Beiträge von Hummel

    Ist es soweit? Wird das Kasperle erwachsen? Wir wurden heute schon auf Entfernung von einem anderen Hund angeprollt......echt lautstark und anhaltend und definitiv....ich will dich schreddern.....bisher war es so, dass wir locker vorbei gegangen sind und man dem Kasper angesehen hat, dass er gar nicht kapiert hat, wieso der andere ihn so anschreit :???: als wir heute auf gleicher Höhe waren, hat er tatsächlich zurückgebellt und geknurrt.......ich war überrascht :shocked: da muss ich mal in mich gehen, wie ich damit umgehe, sollte das weiterhin vorkommen.....ich will das nicht :rotekarte:

    Loki hat auch das bellen im Garten für sich entdeckt...mit seiner quietsche Stimme:pfeif:

    In der Hundeschule meinten sie ignorieren, wenn er ruhig ist loben, aber das ist manchmal gar nicht so einfach. Wenn es zu extrem ist wird er rein geschickt...ob es richtig ist ...mh:fear:

    Da das ziemlich selbstbestätigend ist, halte ich den Tipp für gefährlich dog-face-w-sunglasses

    Ein eigener Thread ist gut! ;-)

    Und ich habe gar kein Problem mit einem Hund, der Fett besser verträgt als KH. Und ich fütter selbst nach Bedarf und nicht nach Prozent. Hab ich das irgendwo geschrieben? Oder kam es so rüber? Ich mein das schon so: Es gibt Präferenzen, es gibt Hunde die das eine oder das andere besser vertragen, Hauptsache, die Organe müssen eben keine Extreme verdauen und verstoffwechseln.

    Alles gut! Ich mag so eine Diskussion mit so angenehmem Umgangston sehr gern. nerd-dog-face

    Die ist ja noch jung, das dauert. Meine Mixhündin hat die ersten 3-4 Jahre auf ca. alle Hunde eher unterwürfig bis überfreundlich beschwichtigend reagiert und ist Stress immer aus dem Weg gegangen. Das hatte irgendwann dann auch ein Ende. Heut mit ihren 8 Jahren lässt die sich schon lang nix mehr gefallen ;)

    Da bin ich mir nicht so sicher. Die Persönlichkeit eines Hundes ändert sich ja nicht komplett. Klar reifen die etc aber es werden ja nicht plötzlich komplett andere Hunde. Sie wird hoffentlich bisschen selbstsicherer, das wäre schon toll. Aber sie ist dennoch von sich aus, charakterlich einfach sehr nett.

    Glaub auch nicht, dass dir das jemand absprechen will.

    Aber es gibt genug - gerade Ersthundebesitzer - die glauben, ihr Hund sei plötzlich ein anderer. Nur weil die Konfliktlösungsstrategien von Flight oder Fiddle About dann in Fight umschlagen. Sieht einfach anders aus. Nicht so nett. Ist aber derselbe Konflikt.

    Oder eben einfach die Sicherheit, die mit dem Älterwerden dazu kommt, dass auch Hund weiß, was er/sie wirklich nicht will. Auch das kommt erst erwachsen dazu. Und verändert Verhalten.

    Oder Triebstärke - es ist ein Unterschied, ob mein Hund jagen nur irgendwie cool findet - oder ob da tatsächlich plötzlich die Triebrakete hinter startet und ein völlig anderer Wille, eine viel höhere Ernsthaftigkeit dahinter ist.

    Muss alles nicht sein, kann aber gut.

    Viele Malihalter zum Beispiel, die einen Mali haben, weil es gerade cool ist, schwärmen sich tot, wie nett und sozial der ist mit anderen Hunden. Der spielt auch voll viel.

    Ändert sich fast immer zwischen 12 und 30 Monaten irgendwann. Das heißt nicht, dass das dann böse Hunde sind. Nur was vorher eben noch im "kindlichen Verhalten" war, ist es in "erwachsen" dann anders.

    Och, da es ganze Hundepopulationen gibt, die seit hunderten von Jahren hauptsächlich von GEtreidebreien und Milchprodukten leben, würde ich das gar nicht so sehen. Oft gibt es sogar Expertentipps, wenn man zB Probleme mit seinem Windhund oder seinem Herdenschützer hat - dass die einfach dieses fleischlastige Futter nicht vertragen. Sie sind nicht so selektiert, ihr Körper kann damit nicht gut umgehen und man hat Verhaltens- oder Gesundheitsprobleme. Natürlich gibts auch Hunde, die vermeintlich oder wirklich Fleischberge gut vertragen. Wenn sie es nur vermeitlich gut vertragen, merkt man das aber auch nicht sofort. Organschäden sieht man halt immer erst später und auch vorher auf keinem Blutbild oder sonst wie ersichtlich (bis es schon ernst ist).

    Getreide liefert jede Menge Mikro und Makro Nährstoffe in leichtverdaulicher Form und leicht verdauliche Energie.

    Anti-Getreide zu sein ist ein Neuzeitphänomen - was meiner Meinung nach daher stammt, dass es natürlich durch Abusus und extrem ungesundes Essverhalten des Menschen und fortgeschrittene Humanmedizin mittlerweile bei den Menschen einfach Krankheiten oder Unverträglichkeiten gibt im Zusammenhang damit.

    Das soll gar nicht "böswillig" klingen, aber Zöliakie ist ja fast Modekrankheit - einige haben sie wirklich, andere glauben, sie zu haben.

    Ist auch wurscht - aber da das Haustier immer mehr Familienmitglied ist, werden einfach imA menschliche Maßstäbe angelegt.


    Dass es Ausnahmen gibt, keine Frage. Gibts immer. Es gibt immer kranke Lebewesen, die nicht dasselbe vertragen wie gesunde. Und es gibt individuelle Präferenzen. Der eine verträgt etwas mehr dies oder das besser. Soweit gehe ich völlig mit.

    Aber 90% Fleisch, wie es Orijen anbietet, oder auch die "Klassiker" (wobei das bei "Barf" ja eher mit Augenzwinkern ist, ist ja ein Modephänomen) von 70/30 oder 80/20 finde ich viel zu hoch.

    Schau mal zB hat gerade Dr. Udo Ganslosser ein kleines Video dazu veröffentlicht - da erklärt er das auch noch mal gut - er ist immerhin ein Wissenschaftler.

    Meine Frisch-Rationen haben meist 50/50 oder 1/3 Fleisch/Fisch/Eiweisshaltiges Lebensmittel 1/3 Gemüse und Obst und 1/3 leichtverdauliche Stärke.

    Natürlich soll jeder machen, was er meint und vor allem, was dem eigenen Hund gut tut. Das ist ja klar.

    Und ich finde, es spricht auch nix dagegen, wenn man sich daraus Spaß und Hobby macht und dann eben auch Produkte kauft oder verwendet, die eher Richtung "Schnick Schnack" gehen - ist ja jedem selbst überlassen und unsere Hunde sollen uns doch auch Spaß machen.

    Nur wenn ich immer mitbekomme, dass Leute glauben, sie müssten viel Fleisch füttern und Getreide ist schlecht/ungesund oder sonstwas - dann kann ich einfach meinen Mund nicht halten. Es ist artgerecht, es ist ein leichtverdauliches und organschonender Energielieferant und ein guter Nährstofflieferant, für Nährstoffe, die sonst anderweitig zugesetzt werden müssten.

    Und vor allem: Hunde sind genau darauf eingestellt. Sie haben sich so entwickelt - Stärke gut und organschonend und effizient nutzen zu können ist der Grund, warum es Hunde gibt. Sonst hätten sie bis heute nicht überlebt.

    90% Fleisch ist für Hunde nicht gut und gesund. Darum würd ich das nicht geben.

    Naja, das hängt ja wieder vom Hund ab. Für mich persönlich wäre das krasse Verhältnis auch nix, ich kenne aber durchaus Hunde, die praktisch nur von Tierischem und Fett leben, vielleicht ein paar Ballaststoffe in Form von Fell und Flohsamenschalen. Meine kommen auch mit KH nicht gut klar, da kommen die Nudeln/Hirse/Möhrchen hinten so raus, wie sie vorne reingegangen sind. Da dienen KH wirklich nur als Ballaststoffe...

    Klar gibt es Menschen, die ihre Hunde so füttern. Das ist aber eben nicht artgerecht. Das ist ideologisch. Es gibt keine kynologisch oder medizinische Begründung dafür. Im Gegenteil.

    Jeder, der wirklich vom Fach ist betont, dass Hunde im Gegensatz zu Katzen keine Fleischfresser sind, sondern Allesfresser mit Fleisch-Anteil. Und dass diese hohen Fleischmengen schlicht ungesund sind, weil der Hund dafür einfach nicht gemacht ist. Dafür hat die Evolution gesorgt, da er ein Kulturfolger ist. Er ist kein Wolf. Seine Verdauung, sein Stoffwechsel und die Organe haben Unterschiede, die auch sicht- und messbar sind. Sie bilden im Gegensatz zum Wolf die Enzyme, die es braucht, um Stärke zu verdauen. Die Organe sind nicht darauf ausgelegt, Energie aus Eiweiss zu gewinnen - es ist für sie eine extreme Belastung. All so Dinge.

    Dass es mal Hunde geben mag, die bestimmte Dinge trotzdem nicht vertragen, das heißt nicht, dass es "für Hunde" so gilt. Es gibt auch Leute die vertragen Äpfel nicht und Äpfel sind für Menschen trotzdem gesund gesundsätzlich. Dann ist das eher die Anormalität.

    Wir bekamen das schon so mit, sie wurde ab der 5. Woche damit zugefüttert, daher vermutlich Mini.

    Wir haben tatsächlich auch Medium (?) da, aber die frisst sie schon gar nicht aus dem Napf. Nutze ich aber gerne als Leckerlie und dann nimmt sie die auch und braucht dann immer eine Weile zum Kauen.

    Vielleicht mache ich gerade auch alles falsch, aber ich hatte immer das Gefühl, dass ihr die zu groß zum Kauen sind? Evt auch jetzt verstärkt, sie steckt mitten im Zahnwechsel.

    Wenn dein Hund eh schon mäkelig ist, kann ich dir nur den dringenden Tipp geben: Gib das Futter, was du bisher gibst (eingeweicht und mit Nassfutter) so lange weiter, bis die Zahnung durch ist.

    Ein Hund, der eh schon mäkelt und dem dann die Kauleiste weh tut - wenn du dem noch mit "willste hier probieren", "willste dann lieber das probieren" kommst, du wirst dir nen richtig ausgeprägten Mäkler anerziehen.

    Im vollen Korn sind halt noch mehr Nährstoffe. Ist wie bei allem - Vollkorn hat mehr Nährwert, ist darum gesünder und lässt den Blutzuckerspiegel nicht so hochschnellen.

    Ansonsten ist es ja noch dieselbe Pflanze. Also wenn es - aus welchem Grund auch immer - eine Unverträglichkeit gibt, wird das daran nichts ändern. Aber bis auf die Beeinflussung des Serotoninspiegels, bei einem Serotonin-Mangel im Hund, ist Mais einfach ein Getreide, was gut aufgeschlossen ein verträglicher Nährstofflieferant ist. Wie andere Getreide auch.

    Das Futter gibts schon ewig und es hat eine gute Zusammensetzung.

    Ich empfinde Vollkornmais auch kein Stück als billigen Füllstoff, sondern als nährstoffreiche Zutat in leichtverdaulicher Form.

    Wurde hier immer vertragen, allerdings viel Output.

    Die Werte sind sehr gut.

    Ich finde man kann es gut empfehlen, wenn kaltgepresstes Futter vertragen wird.