Beiträge von Hummel

    Ich finde die drei Hunderassen, die du da in deiner "auf jeden Fall" Auswahl hast, passen sehr sehr gut.

    Darauf würde ich mich an deiner Stelle fokussieren und den Friseur mit einkalkulieren - oder es einkalkulieren zu lernen, selbst die Haare zu schneiden/scheren.

    Irgendeinen "Tod" muss man sterben, wenn einem Nackthunde nicht zusagen. dog-face-w-sunglassesnerd-dog-face

    Und diese 150-200 Euro im Jahr sind ja durchaus gut einkalkulierbar und sollten es auch sein, wenn man einen Hund hat.

    Wenn er viel Fell verliert gibst du mehr fürs Putzen und Staubsaugen aus - muss man auch mal andersherum rechnen. tears-of-joy-dog-face

    Ich würde bei den Rassen nun schauen, viele live Exemplare kennen zu lernen, Züchter, die im VDH züchten, kennen zu lernen und dann kann man ja prima in die Vorfreude gehen, wenn man was gefunden hat, was es dann sein soll.

    Kennt jemand das neue Futter von Greenwoods (ZP)?

    Und ich habe gerade mal durch die früheren Beiträge zu Josera geklickt. Die Zusammensetzung wurde ja geändert. (schon eine Zeit her)

    Ist es immer noch so gut, obwohl mir noch Protein und kein Fleischmehl mehr drin ist?

    LG Anni

    Das ist dasselbe - "Fleisch", "Fleischmehl" "XYProtein" kann alles das Identische bezeichnen.

    Ich fahre seit 20 Jahren mit Josera gut - Verträglichkeit, Fitness, Haut, Output - alles prima damit bei den unterschiedlichsten Hunden von Tierschutz bis Züchterwelpe.

    Für nen Hund vom Züchter ist bei 1200/1300 Euro bei mir Schluss.

    Wobei ich vermutlich (Stand jetzt) noch keinen Sinn für mich darin sehe, wenn ich nen Begleiter haben will ohne speziellen Zweck, zu nem Züchter zu gehen. Da gibts dann nen Tierschutz-Fiffi oder einen "er muss jetzt weg sonst kommt er ins Tierheim" Hund. Da sind 1 - 400 Euro ok.

    Vielleicht hilft es dir, Kopfhörer und Musik mitzunehmen. Und wenn du an Menschen vorbeiläufst, mach einfach auf laut und hör der Musik gut zu - du weißt dann gar nicht, ob jemand was gesagt hat.

    Auf jeden Fall Kopf hoch! :bindafür: Deine Hündin hat bestimmt den besten Besitzer, den sie sich hätte wünschen können!

    Also am besten ist das Futter, was der Hund am besten verträgt. Gibt auch Hunde, die vertragen Fertigfutter besser als selbstzusammengestelltest (egal ob gekocht oder roh), gibt aber auch für alles andere Hunde, die es am besten vertragen.

    Ernährung ist so individuell wie der Hund - Pauschalaussagen, die für alle gelten, würde ich da dringend vermeiden.

    Ich würde aber auch Getreide nicht verteufeln - es ist ein Märchen, dass das ungut ist für Hunde und es ist auch ein Märchen, dass Hunde "Hauptsache Fleisch" fressen sollen.

    Rein nach Deklaration kann sich hinter "Rindfleisch" und "Rinderprotein" dasselbe verbergen. Oft wird Fleisch (frisch) deklariert, um es von den Komponenten abzugrenzen, die schon gemahlen angeliefert werden. Aber zermahlen wird auch das frische Fleisch, sonst würde es keine homogene Krokette.

    Meine Empfehlungen, wenn du kaltgepresstes Futter willst: Schau mal nach Lupovet und Yomis - das waren die Sorten, die hier besonders gut vertragen wurden früher.

    (Heutzutage gibts hier für meine Josera /oder einzelne Angebote, hatte mal Happy Dog, hab gerade Eukanuba - und immer mal was Frisches, Selbstgekochtes)

    Hundefutter, was mit "wie der Wolf", "getreidefrei" oder "extra hoher Fleischanteil" wirbt, würde ich dringend weit umschiffen - denn 1. ist es nicht nötig (einige Hunde kommen auch auf besonders viel Fleisch gar nicht gut klar, entweder verdauungstechnisch oder sie werden hibbelig oder aggressiver oder ängstlicher) und 2. wird es allein dafür mehr kosten.

    Viel Erfolg bei der Suche und lass dich nicht irre machen. Am besten ist, was dein Hund gut verträgt!

    Hummel Na ja, ich finde halt die Logik schon spannend: Die Prämisse lautet, jeder ist nur für sich und sein eigenes Verhalten verantwortlich - und die Folge lautet, wenn meine Botschaft nicht richtig ankommt liegt die Verantwortung auf keinen Fall bei mir selbst und meiner Formulierung, sondern ausschließlich beim Adressaten. (Mein erster Reflex ist bei so was zum Beispiel üblicherweise, kurz zu gucken ob ich da vielleicht was missverständlich ausgedrückt habe - Verantwortung für die Botschaft übernehmen also, die ja mein Teil der Kommunikation war und für die ich - siehe Prämisse - also die Verantwortung habe.)

    Nein, da hast du mich völlig falsch verstanden.

    Das ist nicht eineindeutig ;-)

    Natürlich ist jemand, der sich sein Ego poliert, in dem er versucht jemanden zu verletzen sehr wohl dafür verantwortlich und ich verurteile sowas auch zutiefst. (Eigentlich ist er/sie ja ne arme Sau, wenn er/sie das nötig hat...)

    Aber ich sage nur, dass es kein Zufall ist, dass es "immer die gleichen" trifft und dass man dem nicht hilflos ausgeliefert ist.

    ich finde gerade im Forum merkt man oft, mit welchem "Ohr" gelesen wird. Sach-Ohr zB bei manchen selten. Appell-Ohr schon sehr häufig (wenn dir das was sagt). Sprich: Wie gehe ich damit um, was bei mir ankommt.

    Und wenn mir jemand entgegenblökt "Drecksviech, bissiges!", dann ist es an mir, ob ich mir diesen Schuh anziehe und es mich verletzen lasse - oder ob ich mir denke: Ach je, der hat ganz offensichtlich Angst und versucht nur, mich zu verscheuchen, damit er keine Angst mehr hat.

    Natürlich ist diese Entscheidung ein Prozess und der geht nicht von heute auf morgen. Nur wenn jemand schreibt und dabei sehr verzweifelt klingt, da nicht "rauszukommen", war es eher als Hinweis dahin gedacht, dass man sich sehr wohl helfen kann. Man kann die Umwelt nicht ändern, aber seinen Umgang mit ihr.

    Frei nach dem Motto: Love it, leave it or change it. Jenachdem, was halt geht.

    Ganz offensichtlich mit der Prämisse auch gelesen. Denn wenn du es nicht als "böse" von mir gelesen hättest, hättest du sicherlich auch verstanden, was mein letzter Satz sagt.

    Und hier schließt sich der Kreis, im Prinzip das gleiche Muster wie bei den Sprüchen zum Hund auch: Wenn etwas trifft, dann liegt das eindeutig am Empfänger der Botschaft.

    Jein! Jeder trägt Verantwortung für sein Tun. Aber auch jeder dafür, wie er etwas auffassen will.

    Und es ist aber ebensowenig zu viel verlangt - auch von sensiblen Menschen nicht - auch mal zu versuchen, etwas nicht als abwertend und vor allem: immer auf sich selbst bezogen zu werten.

    Das ist nämlich ebenso unfair, wie jemand anderen bewusst zu verletzen - wenn man mal gleiche Maßstäbe anlegt.

    Und bzgl der Frage, wie "charmant" etwas klingt. Ich hab alles Verständnis für sensible, schüchterne Menschen, die Angst vor unschönen Kommentaren von außen haben. ABER - jeder ist verantwortlich für sich und sein Leben. Und dazu gehört auch ein bisschen Eigenverantwortung offiziell übernehmen. Und da gehört auch zu, nicht die Umwelt (selbst wenn sie rücksichtslos ist) für den Zustand meiner Psyche verantwortlich zu machen und alles und jedes nur auf mich und als Verletzung zu interpretieren. Man KANN das auch mal aktiv umdrehen.

    Respekt und ein bisschen mal raus aus der Komfortzone von beiden Seiten und es gäbe keine Probleme.

    Ich denke nicht, dass das so gemeint war.

    Ist aber ein gutes Beispiel: Jemand "outet" sich als sensibel, und bekommt in der Folge die nächste Packung.

    Wer entspannt und mit sich selbst im Reinen durch die Gegend geht bedient diese Klientel Menschen einfach nicht.

    Ich denke allerdings, mit diesem Ansatz macht man es sich ein wenig zu einfach. Es gibt ja auch so was wie wunde Punkte bei ansonsten durchaus ausgeglichenen Personen. Aber klar, diejenigen, die diese empfindlichen Stellen durch aggressive Reaktionen schützen, werden halt vorsichtiger behandelt, man könnte ja selbst etwas abbekommen... Und ich finde schon, dass @Das Rosilein einen wichtigen Punkt benannt hat als sie das Umfeld mit einbrachte. Dass die dummen Sprüche von einer Einzelperson kamen hab ich nämlich auch eher selten erlebt. Meistens waren es im Straßengeschehen etwa irgendwelche "coolen" Männer, die sich vor Kumpeln oder ihrer weiblichen Begleitung profilieren wollten.

    Ich kann in dem Abschnitt, den ich zitiert habe keinen Moment erkennen, in dem sich Rosilein als sensibel outet und genauso ist mein "Ohrfeigengesicht" nicht böse gemeint, das ist hier ein total gängiger Begriff für Hunde, die öfter Ventil für andere sind.

    Dass da eine Wertung hinter steckt, das hast du daraus interpretiert.

    Plus: Ganz offensichtlich mit der Prämisse auch gelesen. Denn wenn du es nicht als "böse" von mir gelesen hättest, hättest du sicherlich auch verstanden, was mein letzter Satz sagt. Nämlich: Ich kenne das selbst. (Zum Glück von früher, denn daraus befreit habe ich mich, in dem ich an mir gearbeitet habe. Und glaub mir - mir hätte jeder, der mich erlebt hat, alles unterstellt, aber nicht, dass ich sensibel bin oder verletzlich. Aber ich wars. Und so hab ich das auch oft erlebt - blöde Sprüche.)

    Also - durchatmen und nicht gleich immer was Böses unterstellen. ;)