dass es da triggern könnte (wenn es eben abwerten will, was ja viele wollen, um sich selbst aufzuwerten).

    Du denkst also, diese Leute spüren anhand der Körpersprache genau, bei wem es triggern könnte und schiessen dann gezielt ihre Giftpfeile?

    Jeder Mensch hat eine Ausstrahlung, Körpersprache, Blicke. Vor allem die unbewusste Körpersprache, die Energie, die man so hat. Das ist ganz sicher so.

    Ich schließe mich naijra an.

    Als Welpe bekommen meine hauptsächlich Fertigfutter, welches von den Analysewerten her für wachsende Hunde geeignet ist. Die haben nämlich einen anderen Stoffwechsel als ausgewachsene, weswegen zB pauschale Tipps, Adultfutter zu geben, damit der Hund "nicht zu schnell wächst" (das ist das gängige Argument) in meinen Augen schnell gefährlich werden können, wenn man sich eben mit den Bedarfswerten und den Deklarationen nicht gut auskennt.

    Meine Welpen haben Josera, BioBosch und Köbers bekommen. Wenn dir Bio wichtig ist, das BioBosch hat sehr gute Werte für Welpen!

    Nassfutter gebe ich nicht gern, wegen des Mülls! Wenn dir bewusstes Leben wichtig ist, vielleicht magst du es dann auch lieber so machen wie ich, nämlich ca 3-4 Mahlzeiten die Woche mit selbstgemachter Nahrung geben (bei 3 Mahlzeiten am Tag) und den Rest mit geeignetem Trockenfutter. So lernt das Verdauungssystem auch frische Lebensmittel kennen und man hat Abwechslung, muss aber (wenn man nicht mehr als diese paar Mahlzeiten in der Woche frisch gibt) auch nichts berechnen, da das die Nährstoffversorgung nicht so durcheinander bringt (wenn man jetzt nicht gerade als Mahlzeit ein Huhn inkl Knochen füttert ;-) ). Sondern eine "normale" Mahlzeit mit Fleisch, Gemüse und Kohlenhydraten gibt. ZB Hühnerbrust/Rindergulasch oder ähnliches mit gekochten Möhrchen/Zucchini/Spinat und Kartoffeln/Nudeln/Reis. (Alles jeweils 1/3)

    In der Adult Variante kam hier auch immer das Defu Futter an - alle Zutaten in Demeter Qualität. Also da hat man auch ein wirklich gutes Bio Siegel drauf.

    Wichtig ist mir noch, dass nicht dem allgemeinen "mehr Fleisch" Hype gefolgt wird, sondern dass das Futter ausgewogen und damit wirklich an den Hund angepasst ist. Ein Hund ist kein Wolf mehr, sondern ein fleischlastiger Allesfresser, der seine Energie aus Fett und Stärke gewinnt, wie auch der Mensch.

    Ich würde auch immer raten, hauptsächlich ein geeignetes Fertigfutter zu geben bis der Hund ausgewachsen ist. Oder sich selbstgemachte Rationen von einem Diätetik Tierarzt berechnen zu lassen. Fehler in dieser Zeit können lebenslang Auswirkungen haben. Beim ausgewachsenen Hund kompensiert der Körper sehr viel - da ist es lange nicht so "riskant", Fehler zu machen.

    Ich füttere meine Hunde mit einer Mischung aus Fertigfutter (Trockenfutter) und Frischfutter (meist selbstgekocht, ab und an Rohfutter).

    Meine Hündin würde das tun, wenn sie dürfte. Es ist für sie das Größte zu Buddeln. Darf sie natürlich nicht auf begehbaren Wiesen oder Wegen - darf sie immer mal abseits des Weges aber auch nicht exzessiv. Sie hat aber allgemein keinen Schalter für "maßvolles Handeln", ergo würde sie sich da reinspulen. Und sie ist nicht nur höchst behütet aufgewachsen, sondern hatte auch Zeit ihres bisherigen Lebens ein ausgeprägtes Hobby - ist also kein "gelangweilter Hund". Ist einfach etwas, was sie gern macht. Aber Life is a bitch - ich darf auch viele Dinge, die ich gern mach, nicht machen. :lol:

    Als jemand, der Hund von 6,5 bis 50 Kilo schon bei sich hatte und damit durch die Lande gezogen ist (auch in die Stadt und so) kann ich nur sagen - es liegt nicht an der Größe des Hundes, wozu es mehr "doofe Kommentare" gibt. Es liegt an der Ausstrahlung des Menschen, der den Hund führt, ob es diese Kommentare gibt. Dann ist es völlig wurscht, ob man mit seinem "Scheiß Schäferhund", dem "bissigen Vieh, den vergifte ich" rumläuft. Oder mit seiner "hässlichen Fußhupe". Es sind aber eben so ein "Boah ist der schön!!" und ein "Wie süß! Darf ich ein Foto machen?".

    Das waren so die größten Extreme bei mir. Aber ehrlich gesagt - das ist auf 25 Jahre Hundehaltung an zwei Fingern abzählbar, was an negativen Kommentaren kam - also tatsächlich völlig egal.

    Hast du eine Quelle?

    Ja, ich bin auch weniger radikal - das ist einfach ein Geschenk, wenn man älter wird.

    Wichtig ist, dass die Werte stimmen, es dem Hund schmeckt und es ihm gut tut und der Mensch damit leben kann. Ende der Geschichte.

    war halt von PETA. Denen traue ich selbst ja auch nicht mehr. War ja IAMS zusammen gefasst. Die Seite öffnet im Moment nicht. :ka:

    Ahhhhh alles klar! Danke! :bussi:

    Ja gut - PETA glaub ich nichts. Die sind so dermaßen unseriös für mich, das ich nicht mal in Erwägung ziehe, das für eine veritable Quelle zu halten. Darum werd ich mir das auch nicht gemerkt haben. Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich an irgendeinen Link iams grausam oder so - ok.

    Dann bleib ich dabei - ich glaubs nicht. :lol:

    Das sehe ich völlig anders. Auch wenn Konflikte zwischen Hunden für viele Menschen "aus dem Nichts" kommen und sie glauben, nur mit totaler Kontrolle da Konflikte unterbinden zu können - es ist nicht so, dass das nicht wieder völlig rund laufen kann.

    Da gehört einfach mal ein Fachmann hin, der sich die Hunde anschaut und die Art und Weise, wie sie geführt werden. Wer von den beiden hat "intern" die Kappe auf, wer braucht noch mehr Grenzen durch den Menschen, welcher Hund gehört in seinen Entscheidungen unterstützt, wem darf man beibringen, anders mit Konflikten umzugehen.

    Das ist durchaus machbar - es hängt schlicht von 1. der Qualität des Trainers ab und 2. von der Fähigkeit der Hundehalter, es umzusetzen und sich schulen zu lassen im Blick auf die Hunde und im Umgang mit ihnen.

    Darum wäre mein Tipp: Erfahrener Trainer (nicht erst seit ein paar Jahren irgendwelche Kurse in Hundeschulen in Gruppen, sondern einer, der sich mit Aggression, mit Mehrhundehaltung auskennt und nach Hause kommt).

    Naja, mag schon sein, dass Konflikte unter Hunden oft hausgemacht sind. Aber wer ist schon ein kompetenter Trainer? Thomas Baumann vielleicht. Aber auch er schreibt in seinem Buch "Mehrhundehaltung" davon, dass es in manchen Fällen tierschutzwidrig ist, Hunde zusammenzuhalten, die sich nicht leiden können. Und das gilt für mich übrigens genauso (oder sogar mehr noch) bei Katzen: Wieviele müssen sich mit einem ungeliebten Artgenossen abquälen, nur weil der Besitzer mal gelesen hat, dass Kontakte wichtig sind oder weil er einfach beide haben will.

    Es gibt noch andere. Und der Prozentsatz der "hoffnungslosen Fälle" dürfte so gering sein, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es wieder läuft, wenn die Hunde mal anständig von ihren Menschen geführt werden und die den richtigen Blick auf die Hunde bekommen.